Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Pay TV: HD+ bereitet sich auf Ultra HD vor

Die Pay-TV-Plattform HD+ verhandelt mit den Sendern, um beschleunigt 4K-Inhalte anbieten zu können. Unklar ist noch, wer die zusätzlichen Kosten für 4K trägt.
/ Achim Sawall
54 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Logo der Plattform (Bild: HD Plus GmbH)
Das Logo der Plattform Bild: HD Plus GmbH

Die Astra-Tochter HD+ will beschleunigt Inhalte in Ultra HD anbieten. Das teilte das Unternehmen am 17. Februar 2015 mit(öffnet im neuen Fenster). "Unser Ziel ist es, bei HD+ so rasch wie möglich UHD-Inhalte anzubieten, die deutlich über ein klassisches Demo-UHD-Angebot hinausreichen werden", sagte HD-Plus-Chef Wilfried Urner, dessen Angebot mit einer digitalen Rechteverwaltung gesichert ist.

HD+ sei mit den Sendern im Gespräch über die Ausstrahlung in Ultra-HD, so Urner zur Deutschen Presse-Agentur (dpa). Ungeklärt sei noch die Finanzierung. Bei UHD-Ausstrahlungen seien in der gesamten Sendekette die Kosten höher. Es sei noch zu früh zu sagen, wie die Kosten getragen würden. "Wir wollen vermeiden, dass man die Kunden noch einmal belastet. Aber irgendwie müssen die Kosten eingespielt werden", sagte der HD-Plus-Chef.

Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über 1.654.330 zahlende Kunden. Das sind 17 Prozent mehr als im Jahr davor. Zudem befinden sich rund 1,4 Millionen Haushalte in der kostenlosen einjährigen Testphase. Damit nutzten erstmals über drei Millionen Haushalte die Möglichkeit, über Satellit das Programm von 20 Privatsendern in HD zu sehen.

Es gibt es immer mehr Sat-Receiver und Fernseher mit Sat-Tuner, bei denen die HD-Plus-Karte gleich mitgeliefert wird. Die HD-Plus-Sender sind dabei auf den vorderen Programmplätzen untergebracht, nach dem Ende des Gratisjahres bleiben die Sender dunkel – die weiterhin frei empfangbaren SD-Kanäle muss der Nutzer oft mühsam suchen.

Mit dem Disney Channel HD, RTL Nitro HD, n-tv HD, ProSieben Maxx HD und TLC HD sind 2014 fünf neue Sender zur HD-Plus-Plattform hinzugekommen. Dabei ist, wie auch bei den öffentlich-rechtlichen Angeboten, nur ein Teil des Materials in HD-Auflösung produziert, der Rest wird hochskaliert.


Relevante Themen