MEMS: Bosch plant eine Milliarde Euro für Chip-Werk in Dresden

Bosch baut in Dresden ein ASICs-Werk für MEMS-Sensoren in autonomen Autos. Die Investition wird erst in der kommenden Woche offiziell bekanntgegeben.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
MEMS-Sensoren
MEMS-Sensoren (Bild: Bosch MEMS-Sensoren)

Der Automobilzulieferer Bosch will eine Milliarde Euro in ein neues Chip-Werk in Dresden investieren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sollen mit der größten Investition der Firmengeschichte etwa 700 Arbeitsplätze in dem Halbleiterwerk entstehen. Der Produktionsstart ist für 2021 vorgesehen. Einzelheiten zu dem Projekt wollen Bundeswirtschaftsministerium und der Konzern am Montag bekanntgeben.

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Das Unternehmen war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. In den vergangenen Monaten hatten bereits Globalfoundries und Infineon, die ebenfalls in Dresden produzieren, Investitionen teils im Milliardenbereich angekündigt. Die Nachricht passe ins "aktuelle Gesamtbild einer neu am Standort entstehenden Dynamik", sagte der Präsident des Branchenverbandes Silicon Saxony, Heinz Martin Esser, am 15. Juni 2017 der dpa.

Schaltkreise für die Signalauswertung der MEMS-Sensoren

Nach Informationen der Sächsischen Zeitung soll in dem Bosch-Werk Elektronik für Sensoren produziert werden. Für Systeme für das autonome Fahren werden mikro-elektromechanische Sensoren gebraucht, kurz MEMS. Bosch ist dafür Weltmarktführer. Seit 2013 entwickelt der Konzern in Dresden auch spezielle integrierte Schaltkreise für die Signalauswertung der MEMS-Sensoren. Diese sollen offenbar nun in die Massenfertigung gehen.

Dresden soll sich als Standort gegen New York und Singapur durchgesetzt haben. Die Investition, die die Sächsische Zeitung nur mit mehreren hundert Millionen Euro angibt, würden massiv staatlich von der Bundesregierung gefördert. Noch sei unklar, wo genau das künftige Bosch-Werk in Dresden entstehen wird.

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