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Funkloch: Telefónica aktiviert wöchentlich 100 neue LTE-Stationen

Die Telefónica integriert ihr O2 und E-Plus-Netz weiter. Zugleich wird das LTE-Netz stark ausgebaut.
/ Achim Sawall
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Mobilfunkantenne Telefonica Zentrale München (Bild: Telefonica)
Mobilfunkantenne Telefonica Zentrale München Bild: Telefonica

Derzeit nimmt Telefónica Deutschland rund 100 neue LTE-Stationen pro Woche in Betrieb. Das gab das Unternehmen am 26. Juni 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Das Großprojekt Netzintegration schreite in immer mehr Städten und Regionen voran, sagte Cayetano Carbajo Martín, Vorstand und Chief Technology Officer (CTO) von Telefónica Deutschland. In den kommenden Monaten werde das Netz in weiteren Regionen verbessert.

"Das beinhaltet sowohl Anlagen im Tausch gegen alte Technik bei der Netzzusammenführung, als auch ganz neue Stationen", sagte Telefónica-Sprecher Jörg Borm Golem.de auf Anfrage.

Den Zusammenschluss der Mobilfunknetze von O2 und E-Plus schloss Telefónica Deutschland in einigen deutschen Großstädten und ländlichen Regionen bereits ab – unter anderem in München, Stuttgart, Halle (Saale), Braunschweig, Potsdam sowie in Süddeutschland und dem westlichen Münsterland. In den kommenden Wochen und Monaten wird das Unternehmen die Netzintegration sukzessive in weiteren Gebieten der Bundesrepublik abschließen.

Telefonica: Rund 700 Mobilfunkstandorte modernisiert

Qualitätsprobleme im Netz erklärte Telefónica-Konzernchef José María Álvarez-Pallete in einem am 11. Juni 2018 veröffentlichten Interview mit der Zusammenlegung der beiden Netze. "Wir haben für den Umbau länger gebraucht, als wir intern dachten", sagte er. Wenn an einer Basisstation gearbeitet werde, merke der Kunde das und denke, das Netz sei schlecht. Aber inzwischen seien 80 Prozent der Arbeiten erledigt. Bis Ende des Jahres sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Netzintegration zeigt sich laut Unternehmensangaben auch im Großraum Stuttgart: Dort seien rund 700 Mobilfunkstandorte modernisiert worden. Die Anzahl der LTE-Stationen wurde nahezu verdreifacht – um mehr als 300 zusätzliche Standorte. In den kommenden Wochen und Monaten folge die gezielte Optimierung entlang von wichtigen Verkehrsinfrastrukturen wie Tunneln und Autobahnen. Optimiert werde das Netz an Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Gewerbegebieten, Bürogebäuden und Hotels sowie Messegeländen, Bahnhöfen und Flughäfen.


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