Mit seinem Projekt Overbite will Entwickler Cameron Kaiser den Gopherspace wieder für moderne Betriebssysteme, Browser und mobile Geräte zugänglich machen. Geht es nach Kaiser, gibt es gute Gründe, warum sowohl das Web als auch Gopher gebraucht werden.
Mit Python 2.7 ist eine letzte Version von Python 2 veröffentlicht worden. Die neue Version enthält Reparaturen und einige Funktionen, die Python 3.1 mitbringen wird. Das soll Programmierern den Übergang zu Python 3.x leichter machen.
Die Erfurter Sones GmbH hat ihre Graphdatenbank GraphDB in der Version 1.1 veröffentlicht und bietet sie erstmals auch in einer Open-Source-Version an. Die GraphDB 1.1 verknüpft strukturierte und semistrukturierte Meta- und Binärdaten.
Mit dem aktuellen Release Candidate 2 der freien Flash-Implementierung Lightspark können in H.264 codierte Youtube-Videos abgespielt werden. Außerdem bietet Lightspark jetzt eine Schnittstelle zum Audio-Framework Pulseaudio.
Auf Unix-Systemen verwendet Openoffice.org künftig GStreamer als Multimedia-Backend. GStreamer ist Teil vieler Linux-Distributionen. Damit soll die Multimedia-Unterstützung der freien Office-Suite verbessert werden. Die bisher verwendete Lösung bleibt aber integriert.
Die Version 1.1 von Firefox für Maemo steht als Download zur Verfügung. Der Browser für das N900 von Nokia soll deutlich schneller arbeiten und hat eine Reihe von Verbesserungen erhalten.
Der Multiprotokoll-Instant-Messenger Trillian erhält mit der Version 5 eine neue Bedienoberfläche. Außerdem gibt es Anpassungen an Windows 7, eine Chat-Synchronisation und die Einbindung von sozialen Netzwerken.
Der aktuelle Patch für den Adobe Reader sollte eigentlich ein drei Monate altes Sicherheitsloch beseitigen. Das Sicherheitsleck lässt sich aber weiterhin ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Alle Angestellten bei IBM sollen ab sofort Firefox als Standardbrowser verwenden. Bislang wird der Browser zwar von vielen IBM-Mitarbeitern verwendet, aber längst nicht alle nutzen ihn.
Security Gateway ist in Version 8 veröffentlicht worden. Mit dabei ist ein neuer Installer, der automatisch 64-Bit-Systeme erkennt, sowie die überarbeitete Konfigurationsschnittstelle Webadmin.
Die Version 1.4 von Firefox Sync steht als Download bereit und bringt ein paar Verbesserungen. Zur einfacheren Identifizierung der verschiedenen Firefox-Versionen können nun beliebige Namen verteilt werden und die Erweiterung integriert sich besser in Firefox.
Opera 10.60 steht ab sofort außer für Windows und Mac OS auch für Linux zur Verfügung. Im Vergleich zu Opera 10.50 soll der Browser schneller sein. Er unterstützt WebM, das Geolocation-API des W3C, Google Location Services sowie Web Workers und bietet eine Schutzfunktion gegen gefährliche Webseiten.
Mozilla hat seine iPhone-Applikation Firefox Home fertiggestellt und an Apple zur Aufnahme in den App Store übergeben. Die Applikation richtet sich an Firefox-Nutzer, die ein iPhone verwenden.
Das Systemmanagement-Framework ITCockpit ist unter dem Namen OpenITCockpit unter die GPL v2 gestellt worden, der dazugehörige Quellcode wurde veröffentlicht. ITCockpit basiert auf der Systemüberwachungssoftware Nagios.
United Internet hat das 1&1 Smartpad offiziell angekündigt. Wer sich längerfristig mit einem DSL-Zugang an das Unternehmen bindet, bekommt das Tablet als Zugabe.
Das US-Unternehmen Versata hat eine Wettbewerbsbeschwerde gegen SAP bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht. Versatas Werkzeug Pricer sei von SAP ausgesperrt und dann geklont worden, lautet der Vorwurf.
Der Foxit Reader 4 steht ab sofort kostenlos als Download zur Verfügung. Im Unterschied zur Vorversion sind nun einige Funktionen der Pro-Versionen auch in der kostenlosen Software enthalten.
Google will die Sicherheit seines Browser verbessern und hat dabei vor allem das von Plugins ausgehende Sicherheitsrisiko im Auge. Veraltete Plugins wird der Browser in Zukunft nicht mehr ausführen.
Microsoft bringt mit IIS Express einen kostenlosen Webserver auf den Markt, der sich in erster Linie an Entwickler richtet. Der IIS Express soll die Vorteile des ASP.Net Development Servers und des IIS Web Servers vereinen.
Adobe hat den angekündigten Sicherheitspatch für den Adobe Reader sowie für Acrobat veröffentlicht. Damit werden insgesamt 17 Sicherheitslecks geschlossen, die alle als gefährlich einzustufen sind.
Mit einem Maintenance-Release hat Oracle die Virtualisierungssoftware Virtualbox auf Version 3.2.6 aktualisiert. Vor allem Probleme mit 64-Bit-Gastsystemen wurden repariert.
Das CMS Typo3 ist in der aktuellen Version 4.4 auf die Bedürfnisse von Einsteigern optimiert worden. Mit einem neuen Installer und einer überarbeiteten Version des Handbuchs soll das CMS innerhalb von fünf Minuten einsatzfähig sein.
Die Software zur Bereitstellung eines persönlichen Cloud-Services ist in der Version 1.0 erschienen. Owncloud 1.0 stellt Daten per WebDAV oder über eine Webseite bereit. Daten werden per SSL verschlüsselt übertragen. Owncloud ist Teil des Social-Desktop-Projekts, das die KDE SC enger mit dem Internet verzahnen soll.
Google hat in seinen E-Mail-Dienst Google Mail einen Betrachter für Word-Dokumente integriert. Damit lassen sich .doc- und .docx-Dateien betrachten. Nicht nur Nutzer von Google Text und Tabellen profitieren davon.
Mozilla Messaging hat seinen E-Mail-Client in der Version 3.1 veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen unter anderem eine Schnellfilter-Werkzeugleiste und ein verbesserter Migrationsassistent.
Das PHP-Unternehmen Zend erweitert sein Produktportfolio um den Zend Server Cluster Manager, mit dem sich mehrere Instanzen des kommerziellen PHP-Application-Servers Zend Server verwalten lassen. Das soll die Skalierbarkeit und Verfügbarkeit von Applikationen verbessern.
Microsoft hat eine dritte Plattformvorschau des Internet Explorer 9 veröffentlicht. Die Javascript-Engine des Browsers wird nochmals schneller. Der Browser unterstützt das Canvas-Element, wobei er auch hier auf Hardwarebeschleunigung zurückgreifen kann.
Abbyy hat die Version 3 seines Recognition Servers vorgestellt. Die Serveranwendung ist für Unternehmen und Behörden gedacht, die große Mengen eingescannter Dokumente verwalten und mit einer Texterkennung computerlesbar machen wollen.
Software des Unternehmens Cipsa aus dem spanischen Córdoba soll seit Jahren Schadcode enthalten, der zeitgesteuert die IT-Systeme der Anwenderfirmen lahmlegt. Der Hersteller konnte dann Rechnungen für Servicedienstleistungen schreiben. Die Polizei hat drei Manager verhaftet.
Trotz des kleinen Versionssprungs ist die jetzt veröffentlichte Version 3.6.4 von Mozillas Browser Firefox ein großes Update. Plugins werden nun in eigenen Prozessen ausgeführt, so dass sie den Browser nicht mehr zum Absturz bringen können.
Google hat in seiner Onlinetextverarbeitung "Texte & Tabellen" (Google Docs) nun eine Funktion freigeschaltet, mit der Texte aus hochgeladenen Bildern und PDFs erkannt und in editierbaren Text umgewandelt werden.
Mit dem Skypekit bietet Skype ein neues Entwicklerkit an, mit dem sich Skype in eigene Applikationen und Geräte integrieren lässt. Der Skype-Client wird dann nicht mehr benötigt.
Elgato hat die Version 1.1 seiner EyeTV-App für das iPad von Apple vorgestellt. Damit kann das laufende Fernsehprogramm von einem Mac aus über WLAN oder UMTS zum Tablet gestreamt werden.
Der United-Internet-Chef will DSL-Zugänge künftig zusammen mit einem eigenen preisgünstigen Tablet-PC anbieten. Der Verkaufsstart sei schon im Juli 2010 geplant, so ein unbestätigter Medienbericht.
Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) möchte das Websurfen sicherer machen und hat dazu ein Firefox-Addon vorgestellt, mit dem für viele Websites automatisch die verschlüsselte Datenübertragung aktiviert wird.
Thilo Weichert, einer der einflussreichsten Datenschützer Deutschlands, kritisiert, bestehende Cloud-Angebote seien fast durchgängig mit dem geltenden Datenschutzrecht nicht vereinbar. Sein Fazit: Personenbezogene Daten haben in den "Wolken" nichts zu suchen.
Motorola kündigt mit dem ES400 eine neue Generation von Handhelds für Unternehmen an. Der mobile Computer wird als Enterprise Digital Assistant (EDA) bezeichnet und integriert Funktionen zur Sprach- und Datenübertragung.
Mit Wordpress 3.0 wurde das mittlerweile 13. Major-Release der Blogsoftware veröffentlicht. Sie wartet unter anderem mit einem neuen Theme namens Twenty Ten auf, das einige neue API-Funktionen nutzt.
Das aus Ext JS, jQTouch und Raphaël hervorgegangene Unternehmen Sencha hat mit Sencha Touch ein HTML5-Framework für mobile Endgeräte vorgestellt. Damit lassen sich geräteübergreifende Webapplikationen entwickeln.
Die Firma Dögel IT-Management aus Halle stellt mit Evalaze eine Lösung zur Applikationsvirtualisierung für Windows vor. Die Applikationen laufen dabei in einer Sandbox ab, so dass sich leicht mehrere Versionen einer Software auf einem System nutzen lassen.
Mit der kostenpflichtigen Eucalyptus Enterprise Edition 2.0 können auch virtuelle Maschinen mit Windows in eine private Cloud eingebunden werden. Zusätzlich wurden die Abrechnungs- und Benutzerverwaltungswerkzeuge erweitert, um den Einsatz in großen Clouds zu verbessern. Die aktuelle Version basiert auf der Open-Source-Variante, die auch der Ubuntu-Enterprise-Cloud beiliegt.
IBMs neuer Zukauf ist ein Unternehmen aus dem Bereich Onlinewerbung und Kundenanalyse. Die Werkzeuge von Coremetrics werden in Big Blues Middleware-Sparte integriert.
Unterstützung von WebM, mehr HTML5, Web Workers, Offlineapplikationen und Geolocation verspricht Opera mit einer Beta seines Browsers Opera 10.60, die ab sofort zum Download bereitsteht.
Microsoft Office 2010 ist ab heute in 240 Ländern und zehn Sprachen offiziell verfügbar. Abonnenten von Microsofts Technet und MSDN können die Software seit April herunterladen, nun ist sie auch für Verbraucher im Handel erhältlich.
Simon Phipps arbeitet an Plänen für die Zukunft der Open Source Initiative (OSI). Zwar soll die Organisation auch weiterhin freie Lizenzen bewerten. Doch das Aufgabengebiet müsse sich ausweiten.
Werkzeugkasten Notizzettel aus Papier haben viele Nachteile: Der Nutzer muss sie selbst transportieren, wenn er sie weiterreichen will, und durchsuchen lassen sie sich auch nur mühsam. Tom Revells Stickies sind eine digitale Alternative.
Die KDE-PIM-Software wurde für den Einsatz auf mobilen Geräten optimiert. Dazu haben die Entwickler von Kolab Systems die Benutzeroberfläche auf QML portiert.
Im April 2010 hatte die Programmiersprache C Java nach vier Jahren vom ersten Platz des Popularitätsindex von Tiobe verdrängt. Nun ist Java im Juni 2010 wieder zurück an der Spitze.