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Wirtschaft

Macrovision kauft InstallShield

Installations-Software soll mit Kopierschutz kombiniert werden. Macrovision übernimmt den Software-Hersteller InstallShield für 76 Millionen US-Dollar in bar zuzüglich 20 Millionen US-Dollar, die an die Erreichung bestimmter Ziele nach der Übernahme geknüpft sind. InstallShield ist einer der führenden Hersteller von Installations-Tools und bietet darüber hinaus Deployment- und Update-Dienste an.

PalmOne ernennt Ed Colligan zum Präsidenten

Ehemaliger Chef von Handspring wird Spitzenmanager von PalmOne. PalmOne hat die Ernennung von Ed Colligan zum Präsidenten des Unternehmens bekannt gegeben. Ed Colligan, der bisher Senior Vice President und General Manager der Wireless Business Unit war, berichtet in seiner neuen Funktion an Todd Bradley, Chief Executive Officer palmOne.

Microsoft will Unternehmenssoftware neu auflegen

Neue Versionen für Axapta, Great Plains, Navision und Solomon angekündigt. Microsoft hat jetzt angekündigt, seine Produktlinie an Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Software weiter auszubauen, die Software für Finanz-Management, Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM) und Analysefunktionen umfasst. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen alle Applikationen in neuen Versionen erscheinen.

Mandrake vermietet Desktop Server

Desktop-Server soll alten Clients zu neuem Schwung verhelfen. Zusammen mit Nexedi vermietet Mandrake einen "Desktop Linux Server". Dieser soll sich in bestehende Netzwerke integrieren lassen und es erlauben, über einen einfachen Java-Client die auf ihm ablaufenden Desktop-Applikationen aus der Ferne zu bedienen, so dass an den bestehenden Clients nichts verändert werden muss.

Führungswechsel bei Fujitsu Siemens

Bernd Bischoff löst Adrian v. Hammerstein ab. Bernd Bischoff wird ab dem 1. Juli 2004 künftig die Aufgabe des President und CEO bei Fujitsu Siemens Computers übernehmen. Der bisherige Executive Vice President (EVP) Sales, Marketing und Customer Services löst damit Dr. Adrian v. Hammerstein ab, der zum 1. Juli 2004 die Leitung von Siemens Business Services übernehmen wird.

Vorbereitungen auf Elektronik-Entsorgung kommen voran

Herstellerspezifische und kollektive Entsorgungslösungen gut vereinbar. Das vor zwölf Monaten vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V. und dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) gemeinsam gegründete Projekt zum Aufbau eines Elektro-Altgeräte-Registers (EAR) hat nach Angaben der Verbände zwischenzeitlich große Fortschritte gemacht.

Buchpreisbindung gilt auch für eBay & Co.

Gericht untersagt geschäftsmäßige Versteigerungen von preisgebundenen Büchern. Auch Privatpersonen, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit neue Bücher im Internet versteigern, müssen die Vorschriften des Buchpreisbindungsgesetzes einhalten, das hat der unter anderem für das Buchpreisbindungsgesetz zuständige Kartellsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main mit Urteill vom 14. Juni 2004 entschieden.

Scalix 9.0: Linux für E-Mail- und Kalendersysteme

Neue Version unterstützt diverse Clients. Scalix kündigt seine Linux-basierte E-Mail- und Kalenderplattform Scalix jetzt in der Version 9.0 an. Die neue Version soll Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihre Messaging-Systeme reibungslos auf Linux umzustellen. Dabei steht eine plattformübergreifende Interoperabilität im Vordergrund.

Chinas Bahn mit Turbolinux unter Volldampf

Linux für Chinas nationale Eisenbahn. Turbolinux hat mit dem chinesischen Eisenbahnministerium einen Vertrag über die Ausrüstung und Installation von Linux für die Verwaltung des Paketaufkommens geschlossen. Turbolinux-Systeme werden in 14 Eisenbahnverwaltungen, 230 Eisenbahnstationen und über 440 Logistikzentren in ganz China installiert.
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Infineon stellt neue mobile Speicherchips vor

DDR2-SO-DIMMs mit bis zu einem GByte Kapazität. Infineon kündigte heute einige neue Speicherprodukte für mobile Anwendungen wie Notebooks, Handys und PDAs an, darunter 1-GByte-SO-DIMMs vom Typ DDR2-400 und DDR2-533 auf Basis von 512-MBit-DDR2-Einzelchips.

Infineon: Neuer Chip soll kleinere Netzteile ermöglichen

CoolSET-F3-Chip soll Stromverbrauch von Netzteilen deutlich senken. Infineon will mit seinem neuen Chip CoolSET F3 den Stromverbrauch von Elektrogeräten im Stand-by-Betrieb erheblich senken. Zudem soll der Chip den Aufbau von besonders leichten, kleinen und effizienten Netzteilen ermöglichen.

WLAN-Mobiltelefonierer Kineto erhält weiteres Wagniskapital

Mit dem Handy übers WLAN günstiger telefonieren. Kineto Wireless hat für die Realisierung seiner "Mobile over Wireless LAN"-(MoWLAN-)Lösungen für Mobilfunk- und Internet Service Provider eine weitere Finanzierungsrunde abschließen können. In dieser Runde konnten 35 Millionen US-Dollar akquiriert werden.

Nintendo: 5-Millionen-Kampagne für neuen GBA SP Tribal

"Tätowierter" Spiele-Handheld soll Jugend begeistern. Rund fünf Millionen Euro will Nintendo in eine Europa-Kampagne zum Marktstart seines Game Boy Advance SP Tribal Edition investieren. Der Spiele-Handheld kommt in einem speziellen Tribal-Outfit daher und soll ab 18. Juni 2004 in limitierter Auflage angeboten werden.

SCO: Schwacher Umsatz und hoher Verlust

Deutsche Börsen sollen Handel mit SCO-Aktien einstellen. Für SCO läuft das Geschäft derzeit schlechter als erwartet, das Unternehmen informierte nun, dass seine Umsätze im zweiten Quartal 2004 am unteren Ende der Erwartungen liegen. Setzte SCO im zweiten Quartal 2003 noch 21,4 Millionen US-Dollar um, waren es in zweiten Quartal 2004 nur noch 10,1 Millionen US-Dollar.

Eben Moglen: Freie Software läutet Revolution ein

Eröffnungsrede von Eben Moglen auf der Berliner Konferenz "Wizards of OS 3". Freie Software ist nur der erste Schritt im Streben nach Freiheit, so Professor Eben Moglen, Autor der GNU/GPL und Justiziar der Free Software Foundation (FSF), zur Eröffnung der Berliner Konferenz "Wizards of OS 3". Moglen skizzierte in seiner Rede den Kampf der FSF als ein Streben nach ökonomischer Freiheit. Software sei dabei nur ein erster Schritt, die Freiheit in die Gesellschaft zu tragen.

Siemens investiert in Xingtone

Xingtone macht aus CDs und MP3s Klingeltöne fürs Handy. Der Venture-Capital-Arm von Siemens, Siemens Mobile Acceleration, investiert in die Firma Xingtone Inc. Das Unternehmen hat eine Software entwickelt, mit der Handy-Besitzer ihre Musik-CDs oder ihre digitalen Musikdateien in Klingeltöne umwandeln können.

SCO: Sun darf Solaris nicht unter die GPL stellen

Schlappe für SCO im Rechtsstreit mit IBM. Nachdem Suns COO Jonathan Schwartz in der letzten Woche wieder einmal bekräftigte, Sun plane, sein Betriebssystem Solaris unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen, meldet sich nun SCO zu Wort. Laut SCO verbietet es Suns Unix-Lizenz, Solaris, das auf dem Unix System V basiert, an dem SCO die Rechte hält, unter der GPL zu veröffentlichen.

BGH schränkt Haftung für Hyperlinks ein

Presseorgane haften nur für Links, die eindeutig als strafbar erkennbar sind. Der Bundegerichtshof hat die Haftung von Presseorganen für Hyperlinks mit einem Urteil vom 7. Juni 2004 (ZR 317/01) eingeschränkt. Demnach müssen Presseorgane nur dann für Hyperlinks, die das redaktionelle Angebot ergänzen und ohne Wettbewerbsabsicht platziert werden, haften, wenn der Inhalt der verlinkten Webseiten eindeutig als strafbar zu erkennen ist.

COS übernimmt Avitos

Schweizer Holding hält jetzt 96 Prozent der Geschäftsanteile. Die Schweizer COS Computer Systems AG Baden hat die schon im März 2004 angekündigte Übernahme der Anteilsmehrheit am deutschen Internet-Handelshaus Avitos GmbH abgeschlossen. Die COS AG hält nun 96 Prozent der Gesellschaftsanteile an Avitos.

T-Mobile wegen Simlock in den USA verklagt

Handy-Nutzer sollen Mobiltelefone auch in anderen Netzen verwenden können. Die US-Verbraucherschutz-Organisation "The Foundation for Taxpayer & Consumer Rights" (FTCR) hat jetzt in den USA drei Mobilfunkanbieter, darunter auch T-Mobile, verklagt. Die Unternehmen würden Kunden den Wechsel des Mobilfunk-Anbieters durch das so genannte Simlock-Verfahren erschweren.

T-Systems mit zentralem Online-Briefkasten für Dokumente

Elektronischer Versand soll Firmen Kosten sparen. Die Telekom-Tochter T-Systems will in Zukunft einen zentralen Internet-Briefkasten für den elektronischen Dokumentenversand an Privatkunden bieten. Über die "Online Document Platform" sollen Unternehmen ihren Kunden Unterlagen in einem virtuellen Postfach zustellen und dank des papierlosen Massendokument-Versands Geld sparen können.

Gartner: Nokia büßt Marktanteile ein

Absatz von Mobiltelefonen steigt im Jahresvergleich um 34 Prozent. Den Marktforschern von Gartner zufolge wurden im ersten Quartal 2004 weltweit rund 153 Millionen Mobiltelefone verkauft, ein Anstieg von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Marktführer Nokia büßte unterdessen deutlich an Marktanteilen ein.

Microsoft konnte SAP nicht übernehmen

Beide Unternehmen bestätigen entsprechende Fusionsgespräche. Microsoft hat versucht, den größten europäischen Software-Entwickler, die SAP AG aus Walldorf, zu übernehmen. Entsprechende Gespräche seien aber im Frühjahr 2004 eingestellt worden, teilten jetzt beide Unternehmen mit.

Spekulationen um mögliche Übernahme von Electronic Arts

Kaufpreis von 20 Milliarden US-Dollar? In den letzten Jahren fingen immer mehr Spiele-Publisher an zu zittern, wenn der Name Electronic Arts fiel - mit starken Lizenzen und einem sehr profitablen Produkt-Portfolio hat es das Unternehmen geschafft, zum größten und wichtigsten Third-Party-Publisher im Markt für Computer- und Videospiele aufzusteigen, so dass viele kleinere Firmen fürchteten, entweder vom Markt verdrängt oder wahlweise auch übernommen zu werden. Seit Tagen werden nun allerdings die Gerüchte immer lauter, dass EA selbst zu einem potenziellen Übernahmekandidaten werden könnte.

Bericht: Web.de investiert Millionen in Internet-Telefonie

Massives Investment in technischen Ausbau geplant. Die Web.de AG investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in Euro in eine neue Software zur Web-Telefonie, berichtet das Branchenblatt "Der Kontakter" in seiner aktuellen Ausgabe. Damit würde das Unternehmen mehr als den gesamten Umsatz des ersten Jahresquartals 2004 (9,5 Millionen Euro) in den Ausbau der eigenen Kommunikationstechnologie Com.Win stecken.

Siemens: HiMed-Medienterminal für behinderte Menschen

Telefonieren, Internet, Heimautomation, alles unter einem Dach. Ein Multimedia-Gerät von Siemens soll Behinderten einen Teil ihrer Eigenständigkeit und Privatsphäre zurückgeben. Das HiMed-Medienterminal soll es selbst schwerstbehinderten Patienten ermöglichen, selbstständig zu telefonieren, fernzusehen oder verschiedene Multimedia-Anwendungen zu bedienen. Es besteht aus einem Flachbildschirm mit einem Großtastentelefon. Integriert ist auch ein System für die Fernbedienung etwa des Lichts oder der Jalousien.

Für Intel läuft das zweite Quartal gut

Umsatz soll am oberen Ende der Erwartungen liegen. Intel erwartet, dass die eigenen Umsätze im zweiten Quartal 2004 am oberen Ende der Erwartungen liegen. Sprach man bisher von 7,6 bis 8,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, sollen es jetzt 8,0 bis 8,2 Milliarden US-Dollar werden.

Getty Images verkauft Fotoprints an Endkunden

Bildagentur kooperiert mit Amazon.com. Die Bildagentur Getty Images steigt zusammen mit Amazon ins Endkundengeschäft ein. Mit Hilfe von Amazons Shop-Technik und einem neuen Print-on-Demand-Dienst verkauft Getty Images nun Fotoprints an Endkunden.

Künftig auch Medikamentenversand über karstadt.de

Kooperation zwischen Kaufhaus und mycare.de. Über das Internet-Portal karstadt.de sind ab sofort rund 200.000 rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente zu beziehen, die dann per Post ausgeliefert werden. Dazu hat karstadt.de mit mycare.de, dem Internet-Shop der Robert-Koch-Apotheke (Wittenberg), einen neuen Gesundheitsbereich eingerichtet.

SPD: Kritik an der Bundesregierung wegen Softwarepatenten

Tauss: Bundesregierung gibt desolate Figur ab. Der bildungs-, forschungs- und medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, übt harte Kritik an Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wegen deren Zustimmung zur Einführung von Softwarepatenten im Europarat. Die SPD-geführte Bundesregierung habe ohne Not eine desolate Figur abgegeben, so Tauss in einem offenen Brief.

Fujitsu und Sun legen SPARC-Produktlinien zusammen

Solaris/SPARC-basierte Server-Produktlinien werden 2006 zusammengeführt. Um der offenen SPARC-Architektur und dem Betriebssystem Solaris Aufwind zu geben, wollen Sun und Fujitsu ab Mai 2006 ihre SPARC-Server-Produktlinien Sun Fire und Primepower zusammenführen. Unter dem Code-Namen "Advanced Product Line" (APL) will man dann die "weltweit vollständigste Data-Center-Systemfamilie" bieten können.

Auch BayStar zieht sich bei SCO zurück

BayStar tauscht alle Aktien der Serie A-1 ein. SCO ist im Streit mit dem Investment-Unternehmen BayStar Capital zu einer Einigung gelangt. In diesem Zusammenhang wird BayStar alle Vorzugsaktien (Serie A-1) an SCO verkaufen und sich so weitgehend aus der Finanzierung von SCO zurückziehen.

Schnurlos-Telefon als Türöffner und Wächter im Haus

Besucherfoto wird per MMS aufs Schnurlos-Telefon gebeamt. Künftig könnte sich ein Besucher nicht nur durch das Klingeln an der Tür, sondern auch über das Läuten des Telefons ankündigen, allerdings nicht, indem er selbst anrufen muss. Schnurlose Telefone könnten laut einem Bericht des Siemens-Forschungsmagazins Pictures of the Future zu häuslichen Kontrollgeräten und Kommunikationsmitteln umgebaut werden. Sie stellen dann Ein- und Ausgabegerät dar.

Sun: Neues Preismodell für Regierungen

Java Enterprise System soll 0,33 bis 1,95 US-Dollar pro Einwohner kosten. Mit der Vorstellung seines überarbeiteten Java Enterprise System hat Sun nun auch ein neues Preismodell für Regierungen, Länder und Gemeinden vorgelegt. Damit will man insbesondere auch Entwicklungsländern entgegenkommen.

Sun: Java Enterprise System soll auch Windows unterstützen

Neue Version des JES nun auch für Linux verfügbar. Sun Microsystems bietet sein Sun Java Enterprise System (JES) jetzt in einer überarbeiteten Version an. Es unterstützt nun neben Solaris für Sparc- und x86-Systeme auch Linux. Zudem plant Sun die Ausdehnung auf weitere Plattformen wie Windows und HP-UX.

Sayonara Clié: Sony plant keine neuen PDAs für Deutschland

Clié-Modelle werden weiterhin verkauft; Support-Leistungen bleiben bestehen. Sony will vorerst weder in Europa noch in den USA neue Clié-Modelle auf den Markt bringen und sich eine "Auszeit gönnen". Sony wird nur in Japan mit neuen PalmOS-PDAs aktiv sein, während diese in anderen Regionen vorläufig nicht erscheinen werden. Existierende Clié-Modelle will Sony weiterhin in Deutschland anbieten, was auch für den Support gelten soll.
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Spieletest: Celtic Kings - Sandalen-Strategie

Celtic Kings: The Punic Wars von Pointsoft für PC. Im Strategiespiel Celtic Kings: The Punic Wars führt man neben den Römern, Karthagern und Iberern auch die Gallier in den Krieg. Das Spiel zeigt eine nicht veränderliche isometrische Ansicht des Geschehens an, die auch nicht gezoomt werden kann, was der Übersichtlichkeit schadet und an Spiele der 90er-Jahre erinnert. Eine Miniaturkarte gleicht das Manko zwar nicht aus, erlaubt aber wenigstens die grobe Lokalisierung eigener und gegnerischer Einheiten.

Stadt Wolfsburg will Linux-Desktops

Pilotprojekt soll Praxistauglichkeit von Linux testen. Die Stadtverwaltung Wolfsburg startet ein Pilotprojekt zum Test einer Linux-Migration. Im Unterschied zu anderen Konzepten wird die Stadt Wolfsburg im Vorfeld keine aufwendige Einsatzanalyse durchführen, sondern zunächst an einigen Arbeitsplätzen die Praxistauglichkeit von Linux testen.

Jura-Professor kritisiert Abmahnung wegen Rechtsberatung

Keine Abmahnungsbefugnis für Anwälte wegen Rechtsberatung? Aus aktuellem Anlass hat Prof. Dr. Maximilian Herberger vom Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes jetzt die Abmahnung von Website-Betreibern wegen unerlaubter Rechtsberatung kritisiert. Am Freitag, dem 28. Mai 2004, war bekannt geworden, dass der Münchner Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Dialer-Firma Global Netcom, Bernhard Syndikus, die Betreiber der Websites Dialerschutz.de und Computerbetrug.de wegen unerlaubter Rechtsberatung abgemahnt hat.

Free Software Foundation Europe warnt Horst Köhler

Europäische Meinungsführer sollen gegen Softwarepatente eintreten. Die Free Software Foundation Europe FSFE will ab sofort an jedem ersten Montag eines Monats einem "einflussreichen" Europäer per E-Mail erklären, was Softwarepatente für ihn und sein Land, seine Firma oder Organisation bedeuten würden. Der erste Adressat soll der künftige Deutsche Bundespräsident Horst Köhler sein.

Syndikus mahnt Computerbetrug.de und Dialerschutz.de ab

Rechtsanwalt sieht "permanent Verstöße gegen das Rechtsberatungsgesetz". Der Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Dialer-Firma Global Netcom, Bernhard Syndikus, geht gegen die Betreiber der Websites Computerbetrug.de und Dialerschutz.de vor. Nach Ansicht von Syndikus gebe es in den Diskussionsforen der beiden Sites "permanent Verstöße gegen das Rechtsberatungsgesetz". Er fordert daher die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung von den Betreibern.

Delphi-Entwickler erhalten direkten Zugang zu eBay

Borland und eBay bieten gemeinsames Software Development Kit an. Borland und eBay bieten ein gemeinsames Software Development Kit für Delphi an. Delphi-Entwickler können so Informationen aus eBay und dem Online-Zahlungsservice PayPal über Web Services in eigene Applikationen einbinden.

Arcor erzielt Umsatzsteigerung von 14 Prozent

Breitband sorgt für Kundenwachstum bei Arcor. Arcor hat im Geschäftsjahr 2003/04, das zum 31. März 2004 endete, seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro steigern können. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2003/04 um 88 Millionen auf 134 Millionen Euro.

FDP gegen Softwarepatente

Bundesregierung soll Fehlentscheidung im EU-Rat revidieren. Die FDP-Fraktion im deutschen Bundestag fordert jetzt in einem Entschließungsantrag die Bundestagsabgeordneten auf, die Entscheidung des Europäischen Parlamentes zur Begrenzung bezüglich Softwarepatenten zu unterstützen. Die Bundesregierung soll ihre Fehlentscheidung im EU-Rat revidieren.

Spam, Würmer und Dialer schädigen das Internet

Aktuelle W3B-Studienergebnisse zu den Auswirkungen der Internet-Ärgernisse. Einer aktuellen W3B-Umfrage zufolge sind Spam-E-Mails, Computerwürmer und Dialer mehr als nur alltägliche Ärgernisse im Leben von Internet-Nutzern und -Anbietern. Abgesehen von den direkt verursachten Schäden wie Kosten, Daten- und Zeitverlust hätten sie auch gravierende negative Auswirkungen auf das Nutzerverhalten der sicherheitsbewussten Internet-Nutzer.

Warnung vor Risiken biometrischer Ausweisdokumente

Öffentliche Debatte gefordert. Die Entwicklung biometrischer Verfahren schreitet äußerst schnell voran - gut möglich, dass man sich schon bald bei der Reise ins Ausland an der Grenze anhand charakteristischer körperlicher Merkmale wie Gesichtsform oder Klang der Stimme identifiziert. Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat in einer Studie nun Leistungsfähigkeit, Nutzen und Risiken biometriegestützter Ausweise analysiert - und warnt vor den möglichen Folgen der neuen Technik.

Schlechte Spielumsetzungen von Kinofilmen werden bald teuer

Warner Brothers will Lizenzgebühren bei schlechten Spielen hochsetzen. Das Problem ist altbekannt: Ein Spielehersteller sichert sich eine bekannte Hollywood-Lizenz, um daraus ein Spiel zu machen - und verlässt sich dann nur auf den Namen, so dass das eigentliche Spiel bei Kritikern und Spielern nur Entsetzen hervorruft. Warner Brothers will sich Derartiges nicht länger bieten lassen und zukünftig dafür Sorge tragen, dass die Lizenzspiele auch hohen Qualitätsstandards genügen - ansonsten drohen hohe Gebühren.

Studie: Google ist nicht besser als die Konkurrenz

Werbung bei Ask Jeeves und Lycos effektiver. Googles Erfolg basiert in erster Linie auf der starken Marke, nicht auf guten Suchergebnissen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Vividence Research. Die Auguren sehen daher gute Chancen für Googles Konkurrenz wie Yahoo oder Ask Jeeves.

Verlängerter Support-Zeitraum für Microsoft-Produkte

Erweiterter Support erhöht sich von zwei auf fünf Jahre. Microsoft wird den Support-Zeitraum für Geschäftsprodukte und Entwickler-Software ab dem 1. Juni 2004 verlängern, wie das Unternehmen auf Microsofts Tech Ed 2004 im kalifornischen San Diego bekannt gab. Demnach wird sich die zweite, erweiterte Support-Phase von bislang zwei auf nun fünf Jahre verlängern.