IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
Schnell sein, besser sein als die Konkurrenz, immer ganz vorn mitspielen: Wer ein Startup gründet, muss Tempo beweisen. Die jungen Unternehmen sind auf rasantes Wachstum gepolt. Doch dabei geraten sie oft an eine Grenze: In kürzester Zeit neue Mitarbeiter zu finden, ist im IT-Bereich besonders schwer. 20 Wochen brauchen europäische Startups(öffnet im neuen Fenster) durchschnittlich, um einen erfahrenen Mitarbeiter zu finden und es kostet sie 5.000 US-Dollar. Was tun, wenn ein Team diese Zeit nicht hat? Wir waren bei Next Big Thing (NBT), einem IoT Company Builder im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, dabei, als es gleich fünf neue Stellen besetzen musste – und haben gelernt, dass neben dem Netzwerk und Offenheit gegenüber den Bewerbern vor allem eins zählt: sich von dem Zeitdruck nicht hetzen zu lassen.
Ein Dienstagvormittag, Stadtteil Kreuzberg: Die Finanzierung steht! Bei Next Big Thing(öffnet im neuen Fenster) geht die Nachricht ein, dass eines seiner Unternehmen von einem Investor unterstützt wird. Das Startup hilft anderen Startups mit einem Team von Business-Architekten, Technologie-Experten und erfahrenen Gründern, Ideen zu Unternehmen zu machen. Das neue Projekt löst nicht nur Jubel in den Büroräumen am Landwehrkanal aus. Es bedeutet auch: Fünf neue Positionen müssen schnell besetzt werden und 45 weitere bis zum Ende des Jahres. Kurzfristig gebraucht werden unter anderem ein COO für die operative Leitung der Gesellschaft, ein Blockchain Developer und ein Designer mit Schwerpunkt auf Infografiken. Kurzfristig heißt: am liebsten sofort. Ein Startup schafft einer Bitkom-Studie zufolge durchschnittlich 18 Arbeitsplätze(öffnet im neuen Fenster), bei NBT sind es viel mehr. Die Zahl steigt: 2013 waren es noch 13. Allein in Berlin können laut McKinsey bis zum Jahr 2020 durch Startups mehr als 100.000 Arbeitsplätze entstehen(öffnet im neuen Fenster).