Abo
  • Services:

HD über Antenne: Medienexpertin erwartet DVB-T2-Empfänger erst ab 2017

DVB-T2-Empfänger kommen wohl erst 2017, kritisiert Medienexpertin Tabea Rößner. Die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 erfolge nicht verbraucherfreundlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Digitale Richtfunkantenne Alex Berlin
Digitale Richtfunkantenne Alex Berlin (Bild: Media Broadcast)

Die Sprecherin der Grünen für digitale Infrastruktur, Tabea Rößner, hat den heutigen Kabinettsbeschluss zur Frequenzversteigerung kritisiert. "Der heutige Kabinettsbeschluss ist überstürzt und übers Knie gebrochen. Viele Fragen sind noch ungeklärt. Die frühe Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 ist ganz und gar nicht verbraucherfreundlich, weil es vor 2017 keine marktfähigen Empfänger geben wird."

Stellenmarkt
  1. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  2. Interhyp Gruppe, München

Der Sendedienstleister Media Broadcast testet seit Oktober 2014 in Berlin den neuen DVB-T2-Standard. TV-Sender, die Verbände sowie zahlreiche Unternehmen der Endgeräte-Industrie sind als Projektpartner beteiligt. Den Herstellern steht eine Testumgebung zur Entwicklung künftiger Endgeräte zur Verfügung. Das Projekt unterstützen Samsung, Sony, LG Electronics, Panasonic, Philips, Loewe, Humax, Technisat, Rohde & Schwarz, Sagemcom und Funke.

Bei der Versteigerung der Frequenzen für das mobile Internet würden laut Rößner neue Anbieter keine Chance haben. Die Vorherrschaft von drei Mobilfunkkonzernen in Deutschland werde damit zementiert und neue Technologien und Innovationen ausgebremst.

Die drei deutschen Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland (O2) gelten als sichere Teilnehmer. Unklar ist, ob der Neueinsteiger Liquid Broadband mit seinen kleinen LTE-NetStations, die in Privathaushalten aufgestellt werden können, dabei sein wird.

Nach Abzug aller Kosten aus der Versteigerung der Frequenzen würden voraussichtlich weniger als eine Milliarde Euro für den Bund übrig bleiben. Rößner: "Das ist beim Ausbau in den ländlichen Regionen, wo noch eine Finanzierungslücke von circa zwölf Milliarden Euro besteht, nur ein Tropfen auf den heißen Stein."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,49€
  2. 4,99€
  3. (-83%) 3,33€

pod4711 13. Feb 2015

Ja, aber die können kein H.265

Trollversteher 13. Feb 2015

Ja, immer schön von der eigenen kleinen Welt ausgehen, was alle anderen wollen ist ja...

Quantium40 12. Feb 2015

Das mit dem Denken ist natürlich schade - solltest du echt mal probieren. :) Aktuelle...

bber 12. Feb 2015

Genau. Und ich vermute, dass DVB-T mit HD Angboten in Ballungsgebieten nochmal stark...

Trollversteher 12. Feb 2015

Sache. Exakt das gleiche hätte man auch unter Deinen viel zu pauschalöisierenden "TV...


Folgen Sie uns
       


Shadow Ghost - Test

Wir testen die Streamingbox Shadow Ghost und finden Bildartefakte und andere unschöne Fehler. Der Streamingdienst hat mit der richtigen Hardware aber Potenzial.

Shadow Ghost - Test Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
Next Generation Car
Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
Von Werner Pluta

  1. DLR Phylax erkennt Sprengstoffreste per Laser
  2. Raumfahrt DLR testet 3D-gedrucktes Raketentriebwerk
  3. Eden ISS Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

    •  /