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Hamburg: Telefónica vereinigt Netze von O2 und E-Plus im Untergrund

In der Hamburger U-Bahn ist die Netzzusammenlegung von O2 und E-Plus abgeschlossen. Das Netz im Tunnel soll jetzt besser sein.
/ Achim Sawall
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Netz in der U-Bahn (Bild: Telefonica)
Netz in der U-Bahn Bild: Telefonica

Telefónica Deutschland hat den Zusammenschluss der Mobilfunknetze von O2 und E-Plus auf den unterirdischen Strecken der Hamburger Hochbahn abgeschlossen. Das gab der Netzbetreiber am 18. Juni 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Damit soll die Versorgung mit UMTS (3G) und LTE (4G) während der U-Bahnfahrt verbessert worden sein.

Dabei kommt LTE im Frequenzband 1800 MHz zum Einsatz. Die LTE-Versorgung in den Tunneln und an 45 unterirdischen Bahnhöfen innerhalb Hamburgs wurde ausgebaut. Dazu nahm der Netzbetreiber in den vergangenen Monaten Umbau- und Optimierungsmaßnahmen an den Anlagen in den unterirdischen Betriebsräumen vor. 21 Mobilfunkanlagen an vier zentralen Standorten wurden umgebaut. Das O2-Netz nutzt in den Tunneln der vier Linien etwa 90 Kilometer Schlitzkabel.

Telefónica Netzzusammenlegung bis Ende 2018 abgeschlossen

Qualitätsprobleme im Netz erklärte Telefónica-Konzernchef José María Álvarez-Pallete in der vergangenen Woche mit der Zusammenlegung der beiden Netze. "Wir haben für den Umbau länger gebraucht, als wir intern dachten", sagte Pallete. Wenn an einer Basisstation gearbeitet werde, merke der Kunde das und denke, das Netz sei schlecht. Aber inzwischen seien 80 Prozent der Arbeiten erledigt. Bis Ende des Jahres sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann würden alle sehen, wie potent das Netz sei.

Die Telefónica Deutschland hatte den Zusammenschluss der Mobilfunknetze von O2 und E-Plus in München im Mai 2018 abgeschlossen. Insgesamt baute das Unternehmen 750 Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet um. Zudem wird Telefónica Deutschland in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit ersten Fixed-Wireless-Access-Tests in München beginnen. Hierfür wird das Unternehmen kleine Mobilfunkstationen am Straßenrand bauen, die dann WLAN-Router in Wohnungen mit Mobilfunk versorgen können. Diese Technologie eignet sich insbesondere für den unkomplizierten Anschluss von Mehrparteienhäusern, die damit nicht mehr an eine feste Internet-Zugangstechnologie gebunden sind.


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