Autonomes Fahren: Leiter der Autopilot-Software verlässt Tesla

Es hat nicht gepasst: Chris Lattner hat seinen Posten bei Tesla nach wenigen Monaten aufgegeben. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter leitete die Entwicklung des Autopiloten, Teslas Software für autonomes Fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Chris Lattner als Swift-Projektleiter auf dem Apple-Event WWDC 2015
Chris Lattner als Swift-Projektleiter auf dem Apple-Event WWDC 2015 (Bild: Apple)

Lange ist er nicht geblieben: Nach einem halben Jahr verlässt Chris Lattner den Elektroautohersteller Tesla. Lattner war Leiter der Abteilung für die Software Autopilot. Tesla hat bereits einen neuen Softwareexperten engagiert.

Lattner hatte seine Demission bei Tesla über Twitter bekanntgegeben. Es habe sich herausgestellt, dass Tesla nicht gut zu ihm passe, schrieb er und fragte nach interessanten Aufgaben für einen erfahrenen leitenden Ingenieur. Tesla bestätigte dem US-Onlinemagazin The Verge, dass Lattner geht. Auch Tesla sagte, es habe nicht gepasst.

Lattner kam von Apple

Lattner hatte seine Arbeit bei Tesla erst Anfang des Jahres angetreten. Er kam von Apple, wo er zuletzt das Team zum Erstellen der Entwicklerwerkzeuge leitete. Unter seiner Ägide wurde die Programmiersprache Swift eingeführt. Außerdem hatte er das Compiler-Projekt LLVM gegründet.

Jim Keller, der bisher für die Autopilot-Hardware verantwortlich war, übernimmt die Leitung für das gesamte Autopilot-Programm. Tesla hat aber zudem einen neuen Programmierer eingestellt: Andrej Karpathy, ein Experte für Deep Learning und Maschinensehen.

Karpathy werde Leiter für AI und Autopilot Vision, schreibt Tesla in einer Mitteilung an das US-Onlinemagazin Techcrunch. Er kommt von OpenAI, einem nicht profitorientierten Forschungsunternehmen, das von Elon Musk unterstützt wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /