Abo
  • Services:

Deutsche Telekom: T-Systems will 10.000 Stellen streichen

Bei T-Systems sollen in den nächsten drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze eingespart werden, davon 6.000 in Deutschland. Verdi hat entschiedenen Widerstand angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Systems-Chef Adel Al-Saleh
T-Systems-Chef Adel Al-Saleh (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom will bei T-Systems weltweit in den nächsten drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf T-Systems-Chef Adel Al-Saleh. 6.000 der Arbeitsplätze sollen in Deutschland verschwinden.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Von den derzeit 230 Niederlassungen in Deutschland sollen wahrscheinlich nur 20 erhalten bleiben. "Das Abbauprogramm wird teuer, auch weil wir es so sozialverträglich wie möglich gestalten wollen, aber diese Investition wird sich lohnen", sagte Al-Saleh dem Handelsblatt.

Der Großkundenbereich der Deutschen Telekom hatte zuletzt 37.000 Mitarbeiter, 18.000 davon in Deutschland. Al-Saleh will bis zum Jahr 2021 einen Betrag von 600 Millionen Euro einsparen. Beim Kapitalmarkttag im Mai hatte er noch von mehr als 300 Millionen Euro gesprochen. "Die frei werdenden Mittel sollten nicht nur eingesetzt werden, um T-Systems wieder profitabel zu machen", erklärte Al-Saleh. "Es sollen auch die Investitionen in Wachstumsbereiche wie das Internet der Dinge deutlich aufgestockt werden." Dabei würden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. T-Systems erwirtschaftet wegen aufwendiger Outsourcing-Deals gegenwärtig keinen Gewinn. "Es gibt nicht viel Raum für Kompromisse, da wir sonst die Probleme nicht lösen werden", kündigte Al-Saleh an.

Nach dem Ausscheiden von Reinhard Clemens hatte die Telekom im Oktober 2017 Al-Saleh ab 2018 in die Führung von T-Systems geholt.

T-Systems-Stellenabbau: Verdi protestiert

Die Gewerkschaft Verdi kündigte Widerstand gegen die Pläne an. "Wir werden uns vehement gegen Pläne wehren, die die Geschäftsfähigkeit von T-Systems und die Existenzgrundlage von Tausenden Beschäftigten zerstört", sagte Lothar Schröder, Aufsichtsrat der Telekom, dem Handelsblatt.

Verdi kritisierte den "Standortkahlschlag und die massive Arbeitsplatzvernichtung". Dafür reiche Verdi nicht die Hand, sagte der IT-Bundesfachgruppenleiter der Gewerkschaft, Michael Jäkel. In mehreren Runden habe Verdi gemeinsam mit betrieblichen Arbeitnehmervertretern versucht, den Konzern von seinen Ideen abzubringen. Doch diese Gespräche wurden Ende vergangener Woche ohne Ergebnis beendet. Jäkel: "Gegen betriebsbedingte Kündigungen werden wir uns massiv zur Wehr setzen."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 13,49€
  2. (-50%) 4,99€
  3. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  4. 16,49€

946ben 23. Jun 2018

Oder aber man arbeitet in der Firma und sieht es :D

jose.ramirez 22. Jun 2018

Die Kokobox gibts doch schon. http://kokobox.net/ Ob das mal ne Klage nach sich zieht?

Dipl_Inf_Millio... 22. Jun 2018

wenn Kunden wie Thyssen-Krupp bereits begonnene Großaufträge für 700 Millionen Euro...

derdiedas 22. Jun 2018

Die T-Systems hat jede menge Administratives Personal. Aber keine Fachkräfte die dieses...

rizzorat 22. Jun 2018

Mein Schwager hat da auch gerade den Absprung geschafft. Der war nur frustriert da.


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /