Öffentlich-rechtliche Sender lassen sich von ihren Gebühreneinnahmen von Media Broadcast ein Richtfunk- und Glasfasernetz bauen, um Sender und Studios zu verbinden. Dabei geht es auch um HD-Datenraten für DVB-T2.
Im mobilen Internet haben Vodafone-Kunden in der Silvesternacht fast 40 Prozent mehr Daten erzeugt als je zuvor. Mit bis zu rund 60 GBit/s wurden so viele TV-Serien und Filme über Netflix gestreamt wie nie vorher.
Die Telekom kann über drei Millionen Magenta-Eins-Kunden in Europa vermelden, davon zwei Millionen in Deutschland. Telekom-Chef van Damme meint, diese Kunden seien loyaler.
Nach hohen Verlusten schaltet Yahoo seine Streamingplattform ab. Das Projekt war Kernstück der Videostrategie von Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Yahoo hat über 100 Millionen US-Dollar für die Produktion eigener Shows ausgegeben und hohe Verluste erzielt.
Mit Technik von Alcatel-Lucent hat die Swisscom ein Drittel aller Schweizer Haushalte mit FTTH versorgt. Davon ist Deutschland noch sehr weit entfernt.
Im Jahr 2016 dürfte das TV-Kabelnetz einen gewaltigen Sprung bei der Datenrate machen. Doch schon im vergangenen Jahr brachten die Betreiber höhere Datenraten - und bereits jetzt wäre noch viel mehr drin.
Die Swisscom baut Fiber To The Home stark aus und setzt zum Übergang Vectoring und G.fast ein. Doch die Schweizer Regierung will jetzt den mehrheitlich in Staatsbesitz befindlichen Konzern privatisieren.
CES 2016 Die Fachmesse CES will weniger Besucher einlassen als im Vorjahr, weil Las Vegas die Menschenmassen nicht mehr bewältigen kann. Das Messegelände wurde auf umliegende Hotels erweitert.
Aus Bayern kommt Kritik an den Breitbandplänen der Bundesregierung. Wer in wenigen Jahren nur das Ziel von 50 MBit/s habe, sorge dafür, dass Menschen sowie Arbeitsplätze an die ohnehin überfüllten Städte verloren gingen.
Nach der Übernahme durch Dell folgt der Stellenabbau bei dem Speicherhersteller EMC. Dafür plant der Dell-Konzern Ausgaben von 250 Millionen US-Dollar ein und macht ein Geheimnis aus dem Umfang der geplanten Entlassungen.
Youtube sieht sich von T-Mobile durch den Service Binge On für kostenloses Streaming gedrosselt, von dem die Google-Plattform ausgenommen ist. Doch die Telekom-Tochter wehrt sich gegen den Vorwurf.
Apple hat in Europa wohl mindestens 74 Milliarden US-Dollar an Steuern ganz legal durch Tarnfirmen vermieden. Jetzt hat der Konzern sich in Italien zur Zahlung einer verhältnismäßig kleinen Summe bereit erklärt, die aber Folgen haben könnte.
Wie angekündigt werden zum Ersatz von 7.500 Telefonzellen in New York City erste moderne WiFi-Hotspots errichtet. Geboten werden auch kostenlose Telefonie und USB-Ladestationen. Google ist an dem Projekt beteiligt.
Vielen Läden in den städtischen Zentren droht wegen der Zunahme des Onlinehandels die Schließung. Jetzt sollen zur Rettung die Ladenöffnungszeiten angepasst werden.
An Werktagen wird bei Vodafone viel mehr mobil telefoniert als zu Weihnachten, dennoch gab es mehr Anrufe als im Vorjahr. Auch die Datennutzung war stark: In Spitzenzeiten generierte während der Weihnachtstage Netflix knapp 50 GBit/s in Vodafones Mobilfunknetz.
Telekom-Chef Höttges ist in der Zukunft für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Bezahlt werden soll das durch die Besteuerung großer Internetkonzerne wie Google oder Facebook.
In der Silvesternacht werden wie jedes Jahr wieder die Mobilfunknetze überlastet sein. Ein Branchenverband rät, lieber das Internet oder Apps für terminierte Nachrichten zu nutzen.
Einer der ersten TV-Kabelnetzbetreiber hat bewiesen, dass Docsis 3.1 in existierenden Netzen funktioniert und eine Datenrate von 1 GBit/s ermöglicht. Bis Endes des Jahres 2016 ist der Rollout im Massenmarkt geplant.
Schnelle Vectoring-Anschlüsse: Die Nutzer wollen sie, wenn sie schon kein Glasfaser kriegen. Doch die Branche streitet sich weiter über exklusive Rechte am Hauptverteiler.
T-Mobile drosselt bei seinem kostenlosen Streamingangebot Binge On, indem die Auflösung der Filme reduziert wird, meinen Kritiker. Doch der Mobilfunkbetreiber erlaubt jedem, Binge On abzuschalten und verteidigt sich gegen Kritik, auch von Youtube.
Golem.de wollte zum Jahresausgang wissen, was die Telekom-Konkurrenz beim Netzausbau geschafft hat: bei Vectoring und FTTH. Doch beim Vectoring scheint wenig passiert zu sein.
Hotelbetreiber und Gäste wissen, dass ihr WLAN oft zu langsam ist. Es gibt aber meist keine bessere Zugangstechnologie, weil zu wenig Glasfaser in Deutschland verfügbar ist.
1&1 kann weiter kein eigenes Hybrid-Produkt im Netz der Telekom anbieten. Die Bundesnetzagentur sieht kein missbräuchliches Verhalten der Telekom, die die Technik nicht öffnet. Das könnte sich aber ändern.
Ähnlich wie Amazon darf auch Booking.com keine Bestpreisklausel erzwingen. Das hat das Bundeskartellamt entschieden. Booking.com plant, Berufung einzulegen.
Google soll an einem neuen Messagingdienst arbeiten, der Bots und künstliche Intelligenz vereint. Eine Übernahme des Startups 200 Labs, das Chatbots für Anbieter wie Telegram entwickelt, durch Google war gescheitert. Jetzt will es der Konzern alleine wagen.
Kim Dotcom hat seinen Prozess um die Auslieferung in die USA erst einmal verloren. Doch er kam erneut auf Kaution frei und muss sich zweimal pro Woche bei der Polizei melden.
Der jahrelange juristische Streit zwischen Kim Dotcom und den USA dürfte morgen einen neuen Höhepunkt finden. Der Courts of New Zealand trifft seine Entscheidung über die Abschiebehaft in die USA am 23. Dezember 2015.
Neue Funktionen für Microsofts Skype soll die Übernahme von Talko bringen, die Gründung des legendären Ray Ozzie. Das Startup bietet eine App für Telefonkonferenzen.
Amazon hat ausnahmsweise auf einen Massenstreik reagiert. Verhandelt wird weiter nicht mit den Streikenden, die Tariflohn wollen, aber es gibt Eigenlob vom Europachef.
Kommen diesmal die Pakete nicht rechtzeitig zum Fest? Obwohl Amazon das Gegenteil behauptet, dürfte die neuerliche Ausweitung des Streiks Wirkung zeigen.
Update Toshiba dürfte heute einen Rekordverlust von über 4 Milliarden US-Dollar und Massenentlassungen ankündigen. Der Konzern versucht sich bisher mit Partnerschaften und Spartenverkauf zu retten.
Vodafone hat bei seiner bundesweiten Netzerneuerung jetzt den Umbau in Frankfurt abgeschlossen. Doch dort überragen Hochhäuser deutlich die Ebene der Funkzellen. Vodafone musste das mit Inhouse-Versorgung lösen.
Ein US-Kabelnetzbetreiber soll Nutzern, die Musikdateien illegal getauscht haben, trotz mehrmaliger Hinweise nicht den Zugang gesperrt haben. Jetzt folgte das Urteil mit einer hohen Geldstrafe.
Wer in einem Hotel Fernsehgeräte mit DVB-T-Zimmerantenne bereitstellt, gibt die Fernsehsendungen nicht wieder und schuldet keine Urhebervergütung. Die Gema geht leer aus, entschied der Bundesgerichtshof.
Die Praxis von Microsoft, Nutzern von Windows 7 und 8 ungefragt ein 6 GByte großes Datenpaket auf die Festplatte zu schieben, führt zu Unmut. Eine deutsche Verbraucherzentrale zieht darum jetzt vor Gericht.
Der Deal des Jahrhunderts könnte doch noch stattfinden. Führende Vodafone- und Liberty-Global-Manager haben sich in den vergangenen Wochen mit Investoren getroffen und meinen, Fusionsgespräche seien weiterhin möglich.
Eine der pünktlichsten Bahnen der Welt braucht ein neues Netz. Die neue Netzinfrastruktur bringt DWDM- und IP/MPLS-Systeme und verbessert die Internetzugänge in Bahnhöfen für Fahrgäste.
Unitymedia beginnt in einer Stadt in Deutschland im kommenden Jahr die komplette Analogabschaltung. Weitere analoge Sender verschwinden. Die Kapazität werde für HD-TV und Internet gebraucht.
Ein Einspruch von Thomas Urmann ist abgewiesen. Seine Massenabmahnungen zu Redtube waren eine "vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung". Laut Gericht lag arglistiges Verhalten vor.
Die Ausstattung aller deutschen Schulen mit moderner Computertechnologie und Internet war einst das Wahlkampfversprechen der CDU. Zur Mitte der Legislaturperiode bewertet noch jeder dritte Lehrer die Verfügbarkeit von Rechnern in der Sekundarstufe als nicht gut.
Huawei hat nach eigenen Angaben das WLAN für Hotels neu erfunden. Eine dreischichtige Architektur soll die Lösung bringen. Dabei kommen auch mehr Kabel zum Einsatz.
In Norwegen hat Huawei in einem 4G-Mobilfunknetz ohne Erweiterungen 1 GBit/s erreicht. Der Standard 4,5G soll ab dem Jahr 2016 überall kommerziell verfügbar sein. Vodafone Deutschland plant den Einsatz. Um die hohe Datenrate zu erreichen, wurden die Frequenzen 800 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz gebündelt.