Funklöcher: Vodafone nimmt 120 neue LTE-Stationen in Betrieb

Nach der Telekom hat auch Vodafone seine LTE-Erfolge gelobt. Funklöcher soll es demnach bald nicht mehr geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau von Vodafone
Netzausbau von Vodafone (Bild: Vodafone Deutschland)

Innerhalb von vier Wochen hat Vodafone 120 neue LTE-Stationen in Betrieb genommen. Das gab das Unternehmen am 22. Juni 2018 bekannt. Durch die neuen Stationen bringt Vodafone das LTE-Netz in eher ländliche Gemeinden wie Waldenburg (Baden-Württemberg), Nidderau (Hessen), Bonefeld (Rheinland-Pfalz), Ruderatshofen (Bayern) und Muldenhammer (Sachsen). Zudem wurde das LTE-Netz durch den Bau von neuen Stationen auch in Städten verdichtet - zum Beispiel in Bochum, Cottbus, Hamburg, Mannheim, Nürnberg, Osnabrück, Solingen und Stuttgart.

Stellenmarkt
  1. SAP Basis Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Hamburg
  2. IT-Mitarbeiter im First-Level-Support (m/w/d)
    UKM - Universitätsklinikum Düsseldorf Medical Services GmbH, Düsseldorf
Detailsuche

Vodafone will auch an Autobahnen, Bahnstrecken und auf Flughäfen in Deutschland sein LTE-Netz ausbauen. Ziel sei eine verbesserte Versorgung für alle Hauptverkehrsadern, erklärte der Mobilfunkbetreiber am 11. Juni 2018 auf der Cebit. Bis Ende des Jahres 2019 soll LTE flächendeckend auf allen Autobahnen und entlang der ICE-Hauptstrecken angeboten werden. In diesem Geschäftsjahr startet Vodafone LTE an 700 zusätzlichen Mobilfunk-Basisstationen.

Was gilt als besiedelte Fläche?

Bis Ende 2019 wird das LTE-Netz nahezu flächendeckend sein und sich auf 98 Prozent der besiedelten Fläche erstrecken. Die Angabe bezieht sich aber nicht auf die versorgte Fläche in der Bundesrepublik, sondern auf die Bevölkerung. Bis Ende des Jahres 2019 soll LTE flächendeckend entlang der ICE-Hauptstrecken in Deutschland verfügbar sein. Rund 98 Prozent der Reisenden sollen so Zugang zu schnellem Netz erhalten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bezeichnete es jüngst als Teil der staatlichen Aufgabe der Grundversorgung, "dass die Bürger nicht im Funkloch stecken bleiben". Zum gesetzlich geregelten Universaldienst will die Regierung den Mobilfunk aber trotzdem nicht erheben. Obwohl Scheuers Aussage nahelegt, dass die große Koalition künftig auch den Mobilfunk unter Paragraf 78 TKG fassen will, erklärte das Ministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen: "Das Universaldienstregime ist zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung nicht geeignet."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Spaghetticode 25. Jun 2018

Ich hab auch in der S-Bahn mitten in Dresden einen sehr schlechten Empfang (O&#8322...

SanderK 25. Jun 2018

Ich habe mich schon in der Tat gefragt, warum große Reseller nicht, ein Paket schnüren...

|=H 25. Jun 2018

Den ersten Absatz gelesen?

Vögelchen 23. Jun 2018

Troll mit einem Fünkchen Wahrheit. Es zahlt sich schon aus, beim Gerät kein "you are...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halbleiter & SMIC
Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt "wie ein Stein"

Chinesische Kunden von SMIC haben volle Lager und ordern weniger Chips. Andere Halbleiter sollen den Einbruch auffangen.

Halbleiter & SMIC: Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt wie ein Stein
Artikel
  1. Google: Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren
    Google
    Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren

    Die zahlreichen Drohungen der russischen Zensurbehörde zur Blockade von Youtube werden wohl nicht umgesetzt. Die Auswirkungen wären zu stark.

  2. Arclight Rumble: Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!
    Arclight Rumble
    Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!

    Golem.de hat es gespielt: Arclight Rumble entpuppt sich als gelungenes Mobile Game - aber wie ein echtes Warcraft fühlt es sich nicht an.
    Von Peter Steinlechner

  3. Biontech: Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen
    Biontech
    Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen

    In Mainz ist Biontech beheimatet, was die Steuereinnahmen explodieren lässt. Mit dem Geld wird nun ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Azubis finanziert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /