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Kim Dotcom am 24. September 2015 beim Gericht
Kim Dotcom am 24. September 2015 beim Gericht (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Megaupload: Dotcom soll in die USA ausgeliefert werden

Kim Dotcom am 24. September 2015 beim Gericht
Kim Dotcom am 24. September 2015 beim Gericht (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Kim Dotcom hat seinen Prozess um die Auslieferung in die USA erst einmal verloren. Doch er kam erneut auf Kaution frei und muss sich zweimal pro Woche bei der Polizei melden.

Megaupload-Gründer Kim Dotcom soll in die USA abgeschoben werden. Das hat das Gericht laut einem Bericht der Tageszeitung New Zealand Herald entschieden. Doch Dotcom kommt nicht in Abschiebehaft, Richter Nevin Dawson vom Auckland District Court genehmigte einen sofortigen Antrag auf Kaution.

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Dotcom muss sich wie bisher zweimal pro Woche bei der lokalen Polizeistation melden. Dotcoms Anwalt Ira Rothken kündigte umgehend Berufung an. Sein neuseeländischer Anwalt Ron Mansfield erklärte der US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal, das Berufungsverfahren könne noch Jahre dauern. Neuseelands Justizministerin Amy Adams wird dann entscheiden, ob die Abschiebung tatsächlich vollzogen wird. Sie will jedoch den Ausgang des Berufungsverfahrens abwarten.

Auf dem Höhepunkt im Jahr 2010 habe der Sharehoster Megaupload auf Platz 13 der beliebtesten Websites weltweit gelegen und vier Prozent des globalen Traffics generiert, sagte Dawson. In diesem Jahr habe Dotcom durch Megaupload schätzungsweise 42 Millionen US-Dollar eingenommen. Mathias O. habe 9 Millionen US-Dollar erzielt, Bram van der K. 2 Millionen US-Dollar und Finn B. 400.000 US-Dollar. Das Geld sei hauptsächlich durch die Verbreitung illegaler Kopien von Filmen und Musik verdient worden.

Dotcom nicht mehr in seiner Villa

Unlängst gab Dotcom seine gemietete Villa auf und zog mit seinen fünf Kindern auf sein "Piratenschiff", wie er die Penthouse-Wohnung nennt. Er twitterte, dass er sich freue, mit seinen Kindern Weihnachten verbringen zu können. Es gebe "Wichtigeres als das Urheberrecht". Dem 41-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung in die USA eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.


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crazypsycho 28. Dez 2015

Für den Privatgebrauch aber irrelevant.

Rulf 28. Dez 2015

tut mir leid...da man bei der neuen rechtschreibung in der regel so schreibt wie man...

Garius 23. Dez 2015

M.M.n. ein weitläufig zu Unrecht verkannterTeil der Serie.

theonlyone 23. Dez 2015

Amerika hat viel mehr Probleme mit dem Kim und das schon länger. Die suchen einfach nach...

crazypsycho 23. Dez 2015

Sie sehen vor das DCMA-Anfragen bearbeitet werden. Und das wurde bei Megaupload getan...



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