• IT-Karriere:
  • Services:

Autonomes Fahren: Waymo steckt selbstfahrende Kugelautos ins Museum

Ausgedient: Waymo zieht die Google-Autos ohne Pedal und Lenkrad aus dem Verkehr. Sie haben als Experimentierplattform für Autonomes Fahren wichtige Dienste geleistet. Jetzt sollen sie ins Museum kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomes Google-Auto Firefly: Blinder fährt allein durch Austin.
Autonomes Google-Auto Firefly: Blinder fährt allein durch Austin. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Googles Kugelauto rollt nicht mehr: Waymo will die Firefly genannten Roboterautos einmotten. Die Autos hätten ihre Aufgabe erledigt und sollen jetzt ins Museum kommen. Am 20. Oktober 2015 war Steve Mahan, der so gut wie blind ist, mit dem Firefly allein durch Austin im US-Bundesstaat Texas gefahren.

Stellenmarkt
  1. Sumitomo Electric Bordnetze SE, Wolfsburg-Hattorf
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Google hatte Firefly 2014 vorgestellt. Das Auto war komplett auf autonomes Fahren ausgerichtet: Es hatte weder Pedale noch ein Lenkrad. Es sei als Experimentierplattform gedacht gewesen und nicht für die Massenproduktion, schreiben Yoo Jung Ahn, Waymo-Chefdesignerin, und Jaime Waydo, leitende Systemingenieurin, in der Onlinepublikation Medium.com - Googles Konzernmutter Alphabet hatte die Aktivitäten rund um autonomes Fahren Ende 2016 in das Unternehmen Waymo ausgelagert.

Wichtige Erkenntnisse über autonome Autos gewonnen

Bei der Entwicklung von Firefly hätten sie wichtige Erkenntnisse über das autonome Fahren gewonnen, schreiben Ahn und Waydo: etwa wie der Computer integriert werde, welche Steuerelemente die Insassen in einem selbstfahrenden Auto benötigten oder wo die Sensoren am besten platziert würden. So sei es beispielsweise dazu gekommen, dass die Lidarsensoren und Kameras in einem Gehäuse auf dem Dach untergebracht sind, das dem Warnlicht auf einem Polizeiwagen ähnelt.

Ende vergangenen Jahres hatte Alphabet angekündigt, selbst keine autonom fahrenden Autos zu bauen. Statt dessen werde das Unternehmen lieber mit Autoherstellern zusammenarbeiten. Im Frühjahr 2016 hatte Google bereits eine Kooperation mit Fiat Chrysler bekanntgegeben. Kurz vor Weihnachten wurde der Minivan Chrysler Pacifica vorgestellt, der mit der Google-Technik ausgestattet ist.

Google hatte ungefähr 70 Fireflys gebaut. Sie waren in Mountain View in Kalifornien, wo Alphabet seinen Hauptsitz hat, sowie in Austin unterwegs. Einige der Fahrzeuge sollen künftig in Museen ausgestellt werden, etwa im Museum für Computergeschichte in Mountain View oder im Designmuseum in London.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11€
  2. 6,99€
  3. 1,94€

mistake 13. Jun 2017

Ich hatte den gleichen Gedanken.


Folgen Sie uns
       


5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /