Infineon sieht Zeichen für Aufschwung

Gewinne klettern trotz geringerem Umsatz

Infineon hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres einen Umsatz von 1,62 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 8 Prozent gegenüber dem vorausgegangenen Quartal und einer Steigerung von 13 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003. Der Umsatzrückgang sei im Wesentlichen auf einen Rückgang der Preise in allen Geschäftssegmenten und die negativen Einflüsse des schwächeren US-Dollars zurückzuführen, so Infineon.

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Im abgelaufenen Quartal wurde ein Konzernüberschuss von 34 Millionen Euro erzielt. Im Vorquartal lag der Konzernüberschuss bei 49 Millionen Euro und im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ergab sich ein Konzernfehlbetrag von 40 Millionen Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug 70 Millionen Euro gegenüber 67 Millionen Euro im Quartal davor und einem Minus von 29 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

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Die Brutto-Cash-Position von Infineon blieb im letzten Quartal unverändert bei 2,8 Milliarden Euro. Die Netto-Cash-Position stieg von 328 Millionen Euro am Ende des Vorquartals auf 355 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2003 beschäftigte Infineon weltweit rund 32.900 Mitarbeiter, davon waren etwa 6.100 in der Forschung und Entwicklung tätig.

Im Geschäftsbereich 'Sichere Mobile Lösungen' konnte Infineon dabei seinen Quartalsumsatz bei 465 Millionen Euro konstant halten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um 15 Prozent. Hier profitierte Infineon vor allem von einem saisonal bedingt starken Absatz von mobilen Kommunikationsgeräten.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs 'Speicherprodukte' lag im abgelaufenen Quartal bei 643 Millionen Euro und damit 16 Prozent unter dem Wert des vorausgegangenen Quartals, aber 19 Prozent über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Das reduzierte Absatzvolumen und der Preisrückgang gehören ebenso zu den Ursachen für den Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorquartal wie die negativen Auswirkungen des schwachen US-Dollars.

"Sämtliche Geschäftsindikatoren zeigen, dass sich die Halbleiterindustrie nun endlich in einer Aufschwungphase befindet. Die schlimmste Krise, die der Halbleitermarkt jemals erlebt hat, scheint vorüber", kommentierte Dr. Schumacher. "Angesichts der Markterholung sehen auch wir eine positive Geschäftsentwicklung für das laufende Geschäftsjahr. Wir erwarten für alle Segmente ein stabiles Wachstum im Jahr 2004."

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