Abo
  • Services:

5G: Ericsson bereitet Mobilfunknetze auf 10-GBit/s vor

Modularer Aufbau über Schienen, kleine Module mit sehr hoher Kapazität und SDN-fähige IP-Router: Damit will Ericsson Mobilfunkbetreiber auf 5G vorbereiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ericsson-Forschungschefin Sara Mazur
Ericsson-Forschungschefin Sara Mazur (Bild: Ericsson)

Ericsson will Mobilfunkbetreibern den Umstieg auf den neuen Mobilfunkstandard der fünften Generation erleichtern. Wie der schwedische Ausrüster bekanntgegeben hat, soll mit dem Ericsson Radio System eine modulare Ende-zu-Ende-Ausrüstung zum Aufbau und Betrieb von Mobilfunknetzen angeboten werden.

Stellenmarkt
  1. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg
  2. swb AG, Bremen

Der 5G-Standard soll eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s ermöglichen. Eine internationale Standardisierung der 5G-Frequenzen wird für 2015 erwartet. Der LTE-Nachfolger 5G wird wohl mit Frequenzen von mehreren Gigahertz arbeiten, das exakte Spektrum ist noch nicht festgelegt. Ericsson und IBM entwickeln zusammen Antennen für 5G nach dem Phased-Array-Prinzip.

So könne ein Netzbetreiber mit dem Ericsson Radio System ohne zusätzliche Stellfläche die Netzkapazität stark steigern, die bestehende Sendetürme bereitstellen, erklärt das Unternehmen. Gleichzeitig verbessere sich die Energieeffizienz.

Zentrales Schienensystem

Zentraler Bestandteil des Ericsson Radio Systems ist ein Schienensystem, auf dem sich zusätzliche Module einfacher montieren lassen sollen. Die Schienen können horizontal oder vertikal installiert werden.

Neu sind auch die Outdoor-Mikrozelle Radio 2203 und das Baseband-Modul 5216. Über eine Platine werden im Vergleich zu aktuellen Ericsson-Produkten doppelt so viele Funkzellen unterstützt, wobei sich zugleich LTE-FDD und -TDD-Betriebsmodi realisieren und bis zu 80.000 Teilnehmer versorgen lassen sollen.

Das Angebot wurde um neue IP-Router sowie Ergänzungen bei MINI-LINK-Richtfunk-Produkten erweitert, darunter ein kleineres Indoor-Modul mit höherer Netzknotenkapazität. Weitere Angebote sind ein 1GBit/s-Kleinzellen-Verbindungsmodul mit einer kleineren Stellfläche sowie eine 8 GBit/s-E-Band-Ausrüstung. "Die neuen IP-Router der 6000-Serie sind SDN-fähig und unterstützen Produkte, deren Switching-Kapazität von 100 GBit/s bis zu 2,1 TBit/s reicht", erklärte das Unternehmen.

Erste Implementierungen des Ericsson Radio Systems können aber erst im Laufe des dritten Quartals 2015 erfolgen, wobei die Ericsson Netzwerk-Software 15B zum Einsatz kommen soll. Zweimal pro Jahr sollen Software-Updates erfolgen, um Upgrade-Prozesse zu vereinfachen. Das komplette System wird über eine Management-Lösung gesteuert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

plutoniumsulfat 22. Feb 2015

Kann. Steht da aber kein LTE-Mast, hast du eh verloren.

Crass Spektakel 22. Feb 2015

Interessiert mich nicht, ich will 10GBit FÜR KABEL und bitte preiswert und bald.

SimonDülpers 22. Feb 2015

Wäre es mir mit meinem Octacore Handy über 5G das neuste Tetris mit 5k HD Texturen auf...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /