Agile-Distributed-WLAN: Huawei stellt Technik für bessere WLAN-Abdeckung vor
Huawei hat sein Agile-Distributed-WLAN vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Der chinesische IT-Konzern will die WLAN-Versorgung in Hotels, Krankenhäusern, Universitäten und Lagern erleichtern.
70 Prozent des Datenverkehrs finden laut Huawei inzwischen in Innenräumen statt. Ein schwaches WLAN sei bei traditionellen Lösungen immer noch eine Herausforderung. Um dies zu überwinden, hat Huawei nach eigenen Angaben die traditionelle AC-(Access-Control-) und Fit-AP-Architektur geändert, in der es die Fit-AP-Schicht in zwei Teile unterteilt und eine dreischichtige Architektur geschaffen hat: AC + Central AP + Remote Radio Units (RRUs).
In dieser neuen Architektur verarbeite der zentrale Zugangspunkt Dienste, Konfigurationen und Roaming auf einheitliche Art und Weise, was die Verbesserung der Netzleistung und Verringerung der Anzahl der Managementknoten unterstütze. Zusätzlich setzt die verteilte Architektur kabelgebundene RRUs in Räumen ein, wodurch eine bessere Netzabdeckung gewährleistet werde. Diese Architektur soll die Nutzerkapazität von Räumen von 32 auf 80 erhöhen und die verfügbare Bandbreite pro Nutzer von 10 MBit/s auf 20 MBit/s. Zudem sind die RRUs ausschließlich für den Nutzerzugang und die Weiterleitung der Daten zuständig. Entsprechend falle die Leistung des zentralen Zugangspunktes um bis zu 20 Prozent höher aus als bei bisherigen APs.
Neuer Roaming-Modus für Nutzer
Agile-Distributed-WLAN von Huawei soll bis zu 48 Räume über einen Zugangspunkt versorgen können, wodurch die Anzahl der Konfigurationsknoten und der Konfigurationsaufwand reduziert würden. So könne eine Netzabdeckung für 10.000 Zimmer mit der Konfiguration von 200 Knoten erreicht werden.
Die Architektur ändert zudem den Roaming-Modus. Innerhalb des Netzbereichs eines AP werde eine unabhängige Roaming-Domain für jeden Nutzer geschaffen, um eine bessere Versorgung zu ermöglichen.
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