Datenschutz: Facebook-Bug schaltet Millionen Posts öffentlich

Bei 14 Millionen Facebooknutzern waren Posts für einige Tage standardmäßig öffentlich und nicht - wie von den Nutzern intendiert - privat. Facebook hat das Problem behoben, das bei Arbeiten an einem neuen Feature unabsichtlich entstanden war.

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Facebook hat Einträge unabsichtlich öffentlich geschaltet.
Facebook hat Einträge unabsichtlich öffentlich geschaltet. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Ein Fehler im Backend von Facebook hat im Mai offenbar dazu geführt, dass als "privat" angegebene Einträge auf den Facebookseiten von rund 14 Millionen Nutzern stattdessen als "öffentlich" markiert wurden. Somit konnten deutlich mehr Personen die Inhalte sehen, als von den Nutzern beabsichtigt.

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Facebook hat den Bug selbst bekanntgegeben. Erin Egan, Chief Privacy Officer bei Facebook, sagte Techcrunch: "Wir haben vor kurzem herausgefunden, dass ein Fehler in unserer Software automatisch vorgeschlagen hat, Statuseinträge als 'Öffentlich' zu markieren. Wir haben das Problem behoben und fangen heute an, alle Betroffenen darüber zu informieren, damit sie ihre Einstellungen bei älteren Posts noch einmal prüfen."

Bereits existierende Einträge, die als "Privat" markiert waren, sind von dem Fehler nicht betroffen. Aber auch bei Nutzern, die ihre Beiträge normalerweise nur mit einem begrenzten Kreis teilen, war die Standardeinstellung in der Nachrichtenbox in der fraglichen Zeit auf "Öffentlich" geändert worden. Wer dies vor dem Posten nicht noch einmal kontrolliert hat, kann von dem Fehler betroffen sein.

Fehler bei Arbeiten am Code passiert

Das Problem trat zwischen dem 18. und dem 22. Mai 2018 auf. Nach Angaben von Facebook kam der Fehler zustande, als bei Arbeiten an einer Funktion für "Featured Items" der Code für die Nachrichtenbox angepasst wurde.

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Facebook ist in den vergangenen Wochen scharf für zahlreiche Datenschutzverstöße kritisiert worden. Insbesondere die Auseinandersetzung rund um die Datennutzung durch die Analysefirma Cambridge Analytica könnte zu schärferer Regulierung für das werbefinanzierte Netzwerk führen. Zudem gab es offenbar Streit um die künftige Ausrichtung des übernommenen Messaging-Dienstes Whatsapp.

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holaBrien 09. Jun 2018

Hoffentlich inkl. einiger Job-Verluste und Beziehungskrisen damit sie's lernen.

CineKie 08. Jun 2018

Ehrlich gesagt: ja, selbstverständlich.

MrAnderson 08. Jun 2018

Immerhin verstehe ich nun auch das "Trennungsgebot", über das ich in letzter Zeit öfters...

Shoopi 08. Jun 2018

Hilfe, mein uninteressantes Leben wurde zur Schau gestellt! Ich sag einfach mal: Doof...



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