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Homesharing: Airbnb entfernt Zehntausende Angebote in Japan

Pech für viele Japanreisende: Der Vermittlungsdienst Airbnb musste auf Anweisung der japanischen Regierung viele Buchungen stornieren. Grund ist ein neues Gesetz, das aber erst in der kommenden Woche in Kraft tritt.

Artikel veröffentlicht am ,
Traditionelles japanisches Haus: Ob der Besitzer wohl eine Lizenz zum Homesharing hat?
Traditionelles japanisches Haus: Ob der Besitzer wohl eine Lizenz zum Homesharing hat? (Bild: Toshifumi Kitamura/AFP/Getty Images)

Die japanische Regierung geht gegen die unkontrollierte Vermietung privater Unterkünfte vor. Wer seine Räumlichkeiten untervermieten will, braucht künftig eine staatliche Lizenz. Der Vermittlungsdienst Airbnb hat deshalb viele Angebote in Japan entfernt und Buchungen storniert.

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Die private Untervermietung fand bisher in einer rechtlichen Grauzone statt. Die Regierung hat angekündigt, dass sich Vermieter, die Privatunterkünfte für eine kurze Zeit anbieten, bei lokalen Behörden registrieren müssen und an nicht mehr als 180 Tagen im Jahr zahlende Gäste beherbergen dürfen. Diese Regelung tritt am 15. Juni in Kraft.

Airbnb hatte im März angekündigt, nicht registrierte Anbieter zu entfernen, wenn das Gesetz in Kraft tritt. Am Freitag hat die Regierung den Vermittlungsdienst jedoch angewiesen, bereits jetzt unregistrierte Anbieter zu löschen und die Buchungen bei ihnen zu stornieren, wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asia Review berichtet.

Diese Anweisung sei überraschend gekommen, heißt es in einer Stellungnahme von Airbnb. Sie widerspreche dem, was dem Team zuvor von der japanischen Fremdenverkehrszentrale mitgeteilt wurde. Der Beschluss gefährde die Reiseplanung von vielen Airbnb-Nutzern.

Bei Airbnb waren bisher rund 62.000 Anbieter in Japan gelistet. Inzwischen ist die Zahl auf knapp 14.000 gesunken. Anbieter, die eine Registrierung vorweisen, will Airbnb wieder aufnehmen. Die privaten Vermieter können sich seit Frühjahr registrieren. Mitte Mai waren aber erst rund 720 Anträge eingegangen, von denen gut 150 bewilligt wurden.



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topas08 11. Jun 2018

"Wer seine eigene Butze hat kann damit machen was er will, fertig" - das sagst du nur...

siedenburg 11. Jun 2018

Ich war erst vor ca 1 1/2 Wochen in Tokyo (zum Glück), denn ich habe eine AirBnb Wohnung...

quineloe 11. Jun 2018

Es gibt 1,2 Millionen Barmillionäre in Deutschland. Die wollen halt irgendwo wohnen...

Trockenobst 10. Jun 2018

In NY gab es eine Frau, die hatte 45 Wohnungen gemietet und sie bei AirBnB reingestellt...

Trockenobst 10. Jun 2018

Deine Wohnung kannst du ja gerne vermieten, aber das was hier läuft ist, dass es sehr...


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