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E-Truck: automatisches Rangieren an die Rampe
E-Truck: automatisches Rangieren an die Rampe (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektroauto: VW testet E-Trucks

E-Truck: automatisches Rangieren an die Rampe
E-Truck: automatisches Rangieren an die Rampe (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Schluss mit Brummi: VW setzt künftig an zwei Standorten in Sachsen Elektro-Lkw für Transporte ein. Die beiden Trucks sind zudem mit Systemen für autonomes Fahren ausgestattet.

Leise durch Leipzig und Zwickau: VW und Porsche wollen künftig an zwei Standorten in Sachsen Elektrofahrzeuge einsetzen. Sie werden in Zwickau und Leipzig Teile zwischen Werk und Lager hin- und hertransportieren. Auf der Hannover Messe kann einer der E-Trucks besichtigt werden (am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Halle 2, Stand C28).

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Dafür hat das Berliner Unternehmen Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) in Sachsen zwei konventionelle Sattelschlepper in Elektrofahrzeuge umgebaut: Der Dieselmotor wurde jeweils durch einen Elektromotor ausgetauscht. An der Stelle der Tanks links und rechts am Chassis befinden sich jetzt die Akkus.

Der Sattelschlepper bewegt 40 Tonnen

Der Antrieb des E-Sattelschleppers hat eine Nennleistung von 280 Kilowatt, der Akku eine Kapazität von 140 Kilowattstunden. Mit einer Akkuladung kommt der Sattelschlepper 70 Kilometer weit - bei einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 85 Kilometer pro Stunde.

  • E-Sattelschlepper auf der Hannover Messe 2017 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
E-Sattelschlepper auf der Hannover Messe 2017 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Geladen wird der Akku während der Standzeit, also in den wenigen Minuten, in denen das Fahrzeug be- und entladen wird. Dazu sind an den Rampen Schnellladesäulen aufgestellt, an denen der Akku per Gleichstrom mit einer Leistung von 150 Kilowatt geladen wird. Das erfolgt ganz konventionell über ein Kabel. Praktischer wäre es sicher, per Induktion zu laden. Doch sei das in diesem Projekt nicht umsetzbar, sagt Sophie Wagner vom Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) im Gespräch mit Golem.de.

Zulieferrouten führen durch Ortschaften

Die Idee hinter dem Projekt E-JIT: Im Automobilbau werden Teile an einem Standort häufig mit einem Kraftfahrzeug, typischerweise einem Lkw, transportiert. Das kann ein Transport auf dem Werksgelände sein. Die Zulieferrouten führen aber auch oft genug über Land oder durch Ortschaften - wie im Porsche-Werk in Leipzig und bei VW in Zwickau.

Für die Just-in-Time-Produktion müssen die Teile zu einem bestimmten Zeitpunkt im Werk sein. Also sind die Transporter dauernd im Pendeleinsatz. Da kommen schnell Tausende von Kilometern im Jahr zusammen. Diese Fahrten sollen mit elektrischen Sattelschleppern sauberer und leiser durchgeführt werden.

Die Lkw sollen automatisiert fahren

Neben dem E-Antrieb werden in dem Projekt auch Systeme für autonomes Fahren getestet. Dazu sind die Sattelschlepper mit verschiedenen Sensoren ausgerüstet. In Leipzig liegt auf der Route sogar ein Kreisverkehr, den der Lkw weitgehend automatisiert fahren soll. Beide Fahrzeuge sollen zudem automatisch an die Verladerampen rangieren.

Das Konzept jedenfalls scheint attraktiv: Es habe auf der Messe schon eine Reihe von Anfragen gegeben, erzählt Wagner - aus verschiedenen Branchen, aber mit ähnlichen Anforderungen, also kurzen Pendelwegen zwischen verschiedenen Standorten.

Start für die beiden E-Trucks ist in den kommenden Wochen.


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WonderGoal 28. Apr 2017

Bei den Colani-Trucks versprach man damals "bis zu 30% Treibstoffeinsparung". Das ist...

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mainframe 27. Apr 2017

Was ichi nicht verstehe, dass hier immer so viele schreien.. da muss mehr gehen. Klar...

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Arsenal 27. Apr 2017

Bei 140 kWh und 150 kW Ladeleistung liegt jetzt aber auch keine extreme Schnellladung...

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LennStar 26. Apr 2017

düfte wohl weniger der Grund sein als das Geld, das man mit dem billigen Industriestrom...

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xxsblack 26. Apr 2017

DER wäre natürlich nochmal ein anderes Kaliber, was man gerne mal sehen würde. Jedoch...

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