Abo
  • Services:
Anzeige
Verdi-Foto bei Facebook vom Amazon-Standort Graben bei Augsburg
Verdi-Foto bei Facebook vom Amazon-Standort Graben bei Augsburg (Bild: Hubert T./Verdi-Facebook)

Ausstand: Amazon-Beschäftigte streiken bis Weihnachten

Verdi-Foto bei Facebook vom Amazon-Standort Graben bei Augsburg
Verdi-Foto bei Facebook vom Amazon-Standort Graben bei Augsburg (Bild: Hubert T./Verdi-Facebook)

Kommen diesmal die Pakete nicht rechtzeitig zum Fest? Obwohl Amazon das Gegenteil behauptet, dürfte die neuerliche Ausweitung des Streiks Wirkung zeigen.

Bei Amazon sind die Beschäftigten der Versandzentren Leipzig, Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld, Graben und Koblenz erneut in den Streik getreten. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 21. Dezember 2015 bekannt. Die Arbeitsniederlegungen dauern in Rheinberg, Werne, Graben und Koblenz bis einschließlich 24. Dezember 2015 an.

Anzeige

In Bad Hersfeld und Leipzig dauert der Streik diesmal nur bis zum 21. Dezember. Doch in Leipzig werde noch heute über eine Fortsetzung des Streiks entschieden.

Damit dürften die Lieferungen der bei dem Onlinehändler bestellten Pakete bis Weihnachten nicht mehr sicher sein. Die bei Verdi organisierten Lagerarbeiter sind jedoch nicht so zahlreich, dass sie die Auslieferung der Pakete ganz verhindern können, da immer ein gewisser Teil der Beschäftigten weiterarbeitet.

Keine Wirkung durch über 800 Streikende

Rund 200 streikende Beschäftigte versammelten sich vor dem Leipziger Lagerhaus, berichtete Verdi. Bis Mitternacht hofft die Gewerkschaft auf rund 450 Streikende. Laut den Angaben sind in Rheinberg 250 und in Werne 80 Kollegen im Ausstand. Amazon hatte erklärt, dass trotz des Streiks pünktlich geliefert werde. Die "allermeisten" der 10.000 Saisonarbeitskräfte und rund 11.000 Festangestellten würden regulär arbeiten.

Solange der Versandhändler sich weigere, mit der Gewerkschaft auch nur zu reden, werde es immer wieder zu Streiks kommen. "Es ist beeindruckend, dass sich die Beschäftigten von Versprechungen nicht ködern und von Drohungen nicht beeindrucken lassen", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Die Beschäftigten klagen laut Gewerkschaftsangaben über hohen Leistungsdruck, was zu hohen Krankenquoten von 20 Prozent führe. Amazon habe beschlossen, den Beschäftigten in Leipzig den Urlaub im nächsten Jahr um einen Tag auf 28 Tage zu kürzen.

Bei Amazon gibt es keine Tarifverträge. Der Kampf darum wird schon seit dem Frühjahr 2013 geführt. Verdi will den US-Versandhändler zur Aufnahme von Tarifverhandlungen über Bedingungen des Einzelhandels bringen. Amazon lehnt jedes Gespräch strikt ab und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende dessen, was in der Logistikbranche üblich sei.


eye home zur Startseite
Teebecher 22. Dez 2015

Ab dem 2 Jahr etwas über 12 ¤/Stunde. Mal 40 Stunden, mal 4 Wochen. Plus Zulagen. Plus 2...

Trockenobst 22. Dez 2015

Außer die Firma (hier Amazon) sitzt das bis zum Roboter aus. Es sieht danach aus, die...

Mixermachine 22. Dez 2015

Amazon zahlt mindest/mehr als den Tarifvertrag den Verdi für Lagerarbeiter vorhält. Ein...

DY 22. Dez 2015

Das Problem ist, das wird sowieso kommen. Egal ob verdi einen Tarifvertrag erzwingt oder...

Sybok 21. Dez 2015

Doch, ist ganz einfach: Die Logistik macht die Amazon Logistik GmbH, ein 100%iges...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
  2. SCHOTT AG, Mitterteich
  3. EOS GmbH Electro Optical Systems, Krailling
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Knappe Mehrheit

    SPD stimmt für Koalitionsverhandlungen mit Union

  2. Gerichtspostfach

    EGVP-Client kann weiter genutzt werden

  3. DLD-Konferenz

    Gabriel warnt vor digitalem Schlachtfeld Europa

  4. NetzDG

    Streit mit EU über 100-Prozent-Löschquote in Deutschland

  5. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  6. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  7. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  8. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  9. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  10. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Sicherheitsupdate Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

  1. Re: 1050 und dann noch langsamer?

    Sarkastius | 04:35

  2. Re: Endlich wieder neue Mini-ITX mit CPU

    Crogge | 04:23

  3. Re: Head of Problem !!

    superdachs | 03:20

  4. Re: Löschqopute irrelevant

    p4m | 02:57

  5. Re: Tweets haben Stimmung in den USA beeinflusst

    p4m | 02:52


  1. 16:59

  2. 14:13

  3. 13:15

  4. 12:31

  5. 14:35

  6. 14:00

  7. 13:30

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel