Abo
  • Services:

AppNexus: AT&T greift mit neuer Übernahme Facebook und Google an

Mit einer neuen Milliardenübernahme will AT&T eine Werbeplattform für Online- und Fernsehwerbung aufbauen, die sich gegen Facebook und Google richtet. Zuvor war der Kauf von Time Warner vollzogen worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik bei AppNexus
Grafik bei AppNexus (Bild: AppNexus)

Der Telekommunikationskonzern AT&T hat die Online-Plattform für Werbekunden AppNexus gekauft. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen berichtet, lag der Preis bei rund 1,6 Milliarden US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Bei AppNexus können Werbetreibende online Anzeigen kaufen, die auf verschiedenen Webseiten und Apps erscheinen. Das Unternehmen geht in AT&T auf.

Brian Lesser, Vorstandschef der AT&T Advertising and Analytics Group, sagte dem Wall Street Journal, die Übernahme von AppNexus sei Teil einer Strategie zum Aufbau eines ersten Marktplatzes für Fernseh- und digitale Videowerbung und erhöhe die Schlagkraft gegen Google und Facebook.

"Wenn Sie jetzt ein Einkäufer in einer Agentur oder bei einem Werbetreibenden sind, haben Sie viele großartige Möglichkeiten in Bezug auf Publikum-Fernsehen und Video, aber Sie sind nicht verbunden", sagte Lesser. AT&T möchte auch Daten anbieten, die es Werbetreibenden ermöglicht, die "tatsächliche Leistung" ihrer Werbekampagnen zu messen, etwa ob jemand, der eine Autowerbung auf seinem Fernsehgerät gesehen hat, ein Autohaus besucht, erklärte Lesser.

AT&T ist einer der führenden Telekommunikationskonzerne der USA mit Hauptsitz in Dallas im Bundesstaat Texas. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber und der größte Festnetzbetreiber des Landes. Der Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DirecTV gehört zu AT&T. Bereits im Oktober 2016 erklärte AT&T, Time Warner kaufen zu wollen.

Übernahme von Time Warner vollzogen

Nach der gescheiterten Kartellrechtsklage der US-Regierung hatten AT&T und der Medienkonzern Time Warner in diesem Monat ihre 80 Milliarden-US-Dollar-Fusion vollzogen. AT&T besitzt nun das Filmstudio Warner Bros, den Nachrichten-Sender CNN und den Bezahlsender HBO mit seiner Serie Game of Thrones. Der Name Time Warner wird im Zuge der Übernahme wegfallen. Die Wettbewerbshüter der Trump-Regierung könnten auch nach Abschluss der Fusion noch Berufung gegen das Urteil einlegen. Ein Justizsprecher sagte, dass diese Option auch weiterhin geprüft werde. US-Präsident Donald Trump will damit den Sender CNN für kritische Berichtserstattung abstrafen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 34,99€
  2. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  3. 215,71€

Phantom 26. Jun 2018

Wenn du das sagst.


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

    •  /