Der Autoindustriezulieferer Continental will sich mit etwa acht bis zehn Prozent am Kartendienstleister Here beteiligen. Here ist von einem Konsortium von Autoherstellern vor zwei Jahren für 2,8 Milliarden Euro von Nokia übernommen worden.
Nicht nur Politiker und Journalisten, auch Kunden und Interessierte können nun Audis selbstfahrenden Testwagen ausprobieren. Der Autokonzern erhofft sich davon Erkenntnisse für die Entwicklung der neuen Technik.
Update Microsoft kooperiert beim autonomen Fahren mit dem chinesischen Unternehmen Baidu. Baidu hat mit Apollo jüngst ein Open-Source-Betriebssystem für autonome Autos vorgestellt, das jede Autofirma nutzen kann.
Der neue A8 soll das weltweit erste Serienauto mit hochautomatisierten Funktionen sein. Doch noch ist unklar, ob und wann Audi den Staupiloten mit Laserscanner tatsächlich aktivieren darf.
Nach Uber will auch Bosch selbstfahrende Taxis im Realverkehr testen. Bis die Autos ohne Fahrer unterwegs sein werden, dürfte es aber noch einige Jahre dauern.
Der Rechtsstreit zwischen Waymo und Uber ist entschärft: Waymo zieht seine Klage wegen Patentverletzungen nach Sichtung der Beweise und Absprachen mit Uber zum größten Teil zurück. Das Gericht schätzt den Diebstahlvorwurf gegen einen Ex-Mitarbeiter aber als wahrscheinlich zutreffend ein.
Volkswagen will ab 2019 eine erste Modellreihe mit der pWLAN-Technik ausstatten. Diese soll es ermöglichen, mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur zu kommunizieren, um beispielsweise vor Unfällen zu warnen.
Volvo bietet ein System zur Erkennung großer Tiere an, die auf der Fahrbahn stehen, was gut funktioniert. Außer in Australien. Kängurus bringen die automatische Erkennung durcheinander.
Apple testet seit Monaten autonome Fahrfunktionen und soll einem Medienbericht zufolge dazu jetzt Fahrzeuge beim Autovermieter Hertz leasen. Googles Waymo lässt sich derweil von Avis helfen, seine Autos zu warten.
Es hat nicht gepasst: Chris Lattner hat seinen Posten bei Tesla nach wenigen Monaten aufgegeben. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter leitete die Entwicklung des Autopiloten, Teslas Software für autonomes Fahren.
Die Ethikkommission zum autonomen Fahren hat durchaus praktikable Vorschläge vorgelegt. Lediglich beim Punkt IT-Sicherheit sind die Forderungen sehr wolkig.
Die US-Regierung hat umfangreiches Material zum tödlichen Unfall mit einem Tesla veröffentlicht. Sie bestätigen die Kritik an der früheren Funktionsweise des sogenannten Autopiloten.
Imagination Technologies hat ein CPU-Design für autonomes Fahren vorgestellt. Der I6500-F basiert auf der MIPS-Architektur und wird von Mobileye, einer Intel-Tochter, verwendet. Zu deren Kunden zähl(t)en BMW, Hyundai, Opel und Tesla.
Am heutigen Montag wurden die Pläne von Bosch zum Bau einer Chipfabrik in Dresden offiziell bestätigt. Damit ensteht nach fast 20 Jahren wieder ein neues Chipwerk in Deutschland.
Die französische Eisenbahngesellschaft SNCF plant einen halbautomatischen Zugverkehr beim Hochgeschwindigkeitszug TGV. Der erste Test soll 2019 stattfinden.
Ausgedient: Waymo zieht die Google-Autos ohne Pedal und Lenkrad aus dem Verkehr. Sie haben als Experimentierplattform für Autonomes Fahren wichtige Dienste geleistet. Jetzt sollen sie ins Museum kommen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in Argentinien auf die Frage, was sie von der Zukunft erwartet, unter anderem prognostiziert, dass Roboterautos künftig Pflicht werden könnten und manuelles Fahren nur noch mit Sondererlaubnis möglich sein könnte.
Die Autoindustrie will selbst zum Gatekeeper der Fahrzeugdaten werden. Um die Sicherheit der vernetzten Autos zu gewährleisten, stellt BMW nun eine eigene Cloud für externe Dienste bereit.
Wer hat die Hoheit über die Daten, die ein vernetztes Fahrzeug generiert? Die Konzepte von Autoherstellern sowie Daten- und Verbraucherschützern nähern sich an. Doch es sind noch viele Fragen zu klären.
Uber soll Chefentwickler Anthony Levandowski entlassen haben. Der Manager arbeitete lange bei Google an autonomen Autos. Dort soll er Informationen mitgehen lassen und bei Uber verwendet haben - der Fahrdienstvermittler wollte das vor Gericht widerlegen.
Geradeaus fahren, nicht so schwierig. Schwierig wird es erst, wenn der Mensch ins Spiel kommt. Forscher haben ein Testprogramm entwickelt, um autonomen Autos beizubringen, was wirklich wichtig ist: die Interaktion mit menschlichen Fahrern. Das soll die Tests für die Roboterautos vereinfachen.
Tesla-Chef Elon Musk hat für Elektroautos mit der zweiten Generation der Autopilot-Hardware ab Juni 2017 ein Software-Update angekündigt. Dieses soll weniger ruckelnde Manöver bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen.
Obwohl Daimler viel Geld in Elektroautos stecken will, soll die Entwicklung von Dieselmotoren anders als bei Volvo nicht eingestellt werden. Auch an selbstfahrenden Taxis ist Daimler interessiert.
Es war nur eine Frage der Zeit: In die Kooperation von BMW mit Intel und Mobileye ist nun auch der Zulieferer Delphi eingestiegen. Damit soll eine herstelleroffene Plattform für autonome Autos vermarktet werden.
Mit dem einen Fahrdienst streitet sich Waymo, mit dem anderen kooperiert die Alphabet-Tochter: Waymo will zusammen mit Lyft das autonome Fahren gesellschaftsfähig machen.
BMW will zahlreiche neue Modelle mit Elektroantrieb über alle Baureihen hinweg anbieten. Akkus und Elektromotoren werde der Autohersteller selbst bauen und keine Kooperationen mit der Konkurrenz eingehen, sagte BMW-Einkaufschef Markus Duesmann.
Mit 200 km/h auf einem Schlitten unter der Stadt hindurch: Elon Musk will den Autoverkehr von der Straße unter die Erde verlegen. Sein Unternehmen The Boring Company hat den Autotransportschlitten erstmals getestet.
Der Elektroautohersteller Tesla macht die Besitzer seiner Autos noch stärker zu Testfahrern. Mit hochgeladenen Videos der Außenkameras sollen Fahrsituationen besser analysiert werden.
Anderthalb Jahre nach Gründung seiner eigenen Autoabteilung hat Samsung die Erlaubnis erhalten, in Südkorea eigene autonome Fahrzeuge zu testen. Das Testauto soll vom südkoreanischen Autobauer Hyundai stammen.
Mehr autonome Taxis für Singapur: Peugeot will mehrere SUVs zum autonomen Fahren ausrüsten. Die Autos sollen in einem Taxi-Pilotprojekt des US-Unternehmens Nutonomy eingesetzt werden.
Die Lösung des Stauproblems liegt unter der Erde, meint Elon Musk. "The Boring Company" soll Tunnel graben, in denen Autos auf elektrischen Wagen automatisch an ihr Ziel gefahren werden.
HMI 2017 Schluss mit Brummi: VW setzt künftig an zwei Standorten in Sachsen Elektro-Lkw für Transporte ein. Die beiden Trucks sind zudem mit Systemen für autonomes Fahren ausgestattet.
Amazon scheint Interesse an Lieferwagen zu haben, die selbstständig ihr Ziel finden können. Autonomes Fahren dürfte neben der Taxibranche auch den Lieferverkehr verändern.
Nachdem BMW seine Kooperation mit Baidu beendet hat, sind nun Bosch und Daimler an der Reihe. Der chaotische Verkehr in China stellt autonome Autos aber vor besondere Herausforderungen.
Škoda zeigt auf der Automesse in Schanghai die Studie eines rein elektrisch betriebenen Autos im SUV-Look. Der Vision E soll 500 km fahren, bevor sein Akku leer ist, der per Induktion geladen wird.
Schon seit Jahren wird über Autopläne von Apple spekuliert. Jetzt gibt es eine offizielle Bestätigung - aber nicht vom Unternehmen selbst, sondern von den US-Behörden. Konkurrenten wie Google testen ihre autonomen Fahrzeuge schon länger auf öffentlichen Straßen.
Volkswagen beteiligt sich mit 180 Millionen US-Dollar an einem Joint Venture mit Mobvoi. Das chinesische Unternehmen entwickelt Spracherkennungs- und Sprachsteuerungsfunktionen für Autos.
Ab Herbst 2017 soll der Cadillac CT6 mit der Option Super Cruise angeboten werden, mit der die Limousine auf der Autobahn selbstständig steuern kann. Das System bietet fast die gleichen Funktionen wie Teslas Autopilot.
Bosch und Daimler werden beim vollautomatisierten und fahrerlosen Fahren künftig kooperieren. Künftig soll das Auto zum Passagier kommen und ihn zum Ziel bringen. Für Taxifahrer brechen dann schwere Zeiten an.
Wer kommt mit einem platten Reifen oder schlechter Sicht besser klar: das System für autonomes Fahren oder der Mensch? IBM hat ein System entwickelt, das in einer außergewöhnlichen Situation entscheiden soll, wer das Fahrzeug steuert.
Ford will 400 Mitarbeiter von Blackberry einstellen, um die Entwicklung von Konnektivitätslösungen für Autos zu beschleunigen. Außerdem investiert das Unternehmen eine halbe Milliarde kanadische Dollar für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum.
Update Der Bundestag hat den Weg für hoch- und vollautomatisiertes Fahren frei gemacht. Koalition und Opposition stritten bis zuletzt über die Frage, ob die Autofahrer damit lediglich zu Versuchskaninchen für die neue Technik werden.
Die Kritik an den Plänen der Bundesregierung hat offenbar Wirkung gezeigt. Der Gesetzentwurf zum hochautomatisierten Fahren macht nun deutlicher, was Fahrer im Autopilot-Modus machen dürfen.
Eine neue Qualität des Autofahrens sollte der Gesetzesentwurf der großen Koalition ermöglichen - und scheitert daran. Unklare Bestimmungen und hohe Haftungsrisiken für den Fahrer verhindern jede Entwicklung zu hoch- oder vollautomatisiertem Fahren.
66Kommentare/Eine Analyse von Hannes Doderer
(IKEM)
Ein autonom fahrendes Uber-Auto ist am Wochenende mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Uber hat zunächst alle Testfahrten in Arizona und Pennsylvania eingestellt.
Teslas Autopilot ist ein Anfang, aber ohne Fahrer kommt das Elektroauto nicht aus. BMW will die vollständige Autonomie nach Angaben eines hochrangigen Managers bereits 2021 erreichen. Dann wäre der Fahrer überflüssig. Der Kunde soll jedoch auch geringer automatisierte Autos kaufen können.
Audi-Chef Rupert Stadler hat auf der Jahrespressekonferenz drei Elektroautos angekündigt, die bis 2020 auf den Markt kommen sollen. Überschattet wurde die Nachricht von Durchsuchungen der Audi-Konzernzentrale im Rahmen des Dieselskandals am gleichen Morgen.