AppNexus: AT&T greift mit neuer Übernahme Facebook und Google an

Mit einer neuen Milliardenübernahme will AT&T eine Werbeplattform für Online- und Fernsehwerbung aufbauen, die sich gegen Facebook und Google richtet. Zuvor war der Kauf von Time Warner vollzogen worden.

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Grafik bei AppNexus
Grafik bei AppNexus (Bild: AppNexus)

Der Telekommunikationskonzern AT&T hat die Online-Plattform für Werbekunden AppNexus gekauft. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen berichtet, lag der Preis bei rund 1,6 Milliarden US-Dollar.

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Bei AppNexus können Werbetreibende online Anzeigen kaufen, die auf verschiedenen Webseiten und Apps erscheinen. Das Unternehmen geht in AT&T auf.

Brian Lesser, Vorstandschef der AT&T Advertising and Analytics Group, sagte dem Wall Street Journal, die Übernahme von AppNexus sei Teil einer Strategie zum Aufbau eines ersten Marktplatzes für Fernseh- und digitale Videowerbung und erhöhe die Schlagkraft gegen Google und Facebook.

"Wenn Sie jetzt ein Einkäufer in einer Agentur oder bei einem Werbetreibenden sind, haben Sie viele großartige Möglichkeiten in Bezug auf Publikum-Fernsehen und Video, aber Sie sind nicht verbunden", sagte Lesser. AT&T möchte auch Daten anbieten, die es Werbetreibenden ermöglicht, die "tatsächliche Leistung" ihrer Werbekampagnen zu messen, etwa ob jemand, der eine Autowerbung auf seinem Fernsehgerät gesehen hat, ein Autohaus besucht, erklärte Lesser.

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AT&T ist einer der führenden Telekommunikationskonzerne der USA mit Hauptsitz in Dallas im Bundesstaat Texas. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber und der größte Festnetzbetreiber des Landes. Der Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DirecTV gehört zu AT&T. Bereits im Oktober 2016 erklärte AT&T, Time Warner kaufen zu wollen.

Übernahme von Time Warner vollzogen

Nach der gescheiterten Kartellrechtsklage der US-Regierung hatten AT&T und der Medienkonzern Time Warner in diesem Monat ihre 80 Milliarden-US-Dollar-Fusion vollzogen. AT&T besitzt nun das Filmstudio Warner Bros, den Nachrichten-Sender CNN und den Bezahlsender HBO mit seiner Serie Game of Thrones. Der Name Time Warner wird im Zuge der Übernahme wegfallen. Die Wettbewerbshüter der Trump-Regierung könnten auch nach Abschluss der Fusion noch Berufung gegen das Urteil einlegen. Ein Justizsprecher sagte, dass diese Option auch weiterhin geprüft werde. US-Präsident Donald Trump will damit den Sender CNN für kritische Berichtserstattung abstrafen.

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