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SCO verklagt Novell

Novell wegen übler Nachrede und Verleumdung verklagt. Auf seinem Feldzug gegen Linux hat SCO nun ein neues Ziel ins Visier genommen und verklagt Novell wegen übler Nachrede. Novell versuche, SCO an der Ausübung seiner Rechte in Bezug auf Unix und UnixWare zu behindern.
/ Jens Ihlenfeld
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Konkret wehrt sich SCO gegen die von Novell erhobenen Urheberrechtsansprüche an Unix, die Novell auch beim United States Copyright Office registriert hat sowie Novells öffentliche Aussagen, dass nicht SCO, sondern Novell die Urheberrechte an Unix besitze. Auch habe Novell arglistig versucht, SCO daran zu hindern, seine Urheberrechte durchzusetzen.

Zudem habe Novell versucht, mit falschen Aussagen zu erreichen, dass Kunden wie auch potenzielle Kunden keine Geschäfte mit SCO machen. Novells Behauptungen hätten dabei irreparablen Schaden in Bezug auf SCOs Urheberrechte, Geschäft und Reputation verursacht, so SCO.

SCO hat daher vor dem Utah State Court in Salt Lake City zunächst eine einstweilige Verfügung gegen Novell beantragt. Zudem verlangt SCO, dass Novell alle fälschlicherweise registrierten Urheberrechte an SCO überträgt.

Die beiden Unternehmen streiten über die Auslegung der Kaufverträge, die einst SCO und Novell geschlossen haben.


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