Zahlungsabwicklung: Paypal übernimmt Hyperwallet für 400 Millionen US-Dollar

Paypal macht seine Ankündigung wahr, jährlich bis zu 3 Milliarden US-Dollar für Übernahmen auszugeben. Diesmal ist es das hierzulande relativ unbekannte Unternehmen Hyperwallet.

Artikel veröffentlicht am ,
Und wieder ein Zukauf
Und wieder ein Zukauf (Bild: Paypal)

Paypal übernimmt Hyperwallet Systems für 400 Millionen US-Dollar. Das gab Paypal am 19. Juni 2018 bekannt. Hyperwallet bietet Auszahlungsdienste für Onlineverkäufe für kleine Unternehmen und private Anbieter. Hyperwallet-Chef Brent Warrington und rund 300 Beschäftigte werden von Paypal übernommen.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und arbeitet für Amazons australische Niederlassung und HomeAway der Expedia Group. Größter Anteilseigner ist Primus Capital Partners. Das Unternehmen kann Zahlungen in rund 200 Ländern über verschiedene Wege ausführen, einschließlich Bankkarten und Überweisungen auf Bank- oder Paypal-Konten.

Paypal bald ohne die frühere Konzernmutter Ebay

Paypal hatte erst im Mai iZettle für 2,2 Milliarden US-Dollar übernommen. iZettle mit Hauptsitz in Stockholm baut Kreditkartenleser, die mit Smartphones oder Tablets zusammenarbeiten und bietet Technologie für Zahlungsabwicklung für rund 500.000 meist kleinere Geschäftskunden. Das war die größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte von Paypal. Kurz danach kündigte Finanzchef John Rainey auf einem Investorentag an, künftig jährlich 1 bis 3 Milliarden US-Dollar für Akquisitionen auszugeben. "Wir sehen eine explosionsartige Zunahme von Marktplätzen. Wir wollen hier ein vollständiges System für den Handel anbieten", sagte Rainey.

Ebay gab im Januar 2018 bekannt, Paypal als wichtigsten Zahlungsabwickler auszutauschen. Ersetzt wird Paypal Mitte 2020 durch das niederländische Unternehmen Adyen. Nutzer sollen weiterhin Paypal als Bezahlungsoption nutzen können, mindestens bis 2023.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
i4
BMW lässt sich am Berg nicht updaten

Die Besitzerin eines BMW i4 hat die Fehlermeldung entdeckt, ihr Parkplatz sei zu steil für ein Update der Bordsoftware.

i4: BMW lässt sich am Berg nicht updaten
Artikel
  1. Deutsche Post: Woche startet mit erneuten Warnstreiks
    Deutsche Post
    Woche startet mit erneuten Warnstreiks

    Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag und Dienstag weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt.

  2. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  3. Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
    Entwickler
    ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

    Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€, Powercolor RX 6800 549€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /