Microsoft kündigt BizTalk Server 2004 an
BizTalk Server 2004 ist ein Bestandteil des Windows Server Systems und unterstützt in seiner jetzt dritten Version Kunden bei der Automatisierung von Business-Prozessen durch die Integration von Anwendungen, Handelspartnern und Mitarbeitern. BizTalk Server 2004 bietet erweiterte Funktionalitäten für die Abstimmung von Business-Prozessen, außerdem die Beobachtung neuer Geschäftsaktivitäten (BAM, Business Activity Monitoring) sowie eine hochskalierbare Regelbasis.
Die Software nutzt das Microsoft .NET Framework und arbeitet mit Microsoft Office System zusammen. Dazu enthält sie die Entwicklungsplattform Microsoft Visual Studio .NET 2003 sowie Microsoft Office InfoPath 2003, Microsofts Entwicklung gegen Adobe Acrobat.
Kunden der Standard Edition und der Partner Edition von BizTalk Server 2004 können mehr Anwendungen und Geschäftspartner anbinden als in vorangegangenen Versionen. Die Standard Edition erlaubt die Integration von 20 Handelspartnern und 10 internen Anwendungen, die Partner Edition die Einbindung von drei Handelspartnern und drei internen Anwendungen. Bislang waren es in der Standard Edition zehn Handelspartner und fünf Anwendungen, in der Partner Edition zwei Handelspartner und zwei Anwendungen.
Wie die Vorgängerversion wird BizTalk Server 2004 in vier Editionen angeboten: Enterprise, Standard, Partner und Developer. Die US-Preise liegen auf dem Niveau der Version 2002, nämlich ab 25.000 US-Dollar pro CPU für die Enterprise Edition, 7.000 US-Dollar pro CPU für die Standard Edition, 1.000 US-Dollar pro CPU für die Partner Edition und 750 US-Dollar pro Nutzer für die Developer Edition. Letztere kann nur für Entwicklung und Testzwecke genutzt werden. Bestehende Kunden des BizTalk Server mit Software Assurance erhalten kostenlos eine Lizenz für die neue Version.
Microsoft will den BizTalk Server 2004 in neun Sprachen statt bisher vier anbieten: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Italienisch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch und Koreanisch. Der Termin für die Verfügbarkeit der Sprachversionen steht noch nicht fest. Euro-Preise kann Microsoft nicht angeben, da die Produkte nur über Partner vertrieben werden – als ungefähre Richtung können die Dollar-Preise nach Angaben des Herstellers aber auch für den deutschen Markt sein.



