Flyer: Kitty Hawk stellt neues Fluggerät für jedermann vor

Ein Multicopter für einen Insassen ist das Fluggerät Flyer des US-Unternehmens Kitty Hawk, das von Google-Gründer Larry Page unterstützt wird. Seit einigen Monaten wird der neue Flyer intensiv über einem See in Nevada getestet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Flyer von Kitty Hawk: Die Geschwindigkeit ist auf 32 km/h begrenzt.
Der Flyer von Kitty Hawk: Die Geschwindigkeit ist auf 32 km/h begrenzt. (Bild: Kitty Hawk)

Fliegen für jedermann - das ist die Idee des US-Unternehmens Kitty Hawk. Es hat ein Fluggerät entwickelt, das auch von Nutzern ohne Pilotenschein mit ein wenig Übung geflogen werden kann. Der Flyer soll in wenigen Jahren auf den Markt kommen.

Den ersten Prototyp stellte Kitty Hawk im vergangenen Jahr vor. Seither wurde der Flyer stark überarbeitet: Auf der ersten Version saß der Pilot wie auf einem Motorrad. Im neuen Flyer steigt er in ein Monocoque, aus dem nur der Kopf herausschaut.

Statt aus vier, zu einem Doppelkreuz angeordneten Trägern hat der neue Flyer nur noch zwei Träger, an denen die Schwimmer sowie an den Enden je ein Rotor angebracht sind. Die anderen Rotoren sitzen auf den Schwimmern, auf jedem drei, insgesamt also zehn - die erste Version hatte nur acht Rotoren.

Gesteuert wird der etwa 110 Kilogramm schwere Flyer mit zwei Joysticks. Eine Software sorgt dafür, dass der Flyer stabil fliegt. Alle zehn Rotoren können individuell angesteuert werden, damit das Fluggerät manövrieren kann. Die Flugzeit ist allerdings begrenzt: Die Akkus können die Elektropropeller nur etwa 20 Minuten mit Strom versorgen.

Benannt ist das Unternehmen nach dem Ort Kitty Hawk im US-Bundesstaat North Carolina, in dem die Brüder Orville und Wilbur Wright 1903 erstmals mit einem motorisierten Flugzeug, dem Flyer, geflogen sind. Chef des Unternehmens Kitty Hawk ist der deutschstämmige Robotiker Sebastian Thrun, der Googles Geheimlabor X gründete und Googles autonom fahrende Autos mitentwickelte. Unterstützt wurde das Projekt von Alphabet-Chef Larry Page

Ziel ist, das Fliegen zu demokratisieren. Den Flyer zu beherrschen, dauert nicht lange: Nach etwa einer Stunde könne auch ein Ungeübter damit fliegen - das sei der Unterschied zu einem Helikopter, sagte Thrun im Gespräch mit dem US-Fernsehsender CNN. Kitty Hawk richtete vor einigen Monaten ein Trainingszentrum am Lake Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada ein, in dem Interessenten den Flyer ausprobieren können. Geflogen wird aus Sicherheitsgründen über dem Wasser, in etwa ein bis drei Metern Höhe. Außerdem ist die Geschwindigkeit auf 32 Kilometer pro Stunde begrenzt. Der Flyer soll aber 160 Kilometer pro Stunde schaffen.

Der Flyer ist praktisch serienreif. Kitty Hawk nimmt bereits Vorbestellungen von Geschäftskunden an. Der Preis ist nicht bekannt.

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TeaShirt 07. Jul 2018

Es ist so zum kotzen wie vieo geld flöten geht für solch ein blödsinn. Würde jede firmq...

berritorre 11. Jun 2018

Da gehe ich durchaus damit konform.

Heldbock 08. Jun 2018

Nein, mit einem Motorschirm (okay der ist nicht geräuschlos :D) braucht man keine erhöhte...

Heldbock 08. Jun 2018

Die heißen "The Real Life Guys" :-) Und ich find die ziemlich gut!



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