Digitaler Assistent: Amazon will mehr Windows-PCs mit Alexa

Amazon hat vier neue Computer-Referenzdesigns vorgestellt, die alle Alexa-tauglich sind. Gerätehersteller sollen dadurch mit wenig Aufwand Alexa-fähige PCs und Convertibles auf den Markt bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon stellt Referenzdesigns für Windows-Computer mit Alexa vor.
Amazon stellt Referenzdesigns für Windows-Computer mit Alexa vor. (Bild: David Becker/Getty Images)

Noch sind Windows-Computer mit eingebautem Alexa eher eine Seltenheit. Das will Amazon als Anbieter des digitalen Assistenten ändern und bietet Geräteherstellern vier neue Referenzdesigns für Alexa-fähige Computer an. Für Computerhersteller soll es damit einfacher werden, Rechner zu bauen, auf denen Alexa läuft. Zu den neuen Alexa-Referenzdesigns gehören ein All-in-One-PC sowie drei Convertibles. Alle Geräte sind mit hochempfindlichen Fernfeld-Mikrofonen ausgestattet, damit der digitale Assistent von überall im Raum reagiert.

Stellenmarkt
  1. Tech Recruiter (m/w/d)
    Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Münster
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Schwerpunkt Regelungstechnik/DSP
    KOSTAL Automobil Elektrik GmbH & Co. KG, Dortmund
Detailsuche

Anfang 2018 gab Amazon bekannt, Alexa auf Windows-Computer zu bringen. Acer, Asus, HP und Lenovo kündigten an, entsprechende Geräte anbieten zu wollen. Mit dem Envy Curved AiO 34 hat HP bereits ein entsprechendes Produkt im Programm; andere neue HP-Computer werden nicht mit Alexa ausgestattet. Acer will möglichst viele seiner neuen Notebooks mit Alexa ausstatten. Asus und Lenovo haben bisher keine konkreten Produktankündigungen vorgestellt.

Damit ein Gerät mit Alexa versehen werden kann, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden - die neuen Referenzdesigns bieten diese. Dazu gehören Fernfeld-Mikrofone und die Wake-Word-Engine, damit das Gerät auf Zuruf reagieren kann.

Die vier Alexa-Referenzdesigns

Alle vier neuen Referenzdesigns laufen mit Intel-Prozessoren, haben vier Mikrofone und Stereolautsprecher. Die Geräte stammen von den taiwanesischen Herstellern Wistron, Compal und Quanta. Wistron bietet einen All-in-One-PC mit einem 27 Zoll großen 4K-Display und einer Full-HD-Kamera, die mit einem Infrarotsensor ausgestattet ist.

Golem Karrierewelt
  1. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16./17.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ebenfalls von Wistron stammt ein Convertible, das einen 15,6 Zoll großen Full-HD-Touchscreen und eine HD-Kamera hat. Das Notebook soll eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden liefern. Das Convertible von Compal besitzt einen 15,6 Zoll goßen 4K-Touchscreen, eine Infrarotkamera, einen Fingerabdrucksensor und einen Stylus. Das Notebook soll mit einer Akkuladung 13 Stunden durchhalten.

Auf besonders lange Akkulaufzeit ist das Convertible von Quanta getrimmt. Es soll eine Akkulaufzeit von 18 Stunden haben und verfügt über ein 14 Zoll großes Full-HD-Display sowie einen Fingerabdrucksensor. Mit Alexa können auf Zuruf Timer oder Erinnerungen gestellt und die Einkaufsliste oder der Kalender gepflegt werden. Zudem lassen sich Smart-Home-Geräte steuern, das Wetter kann angesagt werden, und alle Alexa-Skills stehen zur Verfügung.

Alle Alexa-Funktionen gibt es nur für Echo-Geräte

Über das Alexa-Ökosystem sind prinzipiell auch Telefonate möglich. Zudem lassen sich Nachrichten von einem Alexa-Gerät zu einem anderen schicken. Allerdings ist diese Komfortfunktion bisher auf die Amazon-eigenen Echo-Geräte beschränkt. Allen Alexa-Geräten anderer Hersteller fehlt diese Funktion. Gleiches gilt für die Multiroom-Musikwiedergabe, die es auch nur für Alexa-Lautsprecher mit Echo-Schriftzug gibt.

Auch eine Spotify-Integration ist nicht Bestandteil von Alexa selbst, sondern jeder Hersteller von Alexa-Geräten muss dafür eine Zusammenarbeit mit dem Musikstreamingdienst vereinbaren. Somit kann Alexa auf Windows-Computern nur Musik von Amazon Music, nicht aber von Spotify abspielen. Auch der Alexa-Zuruf kann nur auf Echo-Geräten geändert werden. Auf diesen ist auch Echo, Amazon und Computer als Signalwort möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesarbeitsgericht
Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen

Das vollständige Urteil des BAG zur Arbeitszeiterfassung liegt nun vor. Diese muss zwingend erfolgen, aber nicht unbedingt elektronisch.

Bundesarbeitsgericht: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen
Artikel
  1. I am Jesus Christ angespielt: Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen
    I am Jesus Christ angespielt
    Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen

    Kein Scherz, keine geplante Gotteslästerung: In I am Jesus Christ treten wir als Heiland an. Golem.de hat den kostenlosen Prolog ausprobiert.
    Von Peter Steinlechner

  2. Cyberkriminalität: Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll
    Cyberkriminalität
    Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll

    Einer Umfrage zufolge ist bedenkliches bis illegales Verhalten von Jugendlichen im Internet zur Normalität geworden. In Deutschland ist der Anteil sehr hoch.

  3. ChatGPT: Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann
    ChatGPT
    Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann

    ChatGPT scheint zu gut, um wahr zu sein. Der Chatbot wird von Nutzern an die (legalen) Grenzen getrieben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • NBB: Samsung Odyssey G5 WQHD/165 Hz 203,89€ u. Odyssey G9 49"/DQHD/240Hz 849,90€ • ViewSonic VX3258 WQHD/144 Hz 229,90€ • Elgato Cam Link Pro 146,89€ • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€ • Alternate: Tt eSPORTS Ventus X Plus 31,98€ • 4x Philips Hue White Ambiance 49,99€ [Werbung]
    •  /