FTTH: Ausbau der Deutschen Glasfaser "piekst die Telekom"

Der massive Ausbau der Deutsche Glasfaser auf dem Land zwingt die Telekom zum Handeln. Im Jahr 2019 soll der Vectoring-Ausbau vorbei sein und mit FTTH begonnen werden.

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Das Panel Neue Kooperationen im Breitbandmarkt - eine Zwischenbilanz auf der Anga Com
Das Panel Neue Kooperationen im Breitbandmarkt - eine Zwischenbilanz auf der Anga Com (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Johannes Pruchnow, Vorstandsbeauftragter für Breitbandkooperationen bei der Deutschen Telekom, hat eingeräumt, dass der Ausbau kleiner Konkurrenten den Marktführer unter Druck setze. "Natürlich piekst es die Telekom, wenn die Deutsche Glasfaser im ländlichen Raum eine rege Bautätigkeit entwickelt, und es bringt uns dazu, auch mehr eigenen Ausbau zu entwickeln", sagte Pruchnow am 13. Juni 2018 auf der Branchenmesse Anga Com. "Wir bieten jedoch mit Abstand am meisten Netzbauleistungen, wir leisten einen großen Beitrag."

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Open Access im reziproken, also wechselseitigen Zugriff sei zu befürworten. "Eine Beschleunigung des Glasfaserausbaus ist auf jeden Fall notwendig und es ist auch sinnvoll, dass viele ausbauen", betonte Pruchnow. Dabei sei nebensächlich, wie man den Stand Deutschlands beim Breitbandausbau bewerte.

Telekom: Vectoring bald abgeschlossen

Für die Telekom seien natürlich große Kooperationen wie mit EWE "besonders gelegen". EWE hatte im Dezember 2017 angekündigt, gemeinsam mit der Telekom das Glasfasernetz auszubauen und über eine Million Privathaushalte direkt anzuschließen. Die Netzbetreiber wollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zusammenarbeiten und Glasfaser in den nächsten zehn Jahren vor allem in ländlichen Gebieten ausbauen, dabei wollen sie zwei Milliarden Euro investieren. Aber auch kleine Stadtnetzbetreiber seien wichtige Partner.

Pruchnow sagte: "Ab dem Jahr 2019 ist der Vectoring-Ausbau vorbei. Ab 2020 fängt FTTH an." Konzernchef Timotheus Höttges hat auf der Hauptversammlung der Telekom erstmals konkrete Zusagen zu Fiber To The Home (FTTH) gemacht. Er sagte: "Ab 2021 wird die Telekom jedes Jahr rund zwei Millionen Haushalte direkt mit Glasfaser anschließen. Wenn die Politik den richtigen Rahmen setzt." Laut Pruchnow setzte die Telekom insgesamt zu 80 bis 90 Prozent auf Eigenausbau, 10 bis 20 Prozent seien Kooperationen.

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bombinho 21. Jun 2018

Nein, ich habe nicht mit zweierlei Masz gemessen, es war mir voellig klar, dass ich...

bombinho 17. Jun 2018

Ich denke auch, dass subventionierter, preiswerter Strom fuer die Telekommunikation kein...

bombinho 16. Jun 2018

Das soll nicht heissen, dass es niemals funktionieren koennte, aber es brauchte wohl sehr...

Faksimile 16. Jun 2018

Redet irgendjemand von etwas anderem? Nur die Verpflichtung, jetzt aunzufangen um dann in...



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