Abo
  • IT-Karriere:

Bundesnetzagentur: UKW-Abschaltung abgewendet

Es wird keinen UKW-Blackout geben. Laut Media Broadcast werden Divicon und Uplink ab dem 1. Juli 2018 die Antennen direkt anmieten und schrittweise ihre Sender an die Antennen der Antenneneigner anschließen.

Artikel veröffentlicht am ,
Am Standort von Media Broadcast
Am Standort von Media Broadcast (Bild: Media Broadcast)

Eine UKW-Abschaltung konnte verhindert werden. Wie die Bundesnetzagentur am Dienstagabend mitteilte, hätten sich fünf Antenneneigentümer mit den Sendernetzbetreibern auf Eckpunkte für eine vertragliche Regelung des UKW-Antennenzugangs geeinigt. Die Verhandlungen wurden von Bundesminister a.D. Friedrich Bohl und der Bundesnetzagentur moderiert.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. Folkwang Universität der Künste, Essen, Köln

Der Sendernetzbetreiber Media Broadcast hatte mit der Privatisierung des Antennenmarktes 2016 zunächst den Betrieb übernommen, das Geschäft dann aber an Landesmedienanstalten, Radiobetreiber, Sendernetzbetreiber und fünf Finanzinvestoren verkauft. Die neuen Sendernetzbetreiber wie Divicon oder Uplink müssen mit den neuen Antennenbesitzern Mietpreise aushandeln. Die Sendernetzbetreiber treten als Dienstleister für die Radiosender auf. Im April wurde eine Abschaltung abgewendet. Media Broadcast ist eine Tochter der Freenet Group.

"Alle UKW-Marktakteure haben sich bewegt und sind aufeinander zugegangen. Die Eckpunkte bieten eine gute Grundlage dafür, dass es im nächsten Schritt zu Verträgen kommt und der Streit um die Antennen damit dauerhaft beigelegt wird", erklärte Bohl.

Bundesnetzagentur-Chef Jochen Homann sagte: "Ich gehe davon aus, dass die konkreten Verträge jetzt schnell vereinbart werden und damit regulatorische Eingriffe vermieden werden können." Für den Fall, dass es nicht zu einvernehmlichen Lösungen im UKW-Antennenstreit kommt, hat die Bundesnetzagentur bereits ein Regulierungsverfahren eingeleitet. Die dafür angesetzte öffentliche mündliche Verhandlung wurde nun aufgehoben.

Klaus Schunk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Vaunet (Verband Privater Medien) sagte: "Es wurde auf den letzten Metern nochmal spannend, aber erfreulicherweise konnten sich doch alle Beteiligten dazu durchringen, ihren Beitrag zur Beilegung des UKW-Streits zu leisten. Trotz des Ergebnisses erachten wir ein solches Verfahren für nicht tragbar. Eine Wiederholung darf es nicht geben."

Laut Media Broadcast werden Divicon und Uplink ab dem 1. Juli 2018 die Antennen direkt anmieten und sukzessive ihre Sender an die Antennen der Antenneneigner anschließen. Media Broadcast wird nach Bedarf als Sublieferant Divicon und Uplink eigene Sender und Dienstleistungen zur Verfügung stellen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. 199,90€

aPollO2k 20. Jun 2018

Stuttgart das selbe mit dem Wasser. Ich hoffe die privatisieren mal die Pensionskassen...

Spaghetticode 20. Jun 2018

Ich wundere mich, warum dieses Argument immer wieder gebracht wird. Man kann auch ein...

Spaghetticode 20. Jun 2018

Nun ja, es gibt auch Beispiele, wo sich die Situation für den Konsumenten durch die...


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Elektromobilität: Wie sinnvoll ist die Förderung von Plugin-Hybriden?
Elektromobilität
Wie sinnvoll ist die Förderung von Plugin-Hybriden?

Wegen der geringen Reichweite von Elektroautos sind Plugin-Hybride für viele Fahrer eine Alternative. Obwohl die Bundesregierung deren Umweltnutzen nicht einschätzen kann, will sie an der Förderung festhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

    •  /