Abo
  • IT-Karriere:

MEMS: Neue Chipfabrik in Dresden wird massiv subventioniert

Am heutigen Montag wurden die Pläne von Bosch zum Bau einer Chipfabrik in Dresden offiziell bestätigt. Damit ensteht nach fast 20 Jahren wieder ein neues Chipwerk in Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
Halbleiterfertigung von Bosch in Reutlingen
Halbleiterfertigung von Bosch in Reutlingen (Bild: Bosch)

Die Bundesregierung will den Bau einer neuen Chipfabrik von Bosch in Dresden in den kommenden drei Jahren mit bis zu 200 Millionen Euro subventionieren. Das erklärte der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig, am 19. Juni 2017. Voraussetzung ist die Genehmigung der Europäischen Kommission. Über die Pläne wurde bereits in der vergangenen Woche berichtet.

Stellenmarkt
  1. dreisechzig ITC GmbH, Dreieich
  2. Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen

Am neuen Standort sollen für die Anwendungen in der Mobilität und im Internet der Dinge Halbleiter auf Basis der 300-Millimeter-Technologie produziert werden.

"Der Bau des Hightech-Werks soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Die Produktion wird nach einer Anlaufphase voraussichtlich Ende 2021 beginnen. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen für den Standort auf rund eine Milliarde Euro", erklärte das Unternehmen. "Die neue Fertigung für Halbleiter ist die größte Einzelinvestition in der mehr als 130-jährigen Geschichte von Bosch", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner.

Letzter Neubau war 1999

Bosch fertigt Halbleiter-Chips seit mehr als 45 Jahren in verschiedenen Ausführungen, vor allem als anwendungsspezifische Schaltungen (ASIC), Leistungshalbleiter und mikroelektromechanische Systeme (MEMS).

In seiner Chipfabrik in Reutlingen fertigt Bosch heute täglich rund 1,5 Millionen ASICs sowie vier Millionen MEMS-Sensoren auf Basis der 150- und 200-Millimeter-Technologie.

Laut Sächsischer Zeitung entsteht damit nach fast 20 Jahren wieder ein neues Chipwerk in Deutschland. Zuletzt errichtete AMD im Jahr 1999 einen Halbleiterfabrik-Neubau in Dresden, die Fab30. In den vergangenen Monaten hatten bereits Globalfoundries und Infineon, die ebenfalls in Dresden produzieren, Investitionen teils im Milliardenbereich angekündigt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 1,24€
  3. (-72%) 16,99€
  4. 2,99€

Kleba 20. Jun 2017

Nein, er hat schon recht. Kernkraft ist (oder mittlerweile eher war) ein unglaublich...

sciing 19. Jun 2017

Die gröbsten mehrere Mikrometer bis Milimeter hier gehts um MEMS und Sensoren, die...

Pecker 19. Jun 2017

Vermutlich gar nichts, da es sich hier nicht um ein staatliches Projekt handelt, sondern...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Vision - Hands on

Das zweite Android-One-Smartphone von Motorola heißt One Vision. Es hat eine 48-Megapixel-Kamera von Samsung, die vor allem auf gute Aufnahmen bei schwachem Licht optimiert wurde. Das Smartphone mit dem 7:3-Display kommt Ende Mai 2019 für 300 Euro auf den Markt.

Motorola One Vision - Hands on Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
Digitaler Knoten 4.0
Auto und Ampel im Austausch

Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
  2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      •  /