
1 GHz, von Apple entwickelt. Das ist fast alles, was die Firma bisher zum Antrieb des iPad sagt. Die Hardware-Auguren wollen aber bereits wissen, dass es sich um einen Prozessor mit ARM-Architektur handelt, der mit der Grafik zu einem System-on-a-Chip (SoC) vereint wurde.
Qualcomm verspricht mit seiner neuen Chipsatzfamilie MSM7x30 mehr Leistung für Smartphones. Die Chips auf Basis der ARm-v7-Architektur laufen mit bis zu 1 GHz und sollen vor allem mit hoher Grafikleistung sowohl bei 2D- als auch 3D-Grafik aufwarten.

Mit dem Cortex-A5 MPCore erweitert ARM seine CPU-Familie Cortex A nach unten. Der neue Chip soll Smartphonefunktionen für eine breite Masse von Handys bringen. Er ist deutlich günstiger und genügsamer als seine großen Brüder Cortex-A8 und Cortex-A9, die für High-End-Smartphone vorgesehen sind.
Der Chipdesigner ARM will künftig eng mit AMDs Ausgründung Globalfoundries zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden Kunden flexible Lösungen rund um ARM-Chips kommender Generationen anbieten.
Samsung hat auf Basis von ARMs CPU-Kern Cortex A8 zwei neue Prozessoren vorgestellt. Den S5PC110 für Smartphones und den S5PV210 für den Einsatz in Netbooks. Beide nehmen Full-HD-Videos in 1080p auf und spielen diese auch über einen HDMI-Ausgang ab.
ARM bietet sein Prozessordesign Cortex A9 MPCore ab sofort auch in einer Version für 2 GHz an, die für TSMCs 40-Nanometer-Herstellungsprozess ausgelegt ist. Diese auf Geschwindigkeit optimierte Version des Cortex A9 MPCore soll mit Intels Atom-Prozessor konkurrieren.
Der Chiphersteller ARM ist neues Mitglied der Linux Foundation. Das Unternehmen will so seine Zusammenarbeit mit der Linux-Community stärken.
Auf Basis eines in vielen mobilen Geräten verbauten ARM-Kerns haben Samsung und die Designschmiede Intrinsity den nach eigenen Angaben bisher schnellsten ARM-Prozessor mit A8-Kern entworfen. Das System-on-a-Chip (SoC) namens "Hummingbird" läuft mit bis zu 1 GHz und bei Spannungen um 1 Volt.

Texas Instruments, eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen, hat Luminary Micro, einen Anbieter von Microcontrollern (MCU) auf ARM-Cortex-M3-Basis, geschluckt. Die Stellaris-Produktlinie wird fortgeführt.
In Barcelona hat ARM einen ersten Testchip mit dem Kern "Cortex A9" in einer Strukturbreite von 32 Nanometern vorgestellt. Im Jahr 2010 soll die Serienproduktion aufgenommen werden.
Der Flash Player 10 soll künftig auch auf mobilen Endgeräten laufen. Dafür wollen Adobe und ARM sorgen. Sie wollen die Software besser auf ARMs Prozessoren anpassen. Künftig sollen Flash-Inhalte auch auf ARM-basierten Geräten zur Verfügung stehen.
Zusammen mit Canonical, dem Unternehmen hinter Ubuntu, will ARM ein Paket schnüren, das den auf Intels Atom-Prozessor basierenden Netbooks und Nettops Konkurrenz macht. Ubuntu wird dazu in einer ARM-Version erscheinen.
Der VLC genannte freie Media-Player des VideoLAN-Projekts soll bald auch Set-Top-Boxen aufwerten. Dazu wird die Software gerade auf Neuros Linux portiert, mit finanzieller Unterstützung durch Texas Instruments.
Im Rahmen des "Mobile World Congress" in Barcelona hat Samsung sein neues "System-on-a-Chip" (SoC) für mobile Geräte wie Smartphones und Navigationssysteme vorgestellt. Der Baustein namens "S3C6410" soll mit besonders vielen Betriebssystemen zusammenarbeiten.
Auf dem Mobile World Congress hat der Chip-Entwickler ARM drei neue Entwicklerpakete für die Grafikdarstellung auf Smartphones vorgestellt. Die Software basiert auf offenen Standards und soll die Entwicklung von neuen Benutzerschnittstellen vereinfachen.
Mehr als 10 Milliarden Prozessoren auf Basis eines ARM-Kerns wurden seit 1991 verkauft. ARM-Chips finden sich inzwischen in Geräten vom Fernseher bis zum Handy. Ein Ende des Booms ist laut ARM nicht abzusehen.
Die britische Technologie-Schmiede ARM, die ihre Entwicklungen an andere Chip-Hersteller lizenziert, hat mit dem "Cortex A9" einen neuen Prozessor-Kern vorgestellt. Der A9 ist so klein und sparsam, dass sich auch in mobilen Geräten mehrere Rechenkerne verbauen lassen sollen.
Castle Technology hat erste Teile des Betriebssystems Risc OS 5 für die ARM-Architektur im Quelltext veröffentlicht und eine passende Shared-Source-Lizenz geschaffen. Diese erlaubt Änderungen und Verbreitung der eigenen Version, soweit dies nicht zu kommerziellen Zwecken geschieht.

Im Rahmen der derzeit in Taipeh stattfindenden Konferenz "Mobile Solution Forum" hat Samsung einen neuen Baustein für kommende Smartphones vorgestellt. Das noch namenlose Paket vereint den Prozessor mit allen Funktionen mit dem Speicher des Telefons - allerdings weder auf einem Chip noch in einem gemeinsamen Gehäuse.
Der Prozessor-Entwickler ARM hat die norwegische 3D-Schmiede Falanx gekauft. Falanx etwickelt 3D-Prozessoren für mobile Endgeräte und Set-Top-Boxen, das Know-how der Skandinavier soll jetzt in neue ARM-Produkte fließen.
Auf dem derzeit in San Jose stattfindenden "Spring Processor Forum" hat die Design-Schmiede ARM ihren neuen Embedded-Prozessor vorgestellt. Der "Cortex-R4" kann kleiner als zwei Quadratmillimeter hergestellt werden und soll 40 Prozent schneller sein als ein ARM9E.
Auf Basis der ARMv7-Architektur der nächsten Generation hat der Prozessor-Designer ARM einen neuen Mobil-Prozessor mit Namen Cortex-A8 entwickelt. Der Prozessor soll in Unterhaltungselektronik und mobilen Endgeräten zum Einsatz kommen und in 65-Nanometer-Technik gefertigt nur 300 mW Strom verbrauchen.
Mit dem "Network Storage Link for USB 2.0 Disk Drives" (NSLU2) bietet Linksys ein Gerät, das die Anbindung von USB-Festplatten als Network Attached Storage (NAS) ans Netzwerk erlaubt. Peter Korsgaard hat nun Debian auf dem Gerät zum Laufen gebracht, bietet eine entsprechende Anleitung an und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten deutlich; immerhin stehen so rund 16.000 Softwarepakete für den NSLU2 bereit.
ARM hat den ersten Test-Chip seines synthetisierbaren ARM11-MPCore-Prozessors demonstriert. Im Test erreichte der Prozessor eine Leistung, die der eines 1,2-GHz-Prozessors aus der ARM11-Familie entspricht, mit einem Stromverbrauch von etwa 600 mW und einer Gesamtleistung von 1440 DMIPS.
Die Philips-Tochter Handshake Solutions und ARM planen die Entwicklung eines ohne Taktgeber auskommenden, stromsparenden ARM-Prozessors. Die Technik dazu will Handshake Solutions bereits entwickelt haben, nun geht es um die Realisierung in ARMs Mikroprozessor-Architektur.
ARM will mit seiner neuen, "Neon" getauften Technik Multimedia-Funktionen wie Video-Codierung und -Decodierung, 3D-Grafik, Sprachverarbeitung sowie Audio-Decodierung in mobilen Endgeräten beschleunigen. Die Neon-Technik soll in künftigen ARM-Prozessoren eingesetzt werden.
Sun und ARM wollen bei der Integration und Distribution optimierter Java-Lösungen für mobile Geräte zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen gaben dazu eine langfristig angelegte Vereinbarung bekannt. Die Optimierungen auf Hardware- und Software-Seite sollen die Rechenleistung, die mobilen Java-Applikationen zur Verfügung steht, deutlich erhöhen.
Der britische Chip-Designer ARM übernimmt seinen US-Konkurrenten Artisan Components für rund 913 Millionen US-Dollar. Die Übernahme wird durch einen Aktientausch abgewickelt.
ARM hat auf dem Embedded Processor Forum im kalifornischen San Jose seine erste CPU vorgestellt, die mehrere Kerne beherbergen kann und Lizenznehmern ab sofort zur Verfügung stehe. Die gemeinsam mit NEC entwickelten MPCore-CPUs basieren auf der ARMv6-Architektur, beherbergen bis zu vier Kerne und versprechen eine Leistung von bis zu 2.600 Dhrystone-MIPS - Unterhaltungselektronik soll damit neue Leistungsstufen erreichen können.
ARM tritt dem im Juni 2003 gegründeten Consumer Electronics Linux Forum (CELF) bei. Das Industrieforum konzentriert sich darauf, Linux als eine offene Plattform in Elektronikgeräten für den Bereich der Consumer-Produkte wie in PDAs (Personal Digital Assistant), Handheld-Computern und anderen audiovisuellen Geräten einzusetzen.
NEC und ARM wollen im Rahmen einer langfristigen, strategischen Kooperation gemeinsam die nächste Generation von Multiprozessor-Kernen auf Basis von SMP entwickeln. Man will auf diesem Wege ARMs Familie von Prozessor-Kernen mit den Multiprozessor-Technologien von NEC zusammenbringen.
ARM kündigte jetzt auf dem Microprocessor Forum in San Jose zwei neue Mitglieder der ARM11-Prozessor-Familie an, die die Basis für eine neue Version der PrimeXsys-Plattform darstellen sollen und als erste ARMs TrustZone-Technologie enthalten. Dank einer neuen ARM Intelligent Energy Manager getauften Stromspartechnologie sollen die CPUs zudem rund 75 Prozent weniger Strom verbrauchen.
Die vier Unternehmen ARM, Nokia, STMicroelectronics und Texas Instruments gaben die Gründung der MIPI-Allianz bekannt, wobei MIPI für "Mobile Industry Processor Interface" steht. Die Allianz will Standards für Halbleiter in mobilen Endgeräten erarbeiten, um die Entwicklung kompatibler Produkte für den Mobilfunkmarkt zu fördern.
Auf dem GSM-Weltkongress im französischen Cannes stellt Samsung Semiconductor ab dem 18. Februar 2003 ein so genanntes System-in-Package (SiP) vor, das einen ARM-Prozessor sowie RAM- und Flash-Speicher in einem kompakten Chip-Gehäuse vereint.
National Semiconductor und ARM haben eine strategische Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung energiesparender Systeme bekannt gegeben. Nach Aussagen der Unternehmen soll sich die Akkulaufzeit tragbarer elektronischer Geräte im Handheld-Format in mehreren Stufen um 25 bis zu 400 Prozent erhöhen lassen.
Wie PalmSource jetzt mitteilte, hat die Auslieferung des PalmSource-Web-Browsers für PalmOS 5.0 und ARM-Geräte an Lizenznehmer begonnen. Mit dem neuen Browser gibt Palm das bisherige Verfahren bei vielen PalmOS-Browsern auf, dass Webseiten auf einem Proxy zwischengeparkt werden. Stattdessen baut die Software nun eine direkte Internet-Verbindung auf.
ARM ließ am 28. Mai 2002 verlauten, dass sich das Unternehmen mit aller Kraft gegen eine Patentverletzungsklage der Nazomi Communications Inc. (Nazomi) verteidigen werde, die am 28. Mai 2002 vor dem Federal District Court for the Nothern District of California eingereicht wurde. Die Klage besagt, dass ARMs Technologie zur Java-Beschleunigung das US-Patent der Nummer 6,332,215 verletze.
ARM hat auf dem Embedded Processor Forum in San Jose, Kalifornien, seine neue Mikroprozessorarchitektur ARM11 vorgestellt, die bestehende ARM9- und ARM10-Architekturen in Zukunft ablösen sollen. Der für stromsparende, kostengünstige Multimedia-Geräte gedachte ARM11-Prozessorkern für System-on-Chip-Designs nutzt erstmals den neuen ARMv6-Befehlssatz und soll eine Rechenleistung zwischen 400 und 1200 Dhrystone MIPS liefern.
Der Mobilprozessor-Entwickler ARM Holdings Plc hat für das Geschäftsjahr 2001 nach US GAAP im Vergleich zum Vorjahr (164,09 Euro) eine Umsatzsteigerung von 45 Prozent auf 238,32 Millionen Euro vermeldet. Laut vorläufigen Zahlen stieg der Gewinn vor Steuern von 57,69 Millionen Euro im Jahr 2000 um 42 Prozent auf 81,97 Millionen Euro im Jahr 2001.
Dass Palm seine künftigen PDAs mit ARM- anstelle von Motorolas Dragonball-Prozessoren ausstatten wird, ist schon länger bekannt. Nun hat Palm erstmals bekannt gegeben, dass Texas Instruments als enger Technologiepartner die entsprechenden ARM-Prozessoren liefern wird.
ARM hat auf dem Microprocessor Forum in San Jose/Kalifornien die technischen Details zur ARMv6-Architektur bekannt gegeben.
ARM bietet jetzt die Möglichkeit, über TechOnLine einen interaktiven Online-Kurs zur ARM-Technologie zu besuchen. Dieser Kurs ist für Ingenieure, Entwickler sowie Marketing- und Vertriebsexperten gedacht, die im Bereich Embedded Systeme tätig sind.
ARM hat angekündigt, sich künftig auch auf den Bereich der SD-Speicherkarten in Form eines Lizenzgebers zu engagieren.
Das Software-Unternehmen Superscape wird seine 3D-Engine für mobile Endgeräte, SWERVE i3D, an ARMs Embedded RISC-Prozessoren anpassen. ARM hat zudem eine SWERVE-i3D-Lizenz erworben, um seinen Kunden die Software zur Verfügung stellen zu können.
Wie Palm bekannt gab, kooperiert das PDA-Unternehmen nun mit drei weiteren Herstellern von PDA-Prozessoren, so dass das PDA-Betriebssystem PalmOS künftig nicht nur auf Motorolas Dragonball-CPU, sondern auch auf ARM-basierten Prozessoren von Intel, ARM und Motorola sowie auf DSP-Prozessoren von Texas Instruments laufen soll. Damit erhöht sich auch die maximal mögliche Taktfrequenz in PalmOS-Geräten, die bislang bei maximal 33 MHz lag.
Mit zwei neuen stromsparenden Chips der DragonBall-Familie läutet Motorola jetzt eine neue Runde in Sachen PDA-Prozessoren ein. Der DragonBall MX1 ist dabei der erste auf einem ARM-Kern beruhende Prozessor aus dem Hause Motorola, der DragonBall Super VZ hingegen setzt weiter auf die 68K-Architektur. Der Vorgänger, der DragonBall VZ, kommt unter anderem in PDAs von Palm, Handspring, Sony und HandEra zum Einsatz.
Sanyo hat den ARM926EJ-S Mikroprozessor-Core für den Einsatz in tragbaren Geräten, wie digitalen Kameras, PDAs und digitalen Audio-Anwendungen, lizenziert. Damit ist Sanyo der erste ARM-Partner in Japan, der ARM-Mikroprozessoren mit Jazelle-Technologie lizenziert.
Nachdem Imagination Technologies und ARM bereits angekündigt hatten, die ARM-Prozessorkerne um 3D-Grafik zu erweitern, ist nun mit dem PowerVR MBX ein konkretes Produkt angekündigt worden. Es ist für die Integration neben ARM-Mikroprozessor-Kernen gedacht und soll mobile Plattformen 3D- und videofähig machen.
Imagination Technologies wird in Zukunft Grafiktechnologie seiner Tochter PowerVR Technology für die Embedded-Plattform von ARM anbieten. Eine entsprechende Vereinbarung zur längerfristigen Zusammenarbeit haben beide Unternehmen nun bekannt gegeben.
Auf der Entwicklerkonferenz PalmSource 2000 in Santa Clara kündigte Motorola an, im nächsten Jahr die PDA-Prozessorreihe Dragonball zu überarbeiten und diese mit einem ARM-Kern auszustatten.