
Die Bundesnetzagentur hat sich beeilt, alle Hürden zu beseitigen, damit die Telekom ihr Vectoring anschalten kann. Das Layer-2-Bitstrom für Konkurrenten wurde vorläufig in Kraft gesetzt.

In einem friesischen Dorf hat die Deutsche Telekom die Datenübertragungsrate von 50 MBit/s auf 16 MBit/s verringert. Angeblich haben deren Kunden darum gebeten. Laut einem dortigen Anwalt stimmt das nicht. Der lokale Betreiber Arche.Net vermutet, dass es sich um einen Fehler beim Vectoring handelt.

Der bekannte Tier-1-Provider und weltweite Glasfaser-Netzbetreiber Level 3 wird übernommen. Der Käufer ist Centurylink.

Heute und morgen sind Feiertage in einigen Bundesländern. Der Streik legt demnach die meisten verbliebenen Verteilzentren bei Amazon lahm.

Durch den Einsatz neuerer Technik kann ein Kunde der Telekom nur noch ADSL mit einer Datenrate von 16 MBit/s erhalten. Sein bisheriger Zugang brachte 30 MBit/s und wurde gekündigt.

Einem großen Radiosender laufen wegen Spotify die Zuhörer weg. Dagegen suchen die Programmanbieter nach einer gemeinsamen Strategie. Die privaten Radios wollen Geld aus der Rundfunkgebühr für die DAB+-Umstellung.

Die ARD will mit Inkassofirmen den "Mahnpfad" flexibler gestalten. Dazu sollen die Beitragssatzungen der Sendeanstalten für den Rundfunkbeitrag geändert werden. Ein breiter pauschaler Einsatz sei aber nicht geplant.

Die Warnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo vor einem Glasfaserausbau in Deutschland werden von einem Experten zurückgewiesen. Die Fakten sprechen offenbar dagegen.

Die Telefónica hat Voice over Wi-Fi für einige ihrer O2-Kunden freigeschaltet. Doch es gibt noch viele Ausnahmen und wenige taugliche Endgeräte.

Google macht seine 5,06 Milliarden US-Dollar Gewinn weiter vor allem im Kerngeschäft Suchmaschinenwerbung. Doch auch in einem weiteren Bereich wird Geld verdient - und der ist nicht Google Fiber.

Amazon kann erneut seinen Gewinn steigern - was für das Unternehmen, das fast alle Einnahmen wieder investiert, ungewöhnlich ist. Dennoch enttäuscht das solide Ergebnis.

Unitymedia hat sein gesamtes Netz auf 400 MBit/s aufgerüstet, jetzt soll es weiter in Richtung Gigabit gehen. Doch bekommen die Kunden auch die versprochene Datenrate?

FTTH für alle ist weder notwendig noch finanzierbar, meint das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo und stellt sich damit hinter die Deutsche Telekom. Doch die Zahl der Nutzer, die FTTB/H auch buchen, steigt stark an.

Die Übernahme von NXP kostet Qualcomm erheblich mehr als berichtet. Zuvor wurden 30 Milliarden US-Dollar als Preis für die ehemalige Philips-Halbleitersparte erwartet.

Die Telekom beginnt, auch einfache Festnetzanschlüsse ohne Internetzugang auf All-IP umzustellen. Für diese Anschlüsse wird die notwendige IP-Technik in der Vermittlungsstelle simuliert.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bieten Content bei Amazon oder Youtube. Die HR-Fernsehdirektorin stellt fest, dass das lange Auswählen auf Streamingplattformen den Nutzern zu nervig sei und lineares Fernsehen dann wieder eine Alternative wird.

Die Programme der privaten Sender in SD-Auflösung wird DVB-T2 nicht bieten. Wer diese Sender sehen will, muss für die HD-Auflösung zahlen.

Bessere Sprachqualität im ganzen Netz verspricht Vodafone mit HD Voice. Das läuft jedoch nur innerhalb des Vodafone-Netzes. Beide Seiten müssen zudem HD Voice unterstützen.

Um 20 Uhr gucken auch Streamer bevorzugt Filme und Serien auf dem großen Flachbildschirm. Das Smartphone werde eher für kurze Clips genutzt, erklären Streaminganbieter.

Die Euphorie bei Google Fiber ist vorbei. Der Alphabet-Konzernführung wird der Tiefbau offenbar zu teuer, der weitere Ausbau ist gestoppt, die Zukunft mit Richtfunk ist ungewiss.

Apple meldet erneut weniger Gewinn, ist aber das profitabelste US-Unternehmen. Die Konzernführung beschönigt die Probleme weiter.

In ganz Europa wächst die Zahl der Beschäftigten in IT-Jobs, am stärksten jedoch in Deutschland. Das Land kommt nun auf 1,47 Millionen.

Amazon will 1.000 weitere Beschäftigte einstellen, diesmal im Ruhrgebiet. Bezahlung und Arbeitsbedingungen bleiben dabei ein Thema.

Netgear hat den Router Nighthawk X10 für 802.11ad-WLAN angekündigt. Damit werden sehr hohe Datenraten bei 60 GHz möglich. Doch 802.11ad kommt durch Wände und Türen nicht mehr so gut durch. Der Preis des Routers ist recht hoch.

Wie erwartet, wird die Regierung ihr Ziel für den Breitband-Ausbau nicht erreichen. In Sachsen-Anhalt kommen nur 43,9 Prozent der Haushalte auf mehr als 50 MBit/s, in Mecklenburg-Vorpommern sind es nur 52,8 Prozent. Nordrhein-Westfalen liegt bei über 100 MBit/s vorn.

Mit Paypal kann nun Geld innerhalb des sozialen Netzwerks Facebook und im Messenger versandt werden. Doch der Dienst ist bisher nicht in Deutschland verfügbar.

Eine Telekom-Tochter kommt mit sehr schnellem LTE weiter. Endgeräte dafür werden im Jahr 2018 erwartet.

Illegale Angebote von PayTV will Cisco künftig direkt an der Quelle abschalten. Dafür wird ein forensisches Wasserzeichen in die Inhalte eingebunden, das die Quelle für die Verbreitung finden und zerstören soll.

Vodafone Deutschland will jedem Kunden, der eine Lücke in der Netzversorgung meldet, 90 GByte schenken. Das gilt auch für eine Einschränkung im 3G- oder 2G-Netz.

Private TV-Anbieter verdoppeln ihre Reichweite im Vergleich zur heutigen DVB-T-Infrastruktur. Der technische Umstieg auf DVB-T2 erfolgt laut Betreibern in den Morgenstunden des 29. März 2017. Die DVB-T-Verbreitung der privaten TV-Programme endet an diesem Tag bundesweit.

Wer Vodafone auf Lücken im LTE-Netz hinweist, wird als Dankeschön mit Datenvolumen belohnt. Allerdings müssen die verfügbaren 90 GByte dann recht schnell aufgebraucht werden, damit sie nicht verfallen.

Microsofts starkes Cloud-Angebot kann die Schwäche beim Absatz von Windows wettmachen. Azure, Microsofts wichtigstes Cloud-Angebot, legte beim Umsatz um 116 Prozent zu.

IT-Freiberufler sind sehr gefragt. Die geforderten Stundensätze für Aufträge werden meistens auch gezahlt. Doch auch die Kosten der Freiberuflichkeit steigen an.

Ein Topmanager der Telefónica hat zugesagt, die überlastete Kundenhotline auszubauen. Die Kapazitäten sollen aufgestockt werden. Bis Jahresende will der Mobilfunkbetreiber das Problem gelöst haben.

Die Telekom hat ihren ersten intelligenten Parkplatz errichtet, auf dem der Fahrer freie Plätze angezeigt bekommt. Das basiert auf dem laut Telekom weltweit ersten NB-IoT von Huawei.

Plötzlich ist von den Versprechungen des Ministerpräsidenten nichts mehr übrig. Das reiche Bundesland will an der Informatik sparen.

Drucker und Scanner laufen nicht richtig und alle warten, weil der Kollege aus Hamburg mal wieder aus dem Videokonferenzsystem der Firma in Berlin fliegt. Das nervt nicht nur, sondern kostet richtig Zeit.

Die Telekom hat ihren im Februar vorgestellten Whatsapp-Konkurrenten Immmr in einem ersten Land gestartet. Es wird ein globales Produkt, verspricht der Netzbetreiber.

Die Telekom kann Vectoring in den lukrativsten Gebieten ausbauen. Die Konkurrenten beklagen, dass ihnen dadurch Geld für den Glasfaserausbau fehle.

Deutschland macht bei der Versorgung mit Glasfaser leichte Fortschritte: Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss buchen, steigt um 34 Prozent. Neun von zehn Haushalten, die FTTB/H-Anschlüsse nutzen, beziehen diese nicht von der Telekom.

Amazon prüft, ob es in Europa als Internet Service Provider auftreten kann, um seine Prime Services zusammen mit dem Internetzugang zu verkaufen. Dafür kommen regulierte Landesmärkte wie Deutschland und Großbritannien in Betracht.

Wer im Grünen in Stadtnähe wohnen will, sollte sich vom schnellen Internet verabschieden. Selbst in der bestversorgten Stadt Deutschlands finden sich kaum 50 MBit/s.

Nach einer langen Testphase geht G.fast in der Schweiz als Fibre To The Street in den landesweiten Einsatz. Damit liegt die Swisscom dennoch weit vor der Deutschen Telekom. Datenraten von bis zu 500 MBit/s seien möglich.

Call-a-Bike wird in Berlin abgebaut. Ein Konzernsprecher hat Golem.de erklärt, wie es jetzt mit den vorhandenen Kundenkonten der Deutschen Bahn weitergeht. Das neue System startet im Frühjahr 2017.

Nokia kommt mit der Technik XG-Fast weiter und erreicht sehr hohe Datenraten im Kupfernetz. Für G.fast hat der Netzausrüster Micro-Nodes gebaut, weil der Einsatz sonst nicht in jedem Netz möglich ist.

Manchmal kann das Geoblocking von Netflix nicht umgangen werden, wie ein VPN-Betreiber aus Panama zugibt. Die Umgehungstechniken müssten häufig geändert werden. Die Nutzer könnten sich nie sicher sein, ob es funktioniere.

Netflix kann wieder einen hohen Zuwachs bei den Abonnenten melden. Zuvor war der Streaminganbieter eingebrochen und es gab Übernahmegerüchte über Disney.

Netflix ist so engagiert im Kampf gegen Proxys und VPNs, die das Geoblocking umgehen, dass mindestens zwei Anbieter bereits aufgegeben haben. Doch einige machen weiter.

Kunden müssen offenbar per Brief oder Fax mit O2 kommunizieren, denn laut Gesetz gibt es keinen Rechtsanspruch auf eine funktionierende Hotline. Und die Beschwerden häufen sich bei der Bundesnetzagentur.

Chatten mit 32 KBit/s im Down- und Upload ohne Ende bietet der Tarif Whatsapp SIM von Telefónica nun wieder. Kunden zahlen dabei 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS in alle deutschen Mobilfunknetze und ins nationale Festnetz.