Abo
  • IT-Karriere:

Baidu: Microsoft will an autonomen Autos mitentwickeln

Microsoft kooperiert beim autonomen Fahren mit dem chinesischen Unternehmen Baidu. Baidu hat mit Apollo jüngst ein Open-Source-Betriebssystem für autonome Autos vorgestellt, das jede Autofirma nutzen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Forschungsfahrzeuge von Baidu
Forschungsfahrzeuge von Baidu (Bild: Baidu)

Um Software für das autonome Fahren zu entwickeln, hat Microsoft eine erweiterte Partnerschaft mit seinem Suchmaschinenkonkurrenten, dem chinesischen Unternehmen Baidu, geschlossen. Microsoft arbeitet schon lange mit Autoherstellern zusammen, doch dies scheint der erste Schritt in Richtung autonomes Fahren des Konzerns zu sein. Im April 2017 stellte Baidu Apollo vor, eine offene Plattform für autonom fahrende Autos, die jeder Hersteller nutzen kann. Sie besteht aus Hard- und Softwarekomponenten.

Stellenmarkt
  1. ruhlamat GmbH, Marksuhl
  2. ATP Auto-Teile-Pollath Handels GmbH, Pressath bei Bayreuth

Nach Angaben von Baidu verpflichteten sich unter anderem Nvidia, Ford, Intel und Microsoft dazu, zum Apollo-Projekt beizutragen. Baidu verfolgt damit ein ähnliches Modell wie Google bei Android, allerdings auf Autos bezogen. Durch die Zusammenarbeit soll die Entwicklung schneller vorangehen.

"Der Zweck ist sehr klar: Wir wollen die Offenheit fördern und die Innovation beschleunigen", sagte Baidu-Präsident Ya-Qin Zhang Business Insider. Laut Microsoft ist Baidu an Microsofts Azure Cloud mitsamt Maschinenlernen, einem neuronalen Netzwerk und dessen Verfügbarkeit weltweit interessiert.


Ende 2016 beendete Baidu seine Kooperation mit BMW. Grund waren unterschiedliche Vorstellungen zur Entwicklung autonomer Autos. Im September 2014 hatte Reuters gemeldet, dass BMW mit Baidu in China zusammenarbeite und hochauflösendes Kartenmaterial des Internetkonzerns für seine Testfahrzeuge nutzen wolle. Schon im Juli 2014 berichtete The Next Web von den Plänen des chinesischen Internetkonzerns, ein Fahrzeug zu entwickeln, das selbst fahren kann.

Nachtrag vom 19. Juli 2017, 12:15 Uhr

Zu den Kooperationspartnern von Baidu gehört auch der deutsche Automobilzulieferer Bosch. Das Unternehmen werde für Apollo unter anderem Sensoren liefern, hieß es bereits Anfang Juni in einer Mitteilung. Bosch und Baidu haben demnach gemeinsam ein Testfahrzeug auf Basis eines Jeep Cherokee für teilautomatisiertes Fahren auf chinesischen Autobahnen aufgebaut. Das Testauto sei mit zahlreichen Bosch-Komponenten ausgestattet. Dazu gehörten unter anderem fünf Mittelbereichsradarsensoren, eine Multifunktionskamera für die Umfelderkennung, das Bremsregelsystem ESP und eine elektrische Servolenkung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

nille02 19. Jul 2017

Es ist eine komplette Plattform die über viele Jahre Supportet wird. Linux hingegen ist...

Proctrap 19. Jul 2017

Legen Sie den den ersten Gang ein, drücken sie das Brems und Gaspedal gleichzeitig und...

Proctrap 19. Jul 2017

Jaja, Embedded, alles besser etc So ganz kann das am Ende nicht sein, wenn selbst die...

n0x30n 19. Jul 2017

Seit wann hat Apollo ein BSOD?


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test

Die Geforce RTX 2070 Super und die Geforce RTX 2060 Super sind Nvidias neue Grafikkarten für 530 Euro sowie 420 Euro. Beide haben 8 GByte Videospeicher und unterstützen Raytracing in Spielen.

Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /