Abo
  • Services:
Anzeige
Der Fernsehturm in Berlin
Der Fernsehturm in Berlin (Bild: Media Broadcast)

Media Broadcast: Fernsehsender bestellen Richtfunk - und Glasfasernetz

Der Fernsehturm in Berlin
Der Fernsehturm in Berlin (Bild: Media Broadcast)

Öffentlich-rechtliche Sender lassen sich von ihren Gebühreneinnahmen von Media Broadcast ein Richtfunk- und Glasfasernetz bauen, um Sender und Studios zu verbinden. Dabei geht es auch um HD-Datenraten für DVB-T2.

Öffentlich-rechtliche Sender haben Media Broadcast beauftragt, die rund 200 Sender- und Studiostandorte mit Richtfunk- und Glasfaserstrecken zu vernetzen. Das gab der Betreiber am 5. Januar 2016 bekannt. Angaben zum finanziellen Volumen des Auftrags wurden nicht gemacht.

Anzeige

Ein Sprecher von Media Broadcast sagte Golem.de auf Anfrage: "Die Vernetzung erfolgt vom Studio der Rundfunkanstalt zum Senderstandort und wird zur Ausstrahlung der fertigen Liveprogramme für TV und Radio genutzt."

Der Betreiber habe den Zuschlag für den Aufbau eines neuen Distributionsnetzes zur "Bereitstellung von transparenten Audio- und TV-Diensten sowie hochbitratigen Datenverbindungen im 24/7-Service erhalten". Die voll redundante, diensteintegrierende Vernetzung umfasst rund 200 Sender- und Studiostandorte von NDR, RB, MDR, WDR, HR und SWR mit einer Signalverfügbarkeit von angestrebten 99,9 Prozent. Media Broadcast übernimmt Planung, Aufbau und Betrieb des Distributionsnetzes. Die Übergabe ist für Oktober 2016 geplant. Der Vertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren.

Altes Netz wird abgelöst

Das neue Netz löst die bisherige Infrastruktur ab. TV- und Radiodaten werden dabei in der Regel per Multicast verteilt. Die Signallaufzeiten zwischen den Studio- und Senderstandorten sollen maximal 40 Millisekunden betragen.

Die Signalübertragung erfolgt in großen Teilen transparent und uncodiert. Die Sender- und Studiostandorte werden den Angaben zufolge mit einer bis zu hundertfach höheren Datenrate als bisher erschlossen. Somit könnten auch Anforderungen erfüllt werden wie die Zuführung von TV-Signalen im DVB-T2-Standard, bei dem auch HDTV über das Antennenfernsehen ermöglicht wird.

Die geplante Wiederherstellungszeit bei Signalausfällen liegt bei maximal zwei Stunden. Frank Schulz, Chief Technical Officer der Media Broadcast, erklärte, "ein Distributionsnetz zur breitbandigen Übertragung aller für die Rundfunkanstalten relevanten Signaltypen" sei ein "echtes Novum in der Branche".


eye home zur Startseite
mcnesium 07. Jan 2016

Umziehen! Zum Beispiel nach Polen, Ungarn oder Nord-Korea. Vielleicht auch Mexiko oder...

bber 06. Jan 2016

Ach, sind wir jetzt schon wieder bei der Lügenpresse? Dann bin ich mal für die ÖR und...

kalcifer 06. Jan 2016

Schon GEZahlt? Sorry ist hängengeblieben. ..

M.P. 05. Jan 2016

Jedenfalls sind die Zeiten vorbei, in denen Motorradkuriere die Filmrollen aus den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
  2. Interhyp Gruppe, München
  3. Diehl Metering GmbH, Nürnberg
  4. Novotechnik Messwertaufnehmer OHG, Ostfildern


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Rime

    Entwickler kündigen Entfernung von Denuvo nach Crack an

  2. Inspiron Gaming Desktop

    Dell steckt AMDs Ryzen in Komplett-PC

  3. Bluetooth-Wandschalter

    Enocean steuert das Licht mit Energy Harvesting

  4. Skylake-X

    Intel kontert mit Core i9 und 18 Kernen

  5. Mobile-Games-Auslese

    Weltraumkartoffel und Bilderbuchwanderung für mobile Spieler

  6. Experten fordern Grenzen

    Smartphones können Kinder krank machen

  7. Wifi4EU

    EU will kostenlose WLAN-Hotspots fördern

  8. In eigener Sache

    Studentenrabatt für die große Quantenkonferenz von Golem.de

  9. Obsoleszenz

    Apple repariert zahlreiche Macbooks ab Mitte 2017 nicht mehr

  10. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroauto Tesla gewährt rückwirkend Supercharger-Gratisnutzung
  2. Elektroautos Merkel hofft auf Bau von Batteriezellen in Deutschland
  3. Strategische Entscheidung Volvo setzt voll auf Elektro und trennt sich vom Diesel

  1. Re: Gaming-Systeme mit Linux

    wo.ist.der... | 11:13

  2. Re: Trotzdem wird wohl Intel gekauft

    Gubb3L | 11:12

  3. Re: Wenn die Plattformen gleichwertig sein sollen...

    Rainer Sigl | 11:11

  4. Re: Behaupte noch mal jemand

    Trollversteher | 11:10

  5. Fritzbox Cable 6591

    mdxdave | 11:10


  1. 10:23

  2. 10:08

  3. 10:01

  4. 09:42

  5. 09:25

  6. 09:08

  7. 08:30

  8. 08:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel