Einen schnellen Ausbau des Supernetzes 5G durch beschleunigte Frequenzvergabe will die Bundesregierung. Doch dafür sollen die Betreiber ein flächendeckendes Netz bieten, was diese nicht wollen.
Um einem Kauf von Qualcomm durch Broadcom zuvorzukommen, soll Intel überlegen, für Broadcom zu bieten. Alternativ seien kleinere Übernahmen im Gespräch, um im Data-Center- und Smartphone-Markt weiterhin konkurrenzfähig zu sein.
Ob das wieder mal einer von Elon Musks überambitionierten Zeitplänen ist? Er hat angekündigt, dass die interplanetare Rakete seines Unternehmens SpaceX 2019 zum ersten Mal starten soll.
Der Auftragsfertiger TSMC erwartet eine Umsatzsteigerung durch ASICs für Crypto-Mining. Der Antminer F3 von Bitmain soll Ethereum schürfen und würde Grafikkarten eventuell unrentabel machen. Das könnte die Preissituation zumindest zeitweise entspannen.
Honda will sein 2017 als Konzept präsentiertes Elektroauto Urban EV Concept im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Das kleine Auto mit zwei Türen soll anfangs nur in Europa verkauft werden.
Die designierte Staatsministerin für Digitales dürfte bald vor ihrer ersten Bewährungsprobe stehen. Da Dorothee Bär das Leistungsschutzrecht für Presseverleger ablehnt, droht eine Lobbyschlacht mit den Verlagen.
Zalando braucht weniger Mitarbeiter im Marketing. Bis zu 250 sollen am Hauptsitz in Berlin den Job verlieren. Dagegen brauche man mehr Entwickler und Datenanalysten.
In der laufenden Tarifrunde haben bundesweit 5.000 Beschäftigte der Telekom in der Service- und der Techniksparte die Arbeit niedergelegt. Das Unternehmen soll in den Verhandlungen kein Angebot unterbreitet haben.
Als Justizminister hat Heiko Maas umstrittene netzpolitische Gesetze durchgeboxt, auch gegen seine eigene Überzeugung. Seine Nachfolgerin Katarina Barley erbt einige Themen, die Maas teils jahrelang ausgesessen hat.
Tesla-Chef Elon Musk muss seine Pläne für eine Autofabrik in China ohne chinesische Beteiligung möglicherweise aufgeben. Musk hat nun US-Präsident Donald Trump per Twitter um Hilfe gebeten.
Die Konzernzentrale hat Telefónica Deutschland einen harten Sparkurs aufgezwungen. Weil dennoch die Verluste wachsen, soll jetzt ein Verkauf erwogen werden.
Der Streit zwischen Amazon und Google spitzt sich weiter zu. Amazon hat versprochen, Googles Streaminggerät Chromecast wieder zu verkaufen. Aber bevor der Verkaufsbann fällt, ist der Produkteintrag für den Chromecast wieder gelöscht worden.
Genfer Autosalon In Genf zeigen 180 Aussteller Auto-Neuheiten und Konzeptfahrzeuge. Was nach mehreren Rundgängen durch die Hallen auffällt: Die Branche ist hochgradig verunsichert.
Entwickler von Linux-Projekten können aufatmen: Ein Rechtsstreit rund um Lizenzbestimmungen ist abgesagt. Damit ist zumindest vorerst keine Abmahnwelle zu befürchten.
Dropbox investiert in bessere Verbindungen für seine Nutzer. Der Rechenzentrum- und Interconnection-Betreiber Equinix errichtet für Dropbox neue PoP-Standorte in Berlin und anderen Städten.
Europäische Verlegerverbände und Startups wollen weniger Daten-, dafür aus ihrer Sicht aber mehr Verbraucherschutz. In einem offenen Brief kritisieren sie den bisherigen Entwurf der E-Privacy-Verordnung.
Die Umstrukturierung bei Hewlett Packard Enterprise geht weiter: 300 weitere Stellen werden in den USA gestrichen. Betroffen sind Servicetechniker. Den Vor-Ort-Service übernimmt Unisys. Abfindungen sind nicht geplant.
Nicht nur auf der Straße, auch auf dem Wasser steigen die Norweger auf Elektroantrieb um. Einer der größten Verkehrsbetriebe des Landes lässt sieben Elektrofähren bauen.
Aus der Luft Feinde und Stellungen erkennen und automatisch auswerten: Das US-Militär steckt viel Geld in die Nutzung von KI für militärische Zwecke. Google stellt einem Bericht zufolge einen Teil der dafür notwendigen Technik. Unter Mitarbeitern soll es heftige Diskussionen darüber geben.
Die Business Software Alliance hat in diesem Jahr 24 Länder auf ihre Bereitschaft für Cloud-Dienste untersucht - Deutschland liegt vor Japan an der Spitze. Als Grund dafür werden solide Datenschutzgesetze genannt. Die Infrastruktur ist hingegen weit abgeschlagen.
Update Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Alexa erhält einen dritten Musikstreamingdienst. Neben Amazon Music und Spotify kommt Deezer dazu. Alle drei Musikabos können mit einem Alexa-Lautsprecher umfassend mit der Stimme gesteuert werden.
Qualcomm will mit dem Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) Sicherheitsbedenken auslösen, weil Broadcom noch für wenige Monate seinen Sitz in Singapur hat. Damit soll die Übernahme der Mehrheit im Verwaltungsrat verzögert werden.
Amazon will ein Girokonto-ähnliches Produkt anbieten, mit dem Kunden Rechnungen bezahlen oder Geld abheben könnten. Dabei setzt das Unternehmen auf Kooperationen mit Banken, will selbst jedoch keine gründen.
Wegen "teilweise chaotischen Zuständen" durch den Umzug in eine neue Halle wird heute an einem Amazon-Standort gestreikt. Laut Verdi werden die Arbeitssicherheitsvorschriften nicht eingehalten, Amazon widerspricht.
Das Betriebssystem Linux ist die Basis vieler Elektronikgeräte, nun schauen Soft- und Hardwareentwickler sorgenvoll einem Gerichtsverfahren in Köln entgegen. Es könnte eine Welle von Abmahnungen gegen Unternehmen auslösen.
Smarte Lautsprecher sind bislang wenig verbreitet. Und wenn einer angeschafft wird, läuft er eher mit Amazons als mit Googles Sprachassistent. Das belegt eine aktuelle Befragung, die einen Einblick in den Markt gewährt.
Ein Firmware-Update für das E-Book-Lesegerät Tolino hat zu einem Ausfall des WLAN-Moduls geführt. Ein nachfolgendes Update hat die Hardware lahmgelegt.
Keine Konkurrenz im eigenen Shop: Amazon will die Smart-Home-Produkte von Nest, Googles Schwesterunternehmen, nicht mehr verkaufen. Das ist eigentlich nur konsequent: Amazon hat ebenfalls diverse Alphabet-Produkte nicht im Angebot.
Update Mehr als fünf Monate nach der Bundestagswahl hat sich die SPD für eine Neuauflage der großen Koalition ausgesprochen. Noch vor Ostern könnte die neue Bundesregierung im Amt sein.
Bei der Amazon-Zustellung ändert sich einiges. In manchen US-Regionen fotografiert Amazons Lieferdienst ein abgestelltes Paket. Das gilt für Lieferungen, für die Kunden eine Abstellgenehmigung erteilt haben.
Mit dem Light Phone 2 will das Startup Light ein Mobiltelefon schaffen, das den Nutzer vom Stress sozialer Medien, E-Mails und Messenger fernhält. Das Telefon soll Anrufe und SMS ermöglichen und einen Wecker haben. Die Finanzierung per Crowdfunding ist bereits geglückt.
Zwei große US-Chipkonzerne, Microchip Technology und Microsemi, haben eine Milliardenübernahme angekündigt. Insgesamt werden mehr als zehn Milliarden US-Dollar gezahlt.
Amazon hat vor Gericht verloren: Der Einkaufsknopf Dash verstößt nach Ansicht des Landgerichts München gegen geltende Gesetze. Die klagenden Verbraucherschützer haben damit Recht bekommen. Amazon will in Berufung gehen.
Die in Panama angesiedelte Firma Eroiy plant, 1,2 Milliarden Einheiten einer gleichnamigen Kryptowährung auszugeben. Sie sollen als anonyme Möglichkeit zum Bezahlen für Erotikangebote im Internet dienen und die Industrie beflügeln.
Spotify hat seinen Börsengang offiziell angemeldet. Das Unternehmen mit dem Tickersymbol SPOT wird mit 22,6 Milliarden US-Dollar bewertet, es werden keine neuen Aktien ausgegeben.
Nur wenige Tage nach dem Start von Nutzerbewertungen für seine Spiele im US-Onlineshop hat Nintendo das System wieder deaktiviert. Dabei hat es mit ungewöhnlichen Ideen einen durchdachten Eindruck hinterlassen.
Microsofts Teamchatprogramm Teams soll konkurrenzfähiger werden. Dafür sorgen ein Freemium-Modell und Gastzugänge mit beliebigen E-Mail-Adressen. Letzteres war bisher nur mit Active Directory möglich. Durch die Neuerungen könnte Teams eine Alternative zu Slack und Co. werden.
MWC 2018 Die Deutsche Telekom hat einen speziellen Datentarif für IoT-Hardware vorgestellt. Beim Internet of Things (IoT) fallen meist nur geringe Datenvolumen an, so dass die Anforderungen an den Tarif nicht sonderlich hoch sind.
Mit der aktuellen Version 2.0 der Programmiersprache Dart soll die Entwicklung für Mobilsysteme dank besserer Werkzeuge und Syntax einfacher werden. Google nutzt das selbst für sein Werbeangebot und das UI-Framework Flutter, das nun als Beta verfügbar ist.
Keine Werbung, keine durch Algorithmen sortierte Timeline - aber ein Mitgliedsbeitrag: Das ist die Idee hinter dem Facebook-Konkurrenten Vero. Mit einer kostenlosen Mitgliedschaft auf Lebenszeit für die erste Million Nutzer hat die Firma für überlastete Server gesorgt.