Software-Update: Tesla-Autopilot 2.0 soll ab Juni "butterweich" fahren

Tesla-Chef Elon Musk hat für Elektroautos mit der zweiten Generation der Autopilot-Hardware ab Juni 2017 ein Software-Update angekündigt. Dieses soll weniger ruckelnde Manöver bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cockpit des Model X
Cockpit des Model X (Bild: Andreas Donath)

Die neue Autopilot-Generation soll ab Juni per Onlineupdate bei allen Tesla Model S und Model X eingespielt werden, die seit Oktober 2016 gebaut wurden. Diese verfügen über die zweite Generation der Autopilot-Hardware, die zur Orientierung im Verkehr mehr Kameras und weitere Sensoren nutzt. Teslas HW1 oder Hardware-1-Fahrzeuge verwenden Sensoren und Algorithmen von Mobileye.

Bei der zweiten Generation setzt das US-Unternehmen auf Bilderkennung und baut acht Kameras ein, die einen 360-Grad-Rundumblick mit bis zu 250 Metern Reichweite garantieren sollen. Die Reichweite der zwölf Ultraschallsensoren werde verdoppelt, hieß es in einem Blogbeitrag. Ein Frontradar soll sicherstellen, dass die Erkennung von Objekten auch bei schlechten Wetterverhältnissen wie Nebel oder starkem Regen möglich ist.

Tesla-Chef Elon Musk versprach über Twitter, dass die neue Softwareversion bei hohen Geschwindigkeiten "weich wie Butter" autonom fahren solle. Nutzer hatten sich zuvor beschwert, dass die Fahrzeuge bei höheren Geschwindigkeiten relativ ruppig arbeiteten.

Das Juni-Update soll auch die Regensensoren aktivieren, damit die Scheibenwischer automatisch eingeschaltet werden. Außerdem sollen die Fahrzeuge automatisch in Parklücken quer zur Fahrbahn lenken können.

Dennoch wären dann noch nicht alle automatisierten Fahrfunktionen aktiv, die Nutzer der älteren Hardware verwenden können. So gab es bis vor kurzem kein Notbremssystem.

Nach Angaben von Musk soll die neue Hardware in Verbindung mit einer verbesserten Software es ermöglichen, bereits Ende 2017 ohne einen Handgriff mit einem Tesla von einer Küste der USA zur anderen zu fahren.

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Berner Rösti 24. Mai 2017

Stimmt. Es ruckelt immer so hässlich, wenn man mit dem Model S in ein voraus fahrendes...

Anonymer Nutzer 23. Mai 2017

ich nutze den AP sehr oft. Auf einer 100km Strecke, welche ich beruflich ich oft fahre...

LeonHi 23. Mai 2017

Der Notbremsassistent würde schon vor einigen Wochen über eines der Updates eingespielt...

ibsi 23. Mai 2017

lool, ich hoffe das ist eine Bildmontage :D



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