Insgesamt 34 Sicherheitslücken will Microsoft in seinen Applikationen am 8. Juni 2010 beseitigen. Unter anderem müssen Fehler in Windows, im Internet Explorer und in Office beseitigt werden. Dazu werden zehn Patches veröffentlicht.
Mit der Version 4 werden einige Verbesserungen für Microsofts Softwarepaket Windows Live Essentials versprochen. In dem Paket sind die Windows-Live-Produkte Movie Maker, Mail, Writer, Sync Photo Gallery, Messenger und Family Safety enthalten.
Computex Microsoft hat zwar für Tablet-PCs ein geeignetes Betriebssystem, doch für die aufkommende Generation der Tablets ohne Tastatur für den Consumer-Markt eignet es sich nur bedingt. Windows Embedded Compact 7 alias Windows CE7 soll das ändern.
Apple hat in den USA einen Patentantrag für eine Cloud-Computing-Anwendung gestellt, mit der Medien nahtlos zwischen unterschiedlichen Geräten wiedergegeben werden können. Das soll nicht nur mit Musik, sondern auch mit Videos und sogar E-Books möglich sein.
Mit minimaler Verspätung ist Firefox Sync 1.3 als Erweiterung verfügbar. Bisher hieß der Synchronisierungsdienst Weave Sync, wurde aber jüngst umbenannt. Firefox Sync soll fester Bestandteil von Firefox 4.0 werden.
Panasonic hat eine Serie neuer Multifunktionsgeräte mit Schwarz-Weiß-Laserdrucker vorgestellt. Die KX-MB2000-Serie ist für kleine Unternehmen und Heimbenutzer gedacht und bedruckt A4-Papier.
Vom minimalistischen Mac-Texteditor myTexts von moApps aus Mainz gibt es nun eine Variante für Apples iPad. Das Programm will dem Autor durch ein ausgeblendetes Benutzerinterface die volle Konzentration auf den Text ermöglichen. myTexts für das iPad ist deutlich günstiger als Pages von Apple.
Googles Webbrowser Chrome ist in einigen Bereichen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit der Konkurrenz deutlich unterlegen. So ist zum Beispiel die Tab-Wiederherstellungsfunktion sehr unflexibel. Eine Erweiterung schafft Abhilfe und erlaubt das Wiederherstellen einzelner, ausgewählter Tabs.
Die Alphaversion von Opera 10.60 steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS als Download zur Verfügung. Sie soll Webseiten deutlich schneller anzeigen als Opera 10.50. Zudem gibt es Verbesserungen an der Bedienoberfläche.
Der leichtgewichtige KVM-Hypervisor KaOS ist in der Version 0.6.0 erschienen. KaOS läuft direkt auf der Hardware eines Rechners (Bare-Metal Type 1 Hypervisor) mit einem minimalistischen Betriebssystem, das in das Linux-Kernel-Image integriert ist.
Mit Skype für das iPhone 2.0.0 kann nun über UMTS telefoniert werden, und nicht mehr nur über WLAN. Kostenlos soll das aber selbst zwischen Skype-Nutzern nur bis Ende des Jahres möglich sein.
Die Macher von Firefox haben angekündigt, dass es sowohl für Windows als auch für Linux und Mac OS offiziell eine 64-Bit-Version von Firefox 4.0 geben wird. Erste Nightly Builds sind bereits fertig.
Mit der Version 2.2 hält das Datenbankprogramm Kexi erneut Einzug in das freie KDE-Büropaket KOffice. Zusätzlich haben die Entwickler neue Importfilter integriert, unter anderem für das seit Office 2007 verwendete Format OOXML von Microsoft.
Opera reagiert mit einem parodistischen Videoclip auf die Veröffentlichung von Googles Browser Chrome 5. Mit Chrome 5 hatte Google ein Video veröffentlicht, in dem der Browser in absurde Wettbewerbe um die höchste Geschwindigkeit geschickt wurde.
Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, den Marktanteil des Internet Explorer 6 auf null zu senken. Noch immer wird der Browser vor allem von Unternehmen verwendet.
