Angela Merkel: Autonomes Autofahren könnte in Zukunft Pflicht werden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in Argentinien auf die Frage, was sie von der Zukunft erwartet, unter anderem prognostiziert, dass Roboterautos künftig Pflicht werden könnten und manuelles Fahren nur noch mit Sondererlaubnis möglich sein könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundeskanzlern Angela Merkel
Bundeskanzlern Angela Merkel (Bild: Andrej Klizan/CC0 1.0)

Der Mensch sei das größte Risiko, sagte die Bundeskanzlerin auf einer Argentinienreise. Vor Studenten sagte die Kanzlerin, dass in 20 Jahren das autonome Fahren Realität sein könnte und wir nur noch mit einer Sondererlaubnis manuell Auto fahren würden, berichtet die Tageszeitung Die Welt.

Stellenmarkt
  1. Datenschutzkoordinator (m/w/d)
    S-Kreditpartner GmbH, Berlin
  2. IT-Servicetechniker (m/w/d) - Bank Technologie
    GRG Deutschland GmbH, Hamburg
Detailsuche

Die Kanzlerin wurde dem Bericht zufolge gefragt, wie ihrer Meinung nach die Welt in 20 Jahren aussehe. Neben Hinweisen zum demografischen Wandel und den Herausforderungen der Digitalisierung sagte die Kanzlerin: "Wir werden in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbstständig Auto fahren dürfen."

Die Einschätzung der Bundeskanzlerin, dass dann das manuelle Fahren nur noch mit Sondererlaubnis möglich sei, ist neu. Gesetzesinitiativen in diese Richtung sind nicht bekannt.

Aktuell gibt es noch keine Fahrzeuge, die dem Fahrer alle Arbeit abnehmen, ihn quasi zum Mitfahrer degradieren. Unter autonomen Fahrfunktionen werden ganz unterschiedliche Fähigkeiten verstanden, weshalb sie in mehrere Stufen eingeteilt werden. Beim Erreichen des Level 5, der höchsten Stufe, sind Autos in der Lage, sämtliche auftretenden Situationen selbst zu meistern. Ein Fahrer wird nicht mehr gebraucht. In den vorhergehenden Stufen muss der Fahrer teilweise noch eingreifen, wenn das Fahrzeug nicht weiterweiß. Ob Autofahrern diese kontinuierliche Überwachung ermüdungs- und fehlerfrei gelingt, ist fraglich.

Golem Akademie
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Eine mögliche Lösung hat Volvo entwickelt. Dabei überwacht das Auto den Konzentrationslevel des Fahrers mit einem in der Instrumententafel verankerten Sensor, der registriert, in welche Richtung der Fahrer blickt, wie weit seine Augen geöffnet sind und wie er den Kopf hält. Wenn die Konzentration sinkt, warnt das Auto den Fahrer, doch aufmerksamer zu sein und vergrößert sicherheitshalber schon einmal den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Theosoph 26. Jun 2017

.......... sich ma selber beim Wort nehmen. Ja, dass sieht man ja am deutlichsten an ihr...

Anonymer Nutzer 16. Jun 2017

Da gibt's jetzt schon eine gute Lösung dafür. https://www.renault.de/modellpalette...

nille02 13. Jun 2017

Ist durch den Fahrer zu teuer. In meinem Fall müsste ein Taxi auch erst mal 10-12...

nille02 13. Jun 2017

Dann tue das doch weiterhin. Die Sondergenehmigung klingt für mich nur nach Führerschein...

Berner Rösti 13. Jun 2017

Also ich wäre schon damit zufrieden, wenn es einen flexibleren ÖPNV gäbe. Aber dazu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /