Abo
  • Services:

Mobileye: Intel will 100 autonom fahrende Autos auf die Straßen lassen

Nach der Übernahme von Mobileye will Intel 100 Autos verschiedener Hersteller so umrüsten, dass diese selbstständig auf der Straße fahren können - in den USA, Israel und Europa.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobileye-Gründer Amnon Shashua
Mobileye-Gründer Amnon Shashua (Bild: Mobileye)

Nach der Ankündigung im März 2017 hat Intel das israelische Unternehmen Mobileye zu 84 Prozent übernommen. Der Kaufpreis für den Fahrzeugspezialisten lag bei 15 Milliarden US-Dollar. Mobileye-Gründer Amnon Shashua teilte mit, dass 100 Fahrzeuge so umgerüstet würden, dass sie den Autonomiegrad Level 4 nach dem SAE-System (PDF) erreichten. Das beinhalte laut SAE eine: "automatisierte Führung des Fahrzeugs mit der Erwartung, dass der Fahrer auf Anforderung zum Eingreifen reagiert. Ohne menschliche Reaktion steuert das Fahrzeug weiterhin autonom."

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  2. EWE Aktiengesellschaft, Cappeln

Die Testfahrzeuge sollen in den USA, Israel und Europa fahren, weil so überprüft werden kann, ob die Technik in allen Ländern unter den dortigen Bedingungen wie Klima, Verkehrsregeln, Beschilderungen und Straßenzustand wie gewünscht funktioniert. Wann die Fahrzeuge fertig seien, ließ Intel offen. Shashua, der von Intel übernommen wurde, teilte lediglich mit, dass die ersten Fahrzeuge noch in diesem Jahr eingesetzt werden sollten.

Für dieses Vorhaben hat sich Intel wichtige Partner geholt. So arbeitet BMW mit Intel/Mobileye zusammen. Von Mobileye stammt das EyeQ-5-System-on-a-Chip für die Bilderkennung. Das Unternehmen soll außerdem die Software für die künstliche Intelligenz zur Fahrzeugsteuerung entwickeln.

Mobileye und der Automobilzulieferer Delphi gaben im August 2016 bekannt, bis zum Jahr 2019 ein schlüsselfertiges System für selbstfahrende Autos auf den Markt zu bringen. Im November 2016 teilte Intel mit, für Mobileye und Delphi die Prozessoren zu liefern. Im März 2017 kaufte Intel dann den israelischen Kamerahersteller für 15 Milliarden Dollar. BMW hatte auf der CES 2017 angekündigt, noch in der zweiten Hälfte 2017 rund 40 autonome Testautos mit der Technik von Intel und Mobileye auszurüsten. Die Serienproduktion von hoch- und vollautomatisierten Fahrzeugen soll bis 2021 ermöglicht werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 59,99€
  3. (-50%) 29,99€

picaschaf 10. Aug 2017

Welcher menschliche Eingriff wäre denn aufforderungswürdig bei dem das FZ auch selbst...

Kleba 10. Aug 2017

Ja, klar wird es länger dauern als für Autobahn und Landstraße. Die Frage ist nur...

pica 10. Aug 2017

einen Feldtest mit 100 Fahrzeugen im Rahmen des Drive Me Projekts gestartet hat. /pica


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    Physik: Maserlicht aus Diamant
    Physik
    Maserlicht aus Diamant

    Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
    Von Dirk Eidemüller

    1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
    2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
    3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

      •  /