• IT-Karriere:
  • Services:

Filme und Serien: Nur was über Torrents geteilt wird, ist relevant

Im vergangenen Jahr sind weltweit 18 Milliarden Dateien über Torrents geteilt worden. Netflix beobachtet diese Zahlen für den Einkauf - als Indikator für die Beliebtheit von Filmen und Serien.

Artikel veröffentlicht am ,
Popcorn Time
Popcorn Time (Bild: Screenshot Golem.de)

Im Jahr 2014 sind 18 Milliarden Dateien von Torrent-Nutzern geteilt worden, davon waren die Hälfte Filme und Fernsehserien. Das berichtet das Onlinemagazin Torrentfreak unter Berufung auf das Unternehmen Tru Optik, das seit Jahren dazu Messungen durchführt.

Stellenmarkt
  1. über InterSearch Personalberatung GmbH & Co. KG, Raum Münster/Osnabrück
  2. Gemeindewerke Haßloch GmbH, Haßloch

Tru Optik hat 970 Millionen einzelne IP-Adressen gezählt. Die Angabe der IP-Adressen kann nicht einfach auf Nutzerzahlen übertragen werden. Tru-Optik-Chef Andre Swanston sagte Torrentfreak: "P2P-Nutzung ist auch der beste Frühindikator für die Nachfrage nach Medien. Wenn niemand ihre Inhalte über Torrents teilt, bedeutet es, dass sie irrelevant für die Verbraucher im Alter zwischen 18 und 40 sind."

Tru-Optik liefert der Filmindustrie keine Daten für Abmahnungen. Die Erkenntnisse aus dem Scanning der Torrents werden für personalisierte Werbung zu den Inhalten genutzt.

Netflix beobachtet Bittorrent-Netzwerke für den Einkauf

Kelly Merryman, Netflix Vice President für Content Acquisition, hatte im September 2014 dem Magazin Tweakers erklärt, dass das Angebot des Streamingdienstes zum Teil darauf beruht, was gut auf Bittorrent-Netzwerken und anderen Piratenseiten laufe.

Die langen Wartezeiten, die die Filmindustrie weltweit den Zuschauern durch ihre Vermarktungsstrategie aufzwingt, führen laut Netflix erst zur Entstehung von illegalen Plattformen. Das Unternehmen würde diese Praxis gerne abschaffen.

Netflix würde Kinofilme und TV-Serien "gerne allen seinen Nutzern weltweit gleichzeitig zu einem möglichst frühen Zeitpunkt bereitstellen", was aber durch die "Vermarktungsstrategien der Filmindustrie bislang nicht möglich" sei. Das sagte Netflix-Europa-Sprecher Joris Evers im Gespräch mit Golem.de.

Die traditionellen Vermarktungsabschnitte Kino, DVD und Streaming führten dazu, dass in vielen Ländern oft sehr lange auf die Verfügbarkeit von Filmen und Serien gewartet werden müsse, was "zu Piraterie führt", so Evers.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 369,99€ (Bestpreis!)
  2. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 789€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  4. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

M.P. 23. Feb 2015

Ich denke, daß die Wahrscheinlichkeit einer Hash-Kollision geringer ist, als die, daß ein...

MickeyKay 20. Feb 2015

Ja, das ist so. Die Deutschen sind durch die Überbetonung der Synchronsprecher verwöhnt...

MickeyKay 20. Feb 2015

Diebstahl ist laut Begriff ist eine Straftat, die sich gegen fremdes Eigentum richtet...

Muhaha 19. Feb 2015

Nein. Sie fordern Netflix sogar auf die Verwendung von Proxys zu verhindern, mit denen...


Folgen Sie uns
       


Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Oneplus 8T im Test: Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro
Oneplus 8T im Test
Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro

Das Oneplus 8 wird durch das 8T abgelöst. Im Test überzeugen vor allem die Kamera und die Ladegeschwindigkeit. Ein 8T Pro gibt es 2020 nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bloatware Oneplus installiert keine Facebook-Dienste mehr vor
  2. Smartphone Oneplus 8 und 8 Pro bekommen Android 11
  3. Mobile Neues Oneplus-Smartphone für 200 US-Dollar erwartet

    •  /