Mozilla Messaging hat den Release Candidate 1 von Thunderbird 3.1 veröffentlicht. Die fertige Version des E-Mail-Clients wird für Mitte Juni 2010 erwartet.
Die Firefox-Macher entwickeln mit Firefox Home derzeit eine iPhone-Applikation. Sie ist als Ersatz für eine Firefox-Version auf dem iPhone gedacht, weil Apple keinen alternativen Browser auf dem iPhone erlaubt.
Das KDE-SC-Team hat die bevorstehende Version 4.5 als erste Beta veröffentlicht. Das Benachrichtigungsfeld wurde an das neue D-Bus-Protokoll angepasst, um eine einheitliche Darstellung und konsistente Interaktion zu bieten.
Microsoft hat mit dem PSTViewTool ein quelloffenes Werkzeug veröffentlicht, mit dem die interne Struktur der von Outlook verwendeten PST-Dateien eingesehen werden kann.
Mozilla benennt den Synchronisierungsdienst Weave Sync um. Künftig heißt die Firefox-Erweiterung Firefox Sync. Die Version 1.3 soll noch in diesem Monat erscheinen, aktuell gibt es die Beta 7.
Der Multimessenger Trillian steht in der Version 4.2 als Download zur Verfügung. Die kostenpflichtige Proversion gibt es derzeit zum Aktionspreis von 15 US-Dollar.
Mit VoltDB 1.0.01 haben die Entwickler um Postgres-Mitbegründer Mike Stonebraker eine neue quelloffene Datenbank vorgestellt. VoltDB hält Daten direkt im Speicher (In-Memory) und verteilt Daten und seine SQL-Engine auf mehrere CPUs in einem Server-Cluster.
Mit Chrome 5 erscheint Googles Browser erstmals als finale Version auch für die Plattformen Linux und Mac OS. Bisher gab es für Linux und Mac OS nur Vorab- und Betaversionen.
Google hat ein Browser-Addon veröffentlicht, das den Webanalysedienst Analytics im Browser abschaltet. Verbraucherschützer werfen Google Analytics vor, es verstoße gegen deutsche Datenschutzgesetze.
Ausschließlich für Android 2.2 gibt es bereits die Betaversion von Flash 10.1. In einem Test zeigt sich allerdings, dass der Android-Browser dadurch deutlich verlangsamt wird.
Big Blue kauft im Bereich cloud-basierte Unternehmenssoftware hinzu. Sterling-Commerce-Produkte sollen in IBMs Websphere-Sparte eingegliedert werden. IBM will im Softwarebereich durch Übernahmen weiter wachsen.
Seesmic ist für das iPhone erschienen. Die Plattform für soziale Netzwerke erlaubt Twittern und das Aktualisieren des Facebook-Status. Außerdem kann über Ping.fm eine Nachricht mit einem Schlag in zahlreichen sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.
Elgato hat seine EyeTV-Anwendung für Mac OS X in Version 3.4 vorgestellt. Das Programm arbeitet nun auch mit Apples iPad zusammen und ermöglicht das Livestreaming von Fernsehinhalten auf den Tabletrechner.
Kurz nach der Veröffentlichung von Ruby on Rails 2.3.6 folgt auch schon die Version 2.3.7. Sie beseitigt einige Fehler, die zu Sicherheitsproblemen führen könnten.
Die bevorstehende Version 1.2 der Laufzeitumgebung Wine ist als Release Candidate veröffentlicht worden. Neben etlichen Verbesserungen am Video-Rendering haben die Entwickler auch am Shader-Assembler gearbeitet.
Die von Oracle freigegebene Version Enterprise Spring 2010 basiert auf der MySQL-Datenbank in Version 5.1 und bringt das Administrationswerkzeug MySQL Enterprise Monitor in Version 2.2 mit.
Das frisch erschienene Ruby on Rails 2.3.6 beinhaltet Bugfixes der letzten sechs Monate und bietet einige neue Funktionen. Außerdem bereitet es für den Umstieg auf Rails 3 vor.
Apple sorgt wieder einmal für Kopfschütteln. Opera Mini 5 darf fortan nur auf dem iPhone installiert werden, wenn der Nutzer mindestens 17 Jahre ist. Apple meint, der Browser enthalte "Szenen mit erotischen Anspielungen".
