Cloud-Rechnungen: Salesforce kauft Steelbrick für 300 Millionen US-Dollar

Salesforce kauft ein Startup, um die Quote-to-Cash-Technologie zu erhalten. Salesforce Ventures hatte bereits in Steelbrick investiert.

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Anwendung von Steelbrick
Anwendung von Steelbrick (Bild: SteelBrick)

Salesforce.com übernimmt den Quote-to-Cash-Betreiber Steelbrick für 300 Millionen US-Dollar. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Zusammen mit den früheren Investitionen von Salesforce Ventures habe die Akquisition einen Wert von 360 Millionen US-Dollar.

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Steelbrick liefert Quote-to-Cash-Anwendungen. Die SaaS-Produkte des Unternehmens wurden für die Salesforce-Plattform entwickelt. Dadurch sollen Vertriebsmitarbeiter vom PC oder Mobilgerät aus Angebote, Verträge und Rechnungen erstellen und Aufträge übermitteln können. Das privat geführte Unternehmen erhielt eine Startfinanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar von Investoren wie Salesforce Ventures, Shasta Ventures und Emergence Capital.

Im Oktober 2015 bekam Steelbrick weitere 48 Millionen US-Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde. Im September kaufte das Unternehmen Invoice IT aus Großbritannien.

Salesforce unter Druck

Salesforce steht unter Druck durch Startups, die das Geschäftsmodell des Anbieters cloudbasierter Customer Relationship Management (CRM) Software angreifen. Die Übernahme von Steelbrick soll im April-Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen werden.

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Microsoft soll laut einem unbestätigten Medienbericht auch versucht haben, Salesforce zu kaufen. Die Gespräche sind demnach aber am Preis gescheitert: Microsoft habe 55 Milliarden US-Dollar geboten - aber Salesforce-Chef und -Gründer Marc Benioff habe rund 70 Milliarden US-Dollar verlangt. Auf Basis des aktuellen Börsenkurses verfügt die Firma über eine Marktkapitalisierung von rund 43 Milliarden Euro.

Salesforce hat den Bericht ebenso wenig kommentiert wie Microsoft. Laut CNBC hat Microsoft-Chef Satya Nadella gezögert, nach seiner Amtsübernahme vor nur rund 18 Monaten ein Geschäft dieser Größenordnung abzuschließen. Dabei würden die beiden Firmen sich gut ergänzen.

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