Zukunft ohne Windkraft: Kanzler Merz löst das weltweite Energieproblem

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Schon einmal hat eine CDU-geführte Bundesregierung einen kompletten Industriezweig an den Abgrund geführt. Seit dem Jahr 2012 hat sich die Anzahl der Beschäftigten in der Solarindustrie mehr als halbiert, nachdem die staatlichen Förderungen für den Ausbau massiv reduziert wurden. Wobei die Kürzungen damals durchaus begründet waren und einige Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) selbst zum Niedergang beitrugen.
Nun verkündet Kanzler Merz via Bild(öffnet im neuen Fenster) , dass der Windenergie noch "20 Jahre, vielleicht 30 Jahre" blieben. Danach würden die Preise für Strom wegen des Erfolgs der Kernfusion so niedrig sein, dass Windräder nicht mehr gebraucht würden.
Verheerendes Signal an die deutsche Windkraftindustrie
Da eine Windkraftanlage erst nach knapp zehn Jahren Gewinn macht, müsste nach dieser Einschätzung der Ausbau der Windkraft sofort gestoppt werden. Gleichzeitig sind in der Branche in Deutschland über 100.000 Menschen beschäftigt.
Und um mit den Ausbauplänen an Land und vor allem auf Nord- und Ostsee Schritt zu halten, müsste sich deren Zahl in den nächsten Jahren bestenfalls verdoppeln. Nicht zu vergessen, dass Windkraftanlagen gewartet, gepflegt, geprüft und repariert werden müssen, wofür zahlreiche weitere Fachkräfte gebraucht werden.
Verheerendes Signal an Stromkunden
Auch einen Blick in die Kostenberechnung des Kanzlers möchte man gern werfen. Schließlich müssen sich selbst Kernkraftenthusiasten(öffnet im neuen Fenster) eingestehen, dass Atomstrom teuer ist, viel teurer als in der Anfangszeit versprochen. Geht man großzügig über das ungelöste Entsorgungs- und Versicherungsproblem hinweg, bleiben immer noch fünf bis acht Cent je Kilowattstunde allein für die Erzeugung.
Den Wert unterbieten die meisten Windkraftanlagen heute mühelos, und deren Flügel müssen nicht nach Ende des Betriebs für ein paar Millionen Jahre in den Untergrund, auch wenn sie das wohl aushielten.
Zweifelhaft, dass die Kernfusion eine bessere Rechnung aufmacht. Bis zur Fertigstellung eines funktionstüchtigen Kernfusionskraftwerks sind bis zu 100 Milliarden Euro eingeplant. Einige Start-ups versprechen kürzere, schnellere und bessere Lösungen.
Dennoch dürften auch deren Kraftwerke für die erhofften Strompreise im Bereich von wenigen Cent jeweils nur ein paar Milliarden Euro kosten, maximal. Eine mindestens unrealistische Aussicht. Nicht zu vergessen: Tritium, einer der Brennstoffe, muss künstlich erzeugt werden. Deuterium, der andere Brennstoff, ist ebenfalls begrenzt.