Adobe hat nach eigenen Angaben eine öffentliche Betaversion von Flash 10.1 herausgebracht. Allerdings nur für Smartphones mit Android 2.2, die es bislang nicht gibt. Flash 10.1 gibt es also weder für Symbian noch für Windows Mobile, Blackberry oder gar WebOS.
Das Bedienoberfläche des neuen Packprogramms Winzip 14.5 hat eine deutliche Änderung erfahren. Das Programm wurde mit einer Ribbon-Leiste im Stil von Microsoft Office 2010 versehen. Der Hersteller will so das Arbeiten mit dem Programm intuitiver machen.
Der schlanke PDF-Reader Sumatra PDF steht in der Version 1.1 als Download zur Verfügung. Die neue Version bringt eine Reihe von Verbesserungen, ohne dass der PDF Reader langsamer reagiert als bisher.
Novell hat das erste Service Pack für die Linux-Distribution Suse Linux Enterprise für Anfang Juni angekündigt. Neben Reparaturen bringt SLE11 SP1 einen neuen Kernel mit, der unter anderem die Befehlssatzerweiterung AES-NI in Intels Xeon-Prozessoren 5600 und 7500 nutzen kann.
Mit Google Storage macht Google Amazons S3 Konkurrenz und startet einen Webservice zum Speichern von Binärdaten, der über ein REST-Interface angesprochen werden kann. Mit Bigquery und dem Prediction API gibt Google zudem eine Vorschau auf Zusatzdienste, die sich Google Storage zunutze machen.
Mit einer speziell an Unternehmen gerichteten Version seiner Cloud-Plattform App Engine greift Google Amazon an. Künftig will Google auch SQL-Server zur Verfügung stellen und den Wechsel zu anderen Plattformen erleichtern.
Mit dem auf der Google I/O 2009 vorgestellten Wave will Google die Kommunikation revolutionieren und einen Nachfolger der E-Mail schaffen. Ab sofort steht Wave allen offen.
Virtualbox ist in der Version 3.2.0 veröffentlicht worden. In der virtuellen Umgebung können jetzt Gastsysteme mit Mac OS X installiert werden. Die Grafikausgabe über RDP wurde beschleunigt und die Speichergröße kann dynamisch angepasst werden.
Amazon startet eine Billigversion seines Cloud-Speicherdienstes S3. Die Option Reduced Redundancy Storage (RRS) speichert Daten mit verringerter Redundanz und ist deutlich billiger als das herkömmliche S3-Angebot.
Alessandro Pignotti will mit Lightspark eine freie Implementierung von Adobes Flash schaffen und hat seine Software in einer Betaversion veröffentlicht. Er stützt sich dabei auf die von Adobe offengelegten Formate.
Das Framework für Python-basierte Webanwendungen Django ist in der Version 1.2 veröffentlicht worden. Gegen Cross-Site-Request-Forgery (CSRF) soll Django jetzt besser gewappnet sein. Django 1.2 unterstützt lediglich Python-Versionen ab 2.4.
Mit eSignatures startet Adobe einen Dienst zum elektronischen Unterschreiben von PDF-Dokumenten. Auf diesem Weg will Adobe das Schließen von Verträgen oder Unterzeichnen von Stillschweigevereinbarungen (NDAs) vereinfachen.
Mit Chrome 6.0.401.1 hat Google eine erste Entwicklerversion seines Browsers Chrome 6 für Windows, Linux und Mac OS X veröffentlicht. Die Neuerungen halten sich dabei noch in Grenzen.
Das Linux-Supportunternehmen Linuxcare ist zurück und bietet Dienste rund um Cloud-Computing an. Hinter dem neuen Linuxcare steckt einer der Originalgründer. Linuxcare war 1998 als einer der ersten Linux-Supportdienstleister aufgetreten.
CentOS ist in der Version 5.5 erschienen. Der Nachbau ist aus den Quellen des eben erschienenen Red Hat Enterprise Linux 5.5 entstanden. Einige Red-Hat-spezifische Pakete wurden entfernt, ansonsten bemüht sich CentOS um vollständige Kompatibilität zur Red-Hat-Distribution.