Abo
  • Services:

Bedingungsloses Grundeinkommen: Telekom-Chef tritt für Forderung der Piratenpartei ein

Telekom-Chef Höttges ist in der Zukunft für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Bezahlt werden soll das durch die Besteuerung großer Internetkonzerne wie Google oder Facebook.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef Timotheus Höttges
Telekom-Chef Timotheus Höttges (Bild: Deutsche Telekom)

Angesichts des zunehmenden Arbeitsplatzverlusts durch die Digitalisierung fordert Telekom-Chef Timotheus Höttges "unkonventionelle Lösungen". "Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann eine Grundlage sein, um ein menschenwürdiges Leben zu führen", sagte Höttges der Wochenzeitung Die Zeit. "Es geht um die Frage, wie wir ein faires System für eine Welt von morgen schaffen."

Stellenmarkt
  1. Deutsche Schillergesellschaft e.V., Marbach am Neckar
  2. SIZ GmbH, Bonn

Mit Blick auf mögliche Unruhen durch den Wegfall von Arbeitsplätzen fordert Höttges: "Wir müssen unsere Gesellschaft absichern. Deswegen die Idee des Grundeinkommens. (...) Es könnte eine Lösung sein - nicht heute, nicht morgen, aber in einer Gesellschaft, die sich durch die Digitalisierung grundlegend verändert hat."

Bekanntester Vertreter der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist die Piratenpartei. Auch die Partei Die Linke und die Grünen diskutieren dazu verschiedene Modelle.

Grundeinkommen von Google

Finanziert werden könnte das Grundeinkommen durch die Besteuerung der Gewinne großer Internetkonzerne, womit der Telekom-Chef die Konkurrenten Facebook, Google oder Microsofts Skype meinen dürfte: "Wenn Produktivität zukünftig vor allem an Maschinen und die Auswertung von Daten gekoppelt ist, könnte die Besteuerung stärker auf den darauf beruhenden Gewinnen aufbauen und weniger auf der Einkommensteuer des Einzelnen", meinte Höttges.

"Die Gewinnbesteuerung ist wahrscheinlich der richtige Weg. Eine Besteuerung von Daten scheint mir wenig praktikabel und nicht sinnvoll zu sein. Die Besteuerung der Maschinen, die Produktivitätssteigerungen garantieren, würde dazu führen, dass vielleicht weniger Maschinen genutzt würden, als technisch sinnvoll wäre." Allerdings schränkte Höttges ein: "Die Besteuerung großer Internetkonzerne fällt uns heute schon schwer, weil die ihre Plattformen irgendwo auf der Welt errichten."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 9,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Buranil 13. Jan 2016

Zunächst bleibt festzuhalten, dass Arbeit nicht in gleichem Maße in allen Unternehmen...

Rulf 01. Jan 2016

auf den umsatz fallen ja schon kräftige mehrwertsteuern an...hinzu kommen noch je nach...

Trockenobst 31. Dez 2015

Heute studieren mehr Leute den je. Und trotzdem können sie häufig, durch Angebot und...

CraWler 30. Dez 2015

Auch Milton Friedman hat sich auch für eine sanktionsfreie Mindestsicherung durch BGE...

Sharra 30. Dez 2015

Ich gehe mal schwer davon aus, dass er seinen Laden damit nicht gemeint hat. Erstens...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

    •  /