Abo
  • Services:

Informationsdiebstahl: Waymo zieht Klage gegen Uber weitgehend zurück

Der Rechtsstreit zwischen Waymo und Uber ist entschärft: Waymo zieht seine Klage wegen Patentverletzungen nach Sichtung der Beweise und Absprachen mit Uber zum größten Teil zurück. Das Gericht schätzt den Diebstahlvorwurf gegen einen Ex-Mitarbeiter aber als wahrscheinlich zutreffend ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Rechtsstreit geht es um die Lidar-Technik von Uber.
Im Rechtsstreit geht es um die Lidar-Technik von Uber. (Bild: Uber)

Waymo und Uber haben ihren laufenden Rechtsstreit im Großen und Ganzen beigelegt. Wie Ars Technica berichtet, hat Waymo seine Klage wegen Patentverletzungen weitestgehend zurückgezogen. Ars Technica bezieht sich auf ein Dokument des verhandelnden Gerichtes.

Vorwurf des Technologiediebstahls

Stellenmarkt
  1. Technische Informationsbibliothek (TIB), Hannover
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Pirmasens

Waymos Vorwurf an Uber wog schwer: Der ehemalige Mitarbeiter Anthony Levandowski soll während seiner Anstellung beim Waymo-Mutterunternehmen Google über 14.000 Dateien gestohlen und diese in seiner neuen Funktion bei Uber verwendet haben.

Levandowski hat abgestritten, die Dateien heruntergeladen zu haben; er hat anschließend vom fünften Verfassungszusatz der Verfassung der USA Gebrauch gemacht, der unter anderem ein Auskunftsverweigerungsrecht bei einer Aussage gegen sich selbst beinhaltet.

Ubers Lidargerät verwendet andere Technologie als Waymos

Nach Prüfung der von Uber entwickelten Technologien hat Waymo die Patentverletzungsklage nun zurückgezogen. Konkret ging es um Lidar-Geräte: Uber hat zwei Lidars für seine selbstfahrenden Autos entworfen, Fuji und Spider. Das Design von Fuji ähnele nicht den Patenten von Waymo, im Gegensatz zu Spider - dieses Gerät hat es Uber zufolge aber nicht einmal in einen Prototypstatus geschafft.

Da Uber das Spider-Design nicht verwendet, zieht Waymo seine Klage zurück. Das Unternehmen behält sich aber erneut rechtliche Schritte vor, sollte Uber Spider einsetzen. Laut Ars Technica hatte der Vorsitzende Richter Waymo empfohlen, den die Patente betreffenden Teil der Klage aufzugeben. Weiterhin verhandelt werden soll der Vorwurf des Technologiediebstahls gegen Levandowski sowie ein einzelner Patentverletzungsvorwurf.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /