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Testlabor Mcity: wie ein Intelligenztest
Testlabor Mcity: wie ein Intelligenztest (Bild: Ford)

Autonomes Fahren: Neues Verfahren beschleunigt Tests für autonome Autos

Testlabor Mcity: wie ein Intelligenztest
Testlabor Mcity: wie ein Intelligenztest (Bild: Ford)

Geradeaus fahren, nicht so schwierig. Schwierig wird es erst, wenn der Mensch ins Spiel kommt. Forscher haben ein Testprogramm entwickelt, um autonomen Autos beizubringen, was wirklich wichtig ist: die Interaktion mit menschlichen Fahrern. Das soll die Tests für die Roboterautos vereinfachen.

Testen, worauf es ankommt: Wissenschaftler in den USA haben eine Methode entwickelt, um autonom fahrende Autos effizienter zu testen. Statt Abertausender Testkilometer auf der Straße reichen bei der neuen Methode gut 1.500 Kilometer. Das beschleunigt die Tests und macht sie damit günstiger.

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Entwickelt wurde die Methode von Verkehrsforschern der Universität von Michigan (U-M) in Ann Arbor, die auch die Mcity betreiben. Die Forscher haben die Daten aus über 25 Millionen Meilen, über 40 Millionen Kilometern, Testfahrten aus zwei U-M-Projekten ausgewertet. An den rund zwei Jahren dauernden Projekten waren rund 3.000 Fahrzeuge und Fahrer beteiligt. Daraus haben die Forscher um Huei Peng und Ding Zhao ein Testszenario entwickelt.

1.600 Kilometer reichen aus

Das Szenario beinhaltet im Wesentlichen schwierige Verkehrssituationen, denen wiederholt das autonome Auto ausgesetzt wird. Dazu gehören in erster Linie Situationen, in denen die Roboterautos mit Autos interagieren müssen, die von Menschen gesteuert werden. Auf diese Weise reichen nach Angaben der Forscher rund 1.600 Kilometer Testfahrten, um das Fahrzeug auf den Straßenverkehr vorzubereiten. Das soll die Zeit und damit auch die Kosten für die Tests auf einen Bruchteil reduzieren.

Dieses auf tausend Meilen reduzierte Programm entspreche einem Testprogramm von 300.000 bis 100 Millionen Meilen auf der Straße. 100 Millionen Meilen klinge nach "Overkill", sagen die Forscher. Doch eigentlich reichten auch die nicht aus: Ein schwerer Unfall mit einem Todesfall passiere statistisch nur alle 100 Millionen Meilen.

Autonome Autos brauchen ein anderes Testprogramm

Zudem brauchen die selbst fahrenden Autos nach Ansicht der Forscher ein anderes Testprogramm als das, dem herkömmliche Fahrzeuge normalerweise unterzogen werden. Das drehe sich um die Frage, was bei einem Unfall passiere, was mit Crashtests simuliert werde.

Bei autonomen Autos hingegen müssten sich die Tester darauf konzentrieren, wie Unfälle vermieden werden könnten: "Testverfahren für Autos, die auf herkömmliche Art und Weise gefahren werden, sind in etwa so, als ob ein Arzt den Blutdruck und die Herzfrequenz eines Patienten misst", sagt Zhao. "Der Test für ein autonom fahrendes Autos hingegen ist, als ob man jemandem einen Intelligenztest vorlegt."

Die Mcity ist ein Testlabor für autonomes Fahren. Dort testen diverse Hersteller ihre Roboterautos.


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david_rieger 30. Mai 2017

Genauso wie bei allem anderen. Wenn es Dacia wie gesagt schafft, solche Systeme in ein 7...

Stepinsky 29. Mai 2017

Ich zweifle daran, dass es möglich ist reale Testsituationen so verkürzt darzustellen...



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