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Unitymedia: "Werden alles tun, damit Datenrate auch beim Kunden ankommt"

FTTC, FTTH, HFC, letztlich ist alles ein Shared Medium. Wenn der Netzbetreiber eine Überlastung feststelle, sei eine baldige Reaktion und ein Ausbau nötig, erklärt Wolf Osthaus vom Unitymedia-Vorstand.

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Das Panel am Stand von Unitymedia
Das Panel am Stand von Unitymedia (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Das TV-Kabelnetz ist ein Shared Medium, "doch ganz so eng ist der Flaschenhals nicht". Das sagte Wolf Osthaus, Senior Vice President Regulatory & Public Policy bei Unitymedia, am 13. Juni 2018 auf der Branchenmesse Anga Com. "Docsis 3.1 kann 1 GBit/s und bald 10 GBit/s in beide Richtungen. Wir werden alles tun, dass es beim Kunden auch ankommt."

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Laut Angaben des DSL-Tests der Computerbild im September 2017 war der Kabelkunde im Durchschnitt zwei- bis dreimal so schnell unterwegs wie Kunden mit klassischem DSL-Anschluss. Der Test beruht nach den Angaben auf 7,2 Millionen Tempomessungen an deutschen Internetanschlüssen. Die höchsten Datenraten erreichten Kunden mit einem Kabelanschluss von Unitymedia.

Auch GPON sei ein Shared Medium, das sei auch alles gar kein Problem, wenn es ein vernünftiges Monitoring der Netzsegmente gebe und "der Betreiber reagiert und aufrüstet, wenn es nötig wird. Dann kommt auch das beim Kunden an, was wir versprechen", versprach Osthaus. Da, wo HFC-Kabel liegen, müsse man sich keine Sorgen machen. Davon könne es in Einzelfällen auch Ausnahmen geben, räumte er ein. Christof Sommerberg, Leiter Public Affairs bei der Deutschen Glasfaser, sagte, der Netzbetreiber habe 300.000 Haushalte für Glasfaseranschlüssen direkt in die Wohnung (FTTH - Fiber To The Home) erschlossen und wachse "kräftig weiter".

Unitymedia lobt Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser mache wunderbar vor, wie man mit einer "brauchbaren Vorvermarktung und guten Prozessen auf dem Land" ausbauen könne, sagte Osthaus. "Wir haben das nachgemacht."

Torsten J. Gerpott, Leiter des Lehrstuhls für Unternehmens- und Technologieplanung an der Universität Duisburg-Essen, führte aus, dass dennoch mehr als die Hälfte der Menschen auf dem Land nicht einmal eine Datenübertragungsrate von 50 MBit/s bekämen. "Es sind nicht die Kabelnetzbetreiber, die das ländliche Gebiet versorgen, daher bekommen sie auch keine Förderung", betonte er.

Glasfaser sei ein Potentialmedium, es werde neue Anwendungen geben, die das volle Gigabit ausnutzen, auch wenn man im Detail noch nicht wisse, wann. Damit werde auf Zuwachs investiert, erklärte Gerpott.



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sneaker 14. Jun 2018

Datenübertragung erhöht bei DSL das Übersprechen nicht. Die Rauschabstand kann sich im...

Nile 14. Jun 2018

Hey Leute, ein bisschen klingt das ja immer wieder so wie "Was, am 24. Dezember ist...

johnripper 14. Jun 2018

Macht aber einen Untwrschied ob am PoP geshared wird, wo kurzfr. von 64 auf 32 reduzieren...


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