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SCO will Unternehmen weltweit verklagen

Linux-Lizenz wird nun weltweit angeboten. SCO will seine "Linux-Lizenzen" nun auch offiziell weltweit und nicht mehr nur in den USA anbieten. Für Unternehmen außerhalb der USA bedeutet dies aber vor allem mehr Druck durch SCO.
/ Jens Ihlenfeld
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Zwar konnten auch Unternehmen außerhalb der USA die Lizenzen von SCO erwerben, doch nun droht SCO auch diesen Unternehmen mit Klagen, sollten sie nicht auf die eigenen Forderungen eingehen, das berichtet CNet unter Berufung auf Chris Sonntag, der bei SCO für den Bereich SCOSource verantwortlich ist.

Open-Source-Vertreter zweifeln weiterhin nicht nur die Rechtmäßigkeit von SCOs Ansprüchen an, sondern warnen vor dem Abschluss eines entsprechenden Lizenzvertrages, da Nutzer damit gegen die GPL, unter der Linux veröffentlicht ist, verstoßen.

Sonntag bekräftigte gegenüber CNet zudem nochmals SCOs Pläne, in wenigen Wochen die ersten Klagen gegen Linux-Nutzer einzureichen. Es werde nicht mehr lange dauern, bis SCO erste Namen nennt.

In Deutschland sind SCOs Aktivitäten auf Grund mehrerer einstweiliger Verfügungen recht eingeschränkt, darf SCO hier zu Lande bei Androhung einer Geldstrafe doch nicht behaupten, Linux verstoße gegen Urheberrechte.


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