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UnitedLinux am Ende?

Bericht: Für Novell hat UnitedLinux keinen Wert mehr. UnitedLinux ist offenbar Geschichte. Wie LinuxToday berichtet, hat Novell-CEO Jack Messman die einst von SuSE, SCO, TurboLinux und Conectiva ins Leben gerufene Linux-Allianz für beendet erklärt.
/ Jens Ihlenfeld
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Nachdem sich SCO nun offenbar von Linux losgesagt habe, hat es für Novell, die kürzlich mit SuSE die treibende Kraft hinter UnitedLinux übernommen haben, keinen Sinn mehr, an UnitedLinux festzuhalten, wird Messman von LinuxToday zitiert(öffnet im neuen Fenster) . Dies bedeute aber nicht, dass Novell die Partnerschaft mit TurboLinux und Conectiva nicht fortsetzen könne.

Mit UnitedLinux wollten die vier Partner ihre Linux-Entwicklung und Zertifizierung auf Basis einer global einheitlichen Linux-Distribution für den Geschäftsbereich zusammenführen, um vor allem Unternehmenskunden anzusprechen. SuSE spielte dabei die führende Rolle.

SCO hat sich zwar offiziell noch nicht von UnitedLinux losgesagt, mit dem Vorgehen des Unternehmens gegen Linux hatte das Unternehmen aber auch den Vertrieb seiner Linux-Produkte eingestellt. SCO betrachtet Linux mittlerweile als ein illegales Derivat von Unix, das die eigenen Urheberrechte verletzt und verlangt Lizenzgebühren von kommerziellen Linux-Nutzern. Haltbare Beweise für die eigenen Behauptungen hat SCO aber bislang nicht vorgelegt. Allerdings liegt SCO mittlerweile auch mit Novell im Streit und hat das Unternehmen ebenfalls verklagt.


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