Software-Update: Tesla-Autopilot 2.0 soll ab Juni "butterweich" fahren

Die neue Autopilot-Generation soll ab Juni per Onlineupdate bei allen Tesla Model S und Model X eingespielt werden, die seit Oktober 2016 gebaut wurden. Diese verfügen über die zweite Generation der Autopilot-Hardware, die zur Orientierung im Verkehr mehr Kameras und weitere Sensoren nutzt. Teslas HW1 oder Hardware-1-Fahrzeuge verwenden Sensoren und Algorithmen von Mobileye.
Bei der zweiten Generation setzt das US-Unternehmen auf Bilderkennung und baut acht Kameras ein, die einen 360-Grad-Rundumblick mit bis zu 250 Metern Reichweite garantieren sollen. Die Reichweite der zwölf Ultraschallsensoren werde verdoppelt, hieß es in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) . Ein Frontradar soll sicherstellen, dass die Erkennung von Objekten auch bei schlechten Wetterverhältnissen wie Nebel oder starkem Regen möglich ist.

Tesla-Chef Elon Musk versprach über Twitter(öffnet im neuen Fenster) , dass die neue Softwareversion bei hohen Geschwindigkeiten " weich wie Butter" autonom fahren solle. Nutzer hatten sich zuvor beschwert, dass die Fahrzeuge bei höheren Geschwindigkeiten relativ ruppig arbeiteten.
Das Juni-Update soll auch die Regensensoren aktivieren, damit die Scheibenwischer automatisch eingeschaltet werden. Außerdem sollen die Fahrzeuge automatisch in Parklücken quer zur Fahrbahn lenken können.
Dennoch wären dann noch nicht alle automatisierten Fahrfunktionen aktiv, die Nutzer der älteren Hardware verwenden können. So gab es bis vor kurzem kein Notbremssystem .
Nach Angaben von Musk soll die neue Hardware in Verbindung mit einer verbesserten Software es ermöglichen, bereits Ende 2017 ohne einen Handgriff mit einem Tesla von einer Küste der USA zur anderen zu fahren.