NB-IoT: Vodafone und Huawei testen erfolgreich Internet der Dinge
Vodafone, Huawei und U-Blox melden einen erfolgreichen Test mit NB-IoT (schmalbandiges Internet der Dinge) in einem kommerziellen Mobilfunknetz. Das gab der chinesische Netzwerkausrüster bekannt(öffnet im neuen Fenster). Vodafone und Huawei haben die Technologie in die bestehenden Mobilfunknetze in Spanien integriert und die erste Nachricht mit NB-IoT an ein U-Blox-Modul in einem Wasserzähler übermittelt. Die dabei verwendete Technik sei noch nicht standardisiert, berichten sie.
Low-Power-Wide-Area-Technologie (LPWA) werde mehr Gegenstände mit dem Internet der Dinge verbinden. Eine Standardisierung von NB-IoT soll Anfang des Jahres 2016 erfolgen. U-Blox ist ein Schweizer Anbieter von Halbleitern und Modulen für Kommunikation und Positionierung für den Automobil-, Industrie- und Konsumgütermarkt.
Der Vorstandard NB-IoT-Testlauf sollte Erkenntnisse dazu bringen, ob die Übertagung "sicher, wenig störanfällig und verlässlich ist". Durch NB-IoT sollen niedrige Datenraten, lange Akkulaufzeiten und lange unbeaufsichtigte Betriebszeiten möglich sein. Von den drei Unternehmen sind weitere Tests geplant.
Tests auch mit Telekom
Huawei hat in dem Bereich im Oktober 2015 mit der Telekom einen ähnlichen Versuch unternommen. Dabei wurden die Basisstationen des Netzes über eigens entwickelte Software-Upgrades NB-IoT-kompatibel gemacht.
NB-IoT ermöglicht den Netzbetrieb in einem Spektrum von 200 kHz und erzielt laut Unternehmensangaben einen Versorgungsgewinn von 20 dB im Vergleich zu bestehenden mobilfunkgestützten Ausrüstungen. Im Rahmen des Feldversuchs, der im lokalen Netz der Telekom in Bonn durchgeführt wurde, wurde die Benutzerfreundlichkeit der Technik mit einem Parkleitsystem getestet. Schwerpunkt des Feldversuchs war es, die Leistungsfähigkeit der Technologie unter verschiedensten schwierigen Alltagsbedingungen nachzuweisen.
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