Anga: Kabelnetzbetreiber für Gigabitnetze mit HFC und Glasfaser

Vor dem Forum Regulierungskonsens Gigabitnetze von Wirtschaftsminister Altmaier melden sich die Kabelnetz-Betreiber zu Wort. Sie wollen beim Gigabitausbau fair behandelt werden.

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Anga-Geschäftsführerin Andrea Huber
Anga-Geschäftsführerin Andrea Huber (Bild: Anga)

Der Anga fordert den Ausbau von Gigabit-Netzen durch HFC (Hybrid Fiber Coax) in Verbindung mit Docsis 3.1 und Glasfasernetze bis in die Häuser. Das teilte der Kabelnetzbetreiberverband im Vorfeld des Forums Regulierungskonsens Gigabitnetze am 21. Juni 2018 mit. Am 22. Juni diskutiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei dem Forum darüber, wie die Regulierung den Netzausbau fördern kann.

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Anlässlich dieses Treffens sagte Anga-Geschäftsführerin Andrea Huber: "Der neue europäische Rechtsrahmen für die elektronische Kommunikation hat sowohl Wettbewerb als auch Investitionssicherheit im Blick." Jetzt gehe es darum, dieses Gleichgewicht bei der nationalen Umsetzung zu erhalten. Das könne nur gelingen, wenn die Bundesregierung den Infrastrukturwettbewerb fördere und die EU-Vorgaben so umsetze, dass am Ende die Regulierung nicht noch zunimmt.

Huber: "Die Verpflichtungen für marktbeherrschende Unternehmen bleiben erhalten, können und müssen aber abgebaut werden soweit nachhaltiger Wettbewerb besteht. Das ist der richtige Ansatz. Keinesfalls dürfen sie durch Zugangsverpflichtungen für alle Netzbetreiber unabhängig von der Marktposition ersetzt werden." Das müsse die Bundesregierung sicherstellen.

Bundesnetzagentur bestreitet enscheidene Rolle des Kabels beim Gigaausbau

Altmaier wird bei dem Forum laut seinem Ministerium "ausbalancierte regulatorische Lösungen diskutieren, die geeignet sind, den Ausbau von Gigabitnetzen zügig und möglichst flächendeckend voranzutreiben. Ziel ist es, dass zukünftig auch dort in Gigabitnetze investiert wird, wo dies bisher noch nicht oder nicht ausreichend der Fall ist", sagte eine Sprecherin Golem.de auf Anfrage.

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Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, hatte dagegen am 21. März auf einer VATM-Festveranstaltung (Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdiensten) erklärt: "Es reicht nicht, uns auf die Kabelnetze zu verlassen und drum herum noch etwas Glasfaser zu bauen". Homann meinte offenbar, dass im Kabelnetz oft zu viele Haushalte an einem Node oder Cluster hängen und sich die Kapazität teilen müssen. Daher könne das Kabelnetz Glasfaser bis ins Haus nicht ersetzen.

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